Garteln im Herbst: Wer jetzt vorsorgt, beugt unangenehmen Überraschungen vor

26.09.19 Garteln im Herbst: Wer jetzt vorsorgt, beugt unangenehmen Überraschungen vor

Der Sommer geht zu Ende und damit auch die lauen Abende im eigenen Garten. Wer denkt, dass damit auch die Arbeit im Freien endet, der irrt – denn um den Garten winterfest zu machen, müssen gerade jetzt Maßnahmen gesetzt werden.

Wer seinen Garten pflegt, der bereitet ihn gut auf die kalte Jahreszeit vor. Das erfordert jedoch viel Zeit und Arbeit, denn bevor die Gemüsebeete in die Winterruhe geschickt werden können, müssen Beikräuter entwurzelt, die Bodendecke leicht gelockert und die Beete anschließend mit Kompost bedeckt werden. Eine Abdeckung der Beete mit Mulchschützt den Boden vor Austrocknung und extremen Temperaturschwankungen. Der Mulch bietet aber auch Schutz und Lebensraum für viele Insekten und Bodentiere. Alternativ dazu kann jetzt auch eine Gründüngung eingesät werden, die den Boden bedeckt und schützt. Nicht nur bei der Vorbereitung der Gartenbeete, beim Pflanzen mehrjähriger Gewächse, dem Stecken von Blumenzwiebeln, der Rasenpflege, der Kompostierung und dem Einwintern von Pflanzen – es gibt viele Arbeiten im Herbst, bei denen Effektive Mikroorganismen erfolgreich eingesetzt werden können, um Pflanzen zu stärken, das Bodenleben zu fördern und den Garten ideal auf das nächste Jahr vorzubereiten.

Folgende Tipps können helfen, den Garten für den Winter vorzubereiten:

 

Beete mit Mulch und organischem Dünger versorgen

Bevor der Winter kommt, sollten Beete mit „EM-Kompost“ oder dem noch vorhandenen Küchen-Bokashi bedeckt werden. Das Einarbeiten von Mist oder fermentierten Garten- oder Küchenabfällen bietet einige Vorteile. Die Bodentemperatur wird leicht erhöht, das Bodenleben angeregt, Feuchtigkeit besser gespeichert und Mist ab- beziehungsweise umgebaut, um im Frühjahr den Pflanzen sofort als hochwertige Nährstoffe zur Verfügung zu stehen. Eine Mulchabdeckung mit einer Schicht Laub-Grasgemisch sorgt für einen idealen Schutz. Der Einsatz von EM und Urgesteinsmehl fördert diese Prozesse.

So geht’s: Das eingearbeitete Bokashi wird mit etwas Urgesteinsmehl (z.B. ZeoBas) und EM-Keramikpulver bestreut (Pro 10 m2 verwendet man ca. 1 kg ZeoBas ultrafein) und in den Boden eingearbeitet. Als Abschluss gibt man eine Schicht Laub-Grasgemisch darüber und begießt die Mulchfläche mit 1 Liter EM-Aktiv auf 10 Liter Wasser pro m2. Nun ist der Boden für den Winter bestens geschützt und die Effektiven Mikroorganismen können im Frühling bei den entsprechenden Temperaturen (über 5°C) sofort ihre Tätigkeit aufnehmen. Das Mulchmaterial wird im Laufe der Zeit ab- und in wertvolle Nährstoffe umgebaut. Nun steht einer erfolgreichen Gartensaison im nächsten Frühling nichts mehr im Wege.


 

Winterschutz mit Laub für Blüten-Stauden und Blüten-Gehölze

Im Ziergarten kommen absolut winterharte Blüten-Stauden und Blüten-Gehölze gut ohne Laubaufschüttung zurecht. Manche empfindliche Stauden brauchen allerdings den zusätzlichen Winterschutz, insbesondere in Gegenden, wo im Winter tiefere Minusgrade herrschen. Hier empfiehlt es sich, das Laub ein- bis zweimal im Abstand von einer Woche mit EM Aktiv zu besprühen und unter den Gehölzen, Stauden sowie Sträuchern zu verteilen. Das Laub dient als Frostschutz und bietet obendrein Unterschlupf für Nützlinge. Dabei kommt auf 10 Liter Wasser 1 Liter EM Aktiv.

Tipp: Blüten-Gehölze wie zum Beispiel Flieder und Blüten-Stauden (Rittersporn, Lavendel, Kräuter etc.) sollten erst im Frühling zurückgeschnitten werden. Der Schneideeifer im Herbst führt nämlich dazu, dass die Blütenanlagen für das nächste Jahr häufig weggeschnitten werden.

Wir empfehlen, ab Ende September noch einige Male die Baumscheiben von Kirsch-, Apfel- oder Pfirsichbäumen, etwa zur Vorbeugung gegen den Befall von Fruchtfliegen oder Apfelwicklern, mit Brennnessel Extrakt Konzentrat, Schachtelhalm Extrakt Konzentrat und EM-Produkten (EM Aktiv, Terrafert Boden und MK 5) zu begießen und den Stamm damit einzusprühen.

Nicht zu vergessen sind Himbeer- und Brombeersträucher oder Schwarze Johannisbeeren, die gerne von Gall- und Spinnmilben, Blütenstechern oder Mehltau befallen werden. In diesem Fall kann auch Rainfarn als Brühe oder Tee dazu gemischt werden. Die Brühe wirkt ebenso wachstumshemmend auf Pilze (Mehltau und Rost) – gemischt mit Schachtelhalmextrakt, EM Aktiv, Terrafert Blatt und MK 5 kann sie Pilzbefall vorbeugen.

Vorsicht: Rainfarn enthält viele ätherische Öle, unter anderem das giftige Thujon, deshalb nicht trinken!

 

Optimaler Schutz mit EM Keramik Baumanstrich

EM-Keramik Baumanstrich unterstützt die Widerstandsfähigkeit der Bäume gegen äußere Einflüsse, vor allem in der kalten Jahreszeit. Pilze oder Schädlinge, die im Bereich des Stammes überwintern wollen, werden durch die Anwendung von EM-Keramik Baumanstrich gehemmt. Wunden oder Eintrittspforten für Pilze und Bakterien werden geschlossen und deren Sporen unterdrückt. Die hellgraue Farbe der Paste reflektiert das Sonnenlicht stärker – Temperaturschwankungen werden so gemildert. Dafür benötigt man je nach Menge 1 Teil EM-Keramik Baumanstrich und 1 Teil EM-Aktiv im selben Verhältnis. Die zusammengerührte Paste wird anschließend ausreichend auf den Baumstamm aufgetragen. Beim Zurückschneiden von Ästen sollte die Paste auf die offenen Wunden gegeben werden. Auch Rosen können mit EM ideal auf den Winter vorbereitet werden. Spritzungen mit einer Lösung aus Wasser, EM-Aktiv, Terrafert Blatt und MK 5 schaffen ideale Voraussetzungen für einen gesunden Start im nächsten Frühjahr. Nach dem Rückschnitt der Rosen sollten diese mit Mulch 20 bis 30 cm stark bedeckt werden, so dass die unteren Augen gut geschützt sind. Ein Angießen mit EM-Aktiv und Wasser (1:10) sorgt für ein perfektes Winterquartier.

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