Schatzkiste Garten und Junge Trends für gute Ernährung

14.12.16 Schatzkiste Garten und Junge Trends für gute Ernährung

Bisher war es wichtig, dass der Lebensmitteleinkaufskorb gut gefüllt ist und der Geldbeutel dabei so wenig wie möglich strapaziert wird. Das eng gehaltene Haushaltsbudget muss noch für viele andere Dinge ausreichen. Doch gibt es Signale und Trends aus den Reihen der Konsumenten, die Schritt für Schritt beim Gedanken ans Essen in die Richtung einer neuen Wertschätzung zeigen. Und das macht unsere Gegenwart so spannend.

Gute Ernährung wiegt mehr als alles Gold der Welt

Der Trend in der modernen Welt

Im Auftrag einer Untersuchung durch die USA-Regierung wurde festgestellt, dass Supermärkte und Kunden rund 30% der Frischware wegwerfen und Anbaubetriebe 25 % verfaulen lassen, weil sie die vorgeschriebenen Qualitätsnormen nicht erfüllen. Das ergibt Nahrungsmittelverluste für rund 1600 Dollar pro Haushalt und Jahr. Ein Bericht in der Tageszeitung mit dem Titel „Die Amerikaner haben Junkfoods satt“ lässt aufhorchen. Nahrung aus „leeren Kalorien“ (Zucker, Fett, geringe Nährstoffdichte) kostet nur 1.76 Dollar. Dagegen müssen für nahrhafte Kalorien (komplexe Kalorien, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente = Bio-Kost) 11.05 Dollar  ausgegeben werden. Es erstaunt, dass der Konsument bereit ist, das Geld in die teure Variante zu investieren. Sie haben es satt, immer dicker und kranker zu werden. Dazu eine witzige Nebengeschichte aus Amerika, die gewissermaßen auch den Trend verstärkt: Junge Leute haben den Kult der perfekten Gemüse im Supermarkt gegen einen Kult des Absonderlichen gesetzt und der sieht so aus: Kartoffeln mit langer Nase und knolligen Augen oder eng verschlungene zweibeinige Karotten = deformierte Gemüse sind der Hit. Geschafft haben das ein paar Jungunternehmer in Oakland. Sie nehmen die aussortierten Früchte und Gemüse („imperfect products“) den Verteilerzentren oder Produzenten (meistens Bio-Anbau)  ab und machen diese mit Hilfe der sozialen Medien wie facebook salonfähig, mit lustigen Kommentaren, modern,  frech und  pfiffig, ohne jegliches Moralin. Die gewieften Geschäftsleute konnten Biobauern überzeugen, dass diese nach der Haupternte die auf den Feldern verbliebenen, aussortierten Gemüse einsammeln und zum halben Preis abgeben. So können die Jungunternehmer die Ware 30 % günstiger anbieten und den Kunden bis zur Haustüre liefern. Was nicht sofort verteilt wird, geht an Obdachlosenheime. Ein Gewinn für alle. Es entwickelten sich noch einige weitere unkonventionelle Ideen, gesunde Nährmittel (vorwiegend Bio-Ware) unter die Leute zu bringen, mit Salatautomaten in Chicago, oder Food-drucks (mobile Verkaufswagen), oder viele Kleinstrestaurants in San Franzisco, die  nach dem Vorbild der asiatischen Straßenküchen Bio-Frischkost anbieten. Die junge Generation Amerikas schätzt die Vielfalt biologisch gewachsener Lebensmittel gegenüber der genormten Junkfoods und ist bereit, sich trotz finanziellem Aufwand wieder vollwertig zu ernähren.

In Europa zeichnen sich ähnliche Trends ab. Auch hier wächst der Widerstand gegenüber der unnötigen Wegwerfpraxis. Immer mehr Hofläden gehen neben der Anlieferung von genormten Größen an die Großverteiler den Weg der Direktvermarktung. Ab Hof wird das zu klein geratene für Singlehaushalte gern eingekauft. Dagegen erfreuen z. B.  die zu großen Kartoffeln Großfamilien, weil es günstiger ist. Es ist „chic“, sich nach dem bäuerlichen, saisonbedingten Angebot zu richten, obwohl nicht immer alles Gewünschte zu haben ist und es auch mehr Zeit erfordert,  als der Griff in die Supermarktregale. Man wird sich der wahren Nährwerte wieder bewusst.                                    

 

Schatzkiste Garten

Glücklich, wer einen Garten hat und Gemüse und Früchte selber angebaut werden können. Da spürt man, wie der Geldsäckel zumindest im Sommer angenehm länger gefüllt bleibt. Die damit verbundene Arbeit lohnt sich, wenn der Boden biologisch gepflegt wird und noch mehr, wenn die Effektiven Mikroorganismen dafür sorgen, dass Gemüse mit allen lebensnotwendigen Pflanzenstoffen, Mineralien und Vitaminen aus der Erdscholle frisch auf den Tisch kommen. Hei, wie das schmeckt – einfach wunderbar. Das ist Gesundheit pur. Wer sich so über Jahre ernährt, erfreut sich stabiler Gesundheit und vergisst zum Arzt zu gehen. Und hier beginnt auch die Veränderung im Denken. Es setzt die Wertschätzung ein, die Lebensmittel frisch aus Mutter Erde schon längst verdient haben.

 

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Pflanzenwelt & Garten

 

 

Der Herbst mit seiner Erntefülle überrumpelt uns jedes Jahr aufs Neue. Man sollte sechs Hände oder 48-Stundentage zur Verfügung haben um alles zu bewältigen. Zum Glück ist das Herbstgemüse geduldig, reift langsamer als die Zuckerschoten im Mai. Jeder Sonnenstrahl wird nun in die Speicherorgane der Gartenfrüchte eingefangen.

Was ist ein Beet-König?  Es ist pro Beet-Reihe jeweils das allergrößte Exemplar einer Gemüseart. In der Anbauweise des Agnihotra (uralte vedische Methode aus Indien) wurde beobachtet, dass alle anderen Gemüsepflanzen diesem Prachtstück nacheifern. Nimmt man diesen Führer als erstes aus dem Beet, beeilen sich seine Verwandten nicht mehr so, auch dick und groß zu werden. Warum das so ist, wird verschwiegen, denn es schien den Menschen aus diesen alten Zeiten klar zu sein.

Tipp: Den König mit einem Stecken oder Etikett markieren, damit er im Ernteeifer nicht zu schnell vom Beet verschwindet und den anderen ein Vorbild bleibt.

Winterkefe „Frieda Welten“ (Winterzuckererbse): Sie wird Mitte Oktober/Anfang November ausgesät und überwintert  mit einem Schutz aus Vlies oder Reisig. Sie hat ihren hohen Wasseranspruch als Jungpflanze bereits hinter sich, wenn im Frühjahr Trockenheit herrscht.

Dazu 3 Kerne in 8 bis 10 Gruppen kreisförmig auslegen und ab 30cm Pflanzenhöhe in die Kreismitte ein Stecken setzen, denn diese Sorte klettert 2 m hoch. Sie liefert zarte Hülsen von Mitte Mai bis Anfang Juli. Sie ist robust gegen Schädlinge und Krankheiten.

Obst einkellern: Den Keller, die Regale und Hurden mit EMa-Lösung reinigen. Das Obst in den Hurden nur in 2 bis maximal 3 Schichten belegen. Äpfel auf dem Blütenstern, Birnen auf der Seite lagern, damit die Luft überall durchstreichen kann.

Milchsauer eingelegtes: Es ist lecker zu winterlichen Gerichten wie Raclette und heilsam für die Verdauungsorgane, besonders nach Belastungen durch Antibiotika oder Chemotherapie. Durch die Stoffwechselarbeit der Milchsäurebakterien werden sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine C (wie beim Sauerkraut) erhöht.

Geräte pflegen: Sie müssen nicht mehr geschrubbt und eingefettet werden. Die Metallteile in einen Bottich mit EMa-Lösung für 3 Tage einstellen. Danach lässt sich Dreck und Rost ganz leicht abwaschen. Alle Metallteile bleiben bis zum Frühling blitzblank.  Die EMa-Lösung nach Gebrauch im Garten verteilen. 

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