Genusswelt Garten - ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!

10.03.16 Genusswelt Garten - ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!

Ein Stück Land bearbeiten, sich an der Schönheit des Gartenbildes erfreuen und erntefrische Kost auf den Teller bringen – das ist Genuss pur.

Genusswelt Garten

Multikosmos Ausgabe 00018

Herrlich erfrischend ist es, wenn wir barfüßig die Erde fühlen, im Morgentau des Rasens kneippen, nach anstrengendem Bürotag durch den Garten schlendern, die Reinheit der Blumen aufnehmen, ihr Duft unseren Kopf lüftet und beim Beete herrichten unsere Muskeln gefordert sind. Oder einfach nur im Gras, in der Hängematte oder auf der Liege die spezielle Stille mit Bienengesumm genießen. Diese Erfahrungen sind erquickender Genuss für alle Sinne und bringen mit sich, dass der Garten als ein lebendiger Organismus empfunden wird, der außer Wasser- und Nährstoffgaben auch unsere gedankliche Zuwendung wahrnimmt und sich dafür mit Erntefülle bedankt.

 

Pflanzen genießen Licht, Wasser, Luft und Nahrung aus dem Boden und die Zuneigung des Gärtners, der die Gewächse hegt und pflegt.

Was mit Liebe gedeihen konnte und mit Sorgfalt zum Augen- und Gaumenschmaus zubereitet wurde, ist Hochgenuss für den Kostgänger. Ein Gemüse, dass außer biologischer Anbauweise auch noch die Unterstützung der Effektiven Mikroorganismen erfährt, wird einen großen Gehalt an Vitalstoffen aufweisen und durch sein traumhaftes Aroma und dem vollen Geschmack zur absoluten Delikatesse. Da sind weder Geschmacksverstärker noch ausgefallene Gewürzzutaten nötig, um einen abgeschlafften Gaumen zu kitzeln. Wer es versteht, Essen zu genießen, legt Wert auf qualitativ hochwertige und naturbelassene Lebensmittel. Er liebt das Wohlgefühl nach so einem Mahl, hat Lebensfreude und Energie getankt.

 

Von alten Zeiten und modernen Trends

Es gab Zeiten, da war man froh, wenn im Garten Nahrung reifte, um hungrige Mäuler zu stopfen und Samen für das nächste Jahr produziert werden konnte. Dann kam eine Epoche, in der es schick und modern war, sich aus Supermärkten zu versorgen, wo der Slogan „frisch auf den Tisch“ trotz besseren Wissens auch heute noch Genuss verspricht und immer neue Diäten und Nahrungsergänzungen propagiert werden, um beispielsweise Ernährungsmängel auszugleichen. Wer sich im Garten abrackerte wurde belächelt. Die Saatgut-Vielfalt wurde geopfert, zugunsten von ein paar einheitlich getrimmten Hybridsorten, die in allen Klimazonen wachsen können, von Null Meter  bis über 1200 m Meereshöhe. Diese neuen Züchtungen versprechen ausserdem Zartheit ohne Bitterstoffe und zeitgleiche Reifezeit,  jedoch auf Kosten des typischen Eigengeschmacks. Diese Neuheiten verkommen so auf dem Teller zum Einheitsbrei, der erst mit exotischen Gewürzmitteln essbar wird.

Nun zeichnet sich eine neue Avantgarde für Esskultur ab. Jetzt liegt derjenige voll im Trend wer ein Stück Land selber bewirtschaftet. Die Erinnerung an Grossmutters Garten erscheint in glorreichen Bildern. Altes Wissen wird hervorgeholt und mit neuen Erkenntnissen ergänzt. Mit dem Slogan „Essen, was wir erhalten wollen“ setzte der gemeinnützige Verein ARCHE NOAH den modernen Züchtungen die Pflege der Artenvielfalt entgegen. In Vergessenheit geratene Gemüsearten feiern ihr „comeback“, denn Bitterstoffe und herzhafter Goût sind wieder gefragt, weil das auf reichen Inhalt an gesunden Pflanzenstoffen hinweist. Das Bewusstsein, dass wir Teil aller Lebenskreisläufe sind und entsprechend sorgsam mit der Natur umgehen sollten, wächst.

 

Der Duft der Erde

Ökologisches Denken ist „ in“ und findet im biologischen Anbau seinen Niederschlag. Mit dem Einsatz der Effektiven Mikroorganismen schaffen wir eine höhere Antioxidanz. Wir realisieren, dass der Boden nicht nur Träger und Anker für Pflanzen ist, sondern in ihm eine riesige Nährstoffproduktion durch eine Vielzahl an Kleinstlebewesen stattfindet. Spürbar ist das, wenn Erde beim ersten Regen nach Trockenzeiten dampft oder sich im Frühling erwärmt und ihren typischen Geruch verströmt. Dieser Atem der Erde ist das Werk von Billionen Mikroorganismen, die aus der Ruhe herausgeweckt wieder mit ihrer komplexen Arbeit beginnen und in ihrem rasanten Stoffwechsel u.a. Geomesin (Duft der Erde) verströmen – eine Labsal für uns Gartenliebhaber. Diese Mikro-Zuarbeiter fordern unseren Respekt ein und wir begreifen immer deutlicher, wie großartig dieses Zusammenspiel unserer Gesundheit dient.

 

Genuss braucht Zeit

Für Menschen, die mit den Effektiven Mikroorganismen arbeiten, sind die Zeiten vorbei, in denen sich jeder schnell mal was aus dem Kühlschrank holt, in der Mikrowelle gart und das – in Gedanken schon wieder woanders –dann zwischen Tür und Angel verschlingt,. Den Werdegang von Nahrung aus dem Erdenschoss vom Samenkorn bis zur Ernte aufmerksam begleiten, mit den Gedanken an gefüllte Erntekörbe, ist Vorfreude auf feine Schmankerl. So haben viele EM-AnwenderInnen ein neues Gefühl für Mahlzeiten entwickelt und bereiten die Gerichte mit Liebe und Sorgfalt zu – und ganz wichtig für sie – das Essen wird ein sinnlicher Akt, an dem alle Familienmitglieder und Gäste teilhaben sollen. Das erfordert Zeit, die aber nicht als verschwendete, sondern als erfüllende Angelegenheit erlebt wird und erlaubt ist. Die Arbeit geht leicht von der Hand. Herrichten und Kochen werden zum Ritual und bleiben ein Spass. Diese sich täglich wiederholende Handlung erhält nie den Charakter einer Pflichtübung, denn auch einfach zu machende Zubereitungen versprechen vollen Genuss. Auf diese Art wird Alltägliches außergewöhnlich und tut uns unendlich gut.

Wenn im Herbst das aktive Gartenleben zur Ruhe kommt, beginnt bei Susanne Schütz in der Küche die Aufbereitung der Gartenschätze und werden Vorratsregale gefüllt. Mit Kopf und Herz entstehen begehrte Mitbringsel für Besuche, die man schon das ganze Jahr vor sich herschob. Endlich hat sie Zeit, um Geselligkeiten zu geniessen. Die Rezepte sind einfach und dennoch richtig gut.

 

Eingelegte Tomaten sind ein Gauemenkitzel: Gedörrte Tomaten, noch ledrig biegsam, mit Basilikum, Salbei und Knoblauchscheibchen schichtweise ins Glas einlegen und einpressen. Jede Schicht mit etwas Manju Meersalz und Pfeffer überstreuen. 1 EM-Keramikpipe beifügen und das Glas mit Olivenöl auffüllen. Zwei Wochen ziehen lassen. Dann nur noch geniessen!

Annes Dörrzwetschgen-Balsamico-Essig, pikant und rund im Geschmack: Entsteinte Dörrzwetschgen einweichen und fein pürieren. Mit dunklem Balsamico-Essig und etwas EM-Salz mischen, 1 Keramikpipe einfügen. Wer es süsslicher mag, gibt noch etwas Honig bei. Fertig.

 

Den intensiven Eigengeschmack vom EM-Gemüse als Salat geniessen: Das gedämpfte Gemüse sollte noch knackig sein. Marinade: 4 Essl. Nuss- oder Leindotteröl mit etwas EM-Salz, Zitronensaft und 1 Teel. Honig verrühren und über das Gemüse träufeln. Mhm! 

Wenn Sie mehr über die Dosierungen erfahren möchten – einfach auf unserem Infoportal informieren.

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