Das Gartenjahr nach dem Mond

17.04.18 Das Gartenjahr nach dem Mond

Schon mal etwas von Gärtnern mit dem Mond gehört? Welche Wirkung der Mond auf Pflanzen hat, ist in diesem Blogbeitrag nachzulesen.

Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstand der Mond und beschäftigte früher auch schon unsere Vorfahren. Sie nutzten den Mond in verschiedensten Lebenslagen als Ratgeber. Auch heutzutage schwören viele Gärtner auf das Garteln nach und mit dem Mond.

Der Mond besitzt einen Einfluss auf die Erde, eine gewisse Anziehungskraft, was sich besonders bei den Gezeiten zeigt. Bei Flut werden die Wassermassen durch den Mond an die Küste gezogen und bei Ebbe ins offene Meer. Außerdem hat die Position des Mondes Einfluss darauf, wie stark der Gezeitenunterschied ist.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Mondkalender verschiedene Empfehlungen geben? Das kommt davon, dass es den astrologischen und den astronomischen Mondkalender gibt. Ersterer nutzt die Position der Tierkreiszeichen zur Sonne vor rund 2000 Jahre und Zweiterer verwendet den aktuellen Stand der Tierkreise der tatsächlichen Sternbilder am Himmel. Somit haben sich über die Jahre die beiden Kalender um zwei bis drei Tage verschoben und somit unterscheiden sich die Blatt-, Blüten-, Frucht- und Wurzeltage voneinander.

Blatttag

An diesen Tagen sät, pflanzt und pflegt man am besten Blattpflanzen, wie Pflücksalate, Kopfsalate, Kohlrabi, Mangold, Spinat, Porree, Blattkräuter, wie z. B. Petersilie.

Blütentag

An diesen Tagen ist die Aussaat und Pflege von Blütenpflanzen günstig. Blumen, die man an solchen Tagen für die Vase schneidet, haben einen intensiveren Duft und bleiben länger frisch. Zu dieser Kategorie zählen Blumenzwiebeln, Blütenkräuter, Rosen, Sonnenblumen oder Brokkoli.

Fruchttag

Pflanzen, welche im Bereich des Samens fruchten zählen zu dieser Kategorie. Wie Mais, Linsen, Soja, Tomate, Zucchini, Bohnen, Beerensträucher.

Wurzeltag

An Wurzeltagen findet die Fruchtbildung im Wurzelbereich statt. Diese Tage eignen sich für gute Erträge und eine hohe Lagerqualität des Guts. Wurzelpflanzen: Schwarzwurzel, Radieschen, Pastinaken, Karotten, Knoblauch, Kartoffeln, etc.

Weitere wissenswerte Fakten für günstige Tätigkeiten im Garten:

  • Pflanzen von Kräutern – bei zunehmendem Mond an Blütentagen
  • Sammeln von Kräutern – bei zunehmendem Mond, mit Ausnahme von Brennnessel bei abnehmendem Mond sammeln und auch trinken
  • Blüten sammeln – bei Vollmond und um die Mittagszeit
  • Umsetzen einer Pflanze, größerer Bäume und Sträucher sowie umtopfen und setzen von Blütenpflanzen auf Balkon und Terrasse – bei zunehmendem Mond an Jungfrauentagen abends. So wachsen sie gut wieder an.
  • Unkraut jäten – das 1. Mal zum falschen Zeitpunkt, bei zunehmenden Mond im Löwen. So geht zuerst alles auf. - das 2. Mal bei abnehmendem Mond im Steinbock. Nun kommt kein Unkraut mehr nach.
  • Gießen von Zimmer- und Balkonpflanzen – Blatttage sind die günstigsten Tage zum Gießen, an diesen Tagen gegossen, halten es die Zimmerpflanzen leicht aus bis zu den nächsten Blatttagen
  • Gießen von Pflanzen in freier Natur – Frisch gepflanzte Pflanzen gut angießen, sollte eine Trockenperiode sein, noch ein paar Tage länger gießen, anschließend nicht mehr. Allmählich gewöhnt sich der Boden an dieses spärliche Gießen. Die Pflanzen sind so gesünder und die Wurzeln wachsen mehr in die Tiefe. Tipp: Zusätzliches Mulchen mit Rasenschnitt oder kleingehackten Brennnesseln schützt die Erde vor Austrocknung und verbessert die Bodenstruktur. Auch eine Abdeckung mit Vlies schützt vor Austrocknung.

 

Auf unserer Website haben wir monatlich einen Mondkalender, welcher über Blatttag, Blütentag, Fruchttage oder Wurzeltage informiert. Außerdem kann man hier auch nachlesen, wann die besten Tage sind um EM Aktiv aus der EM Urlösung herzustellen.

 

Hier geht’s zum monatlich wechselnden Mondkalender von Multikraft.

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