EM Keramik: Wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten?

06.11.20 EM Keramik: Wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten?

EM Keramik besteht aus Ton, der über längere Zeit mit EM fermentiert wird. Dadurch entstehen Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltsstoffe, die auch nach dem Brennen erhalten bleiben, auch wenn die Mikroorganismen selbst absterben.

Es gibt 3 Arten der Keramik: grau, rosa und rot. Grundsätzlich unterscheiden sie sich darin, dass die graue Keramik zur Wasseraufbereitung verwendet wird, während die rosa und rote Keramik – ähnlich wie ein Ionentauscher – auch Schadstoffe aus dem Wasser binden.

 

Diese wird bei 1.200 bis 1.300 °C gebrannt, ist dadurch sehr hart, hat eine glatte Oberfläche und ist unbegrenzt haltbar. Es gibt sie in verschiedenen Formen (Pipes, Ringe, Verwirbler …), als Geschirr, Schmuck oder auch als Pulver (EM Keramikpulver). Die graue Keramik wird zur Wasserbelebung eingesetzt. Bei Kontakt mit Wasser werden die Wassercluster verkleinert und dadurch die Oberflächenspannung verringert. Dadurch wird das Wasser auch weicher. 

 

Diese wird bei 800 bis 900 °C gebrannt und hat dadurch eine poröse Oberfläche. Es gibt sie in Form von EM Keramik rosa Pipes, welche die Fähigkeit haben, Chlor und andere Schadstoffe aus dem Wasser zu binden. Dadurch haben sie auch eine begrenzte Haltbarkeit und müssen, wenn sie gesättigt sind, getauscht werden.

 

EM Keramik rote Pipes enthalten zusätzlich einen Anteil Zeolith (bindet Stickstoff). Dadurch wird deren Oberfläche noch poröser. Sie werden zur Bindung von Ammonium-Stickstoff in Aquarien und Fischteichen eingesetzt. Ihre Wirkungsdauer beträgt deshalb je nach Belastung 6 bis 12 Monate. Danach werden sie getauscht, die alten Pipes können dem Kompost untergemischt werden.

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