Tipps zur Rosenbehandlung von Karl Ploberger

26.06.17 Tipps zur Rosenbehandlung von Karl Ploberger

Die Pracht der blühenden Rosen ist zur Zeit überwältigend. Daher wird der Juni auch als der Rosenmonat bezeichnet. Damit die Rosenpracht aber nicht nur für ein paar Wochen erhalten bleibt, sondern unsere Sinne lange erfreut, hat Biogärtner Karl Ploberger einige Tipps.

Tipps zur Rosenbehandlung von Karl Ploberger

Quelle: ORF Salzburg:

Bienen lieben sie ganz besonders. Die Pracht der blühenden Rosen ist zur Zeit überwältigend. Daher wird der Juni auch als der Rosenmonat bezeichnet. Die Auswahl ist riesig. Ob Heidi-Klum- oder Chippendale-Rose, alle sind ein Traum. Die „Königin“ unter den Blumen ist ein richtiger Hingucker und betört mit ihrem wunderbaren Duft. Damit die Rosenpracht aber nicht nur für ein paar Wochen erhalten bleibt, sondern unsere Sinne lange erfreut, hat Biogärtner Karl Ploberger einige Tipps:

Richtige Sorte
Ob Edelrose, Bodendecker-, Strauch- oder Kletterrose – die richtige Sorte ist das Wichtigste. Also nicht nur nach den prächtigen Blüten und dem herrlichen Duft entscheiden, sondern sich auch informieren, wie die Resistenz gegen Krankheiten und die Winterhärte ist. Gute Rosenzüchter geben das bei den Sortennamen an. Leider sind die duftendsten Rosen meist nicht ganz so krankheitsresistent.

Richtiger Platz
Rosen benötigen den sonnigsten Platz im Garten. Es sollte aber immer ein leichter Luftzug möglich sein, denn vor der knallheißen Südwand gibt es sonst schnell Mehltau. Ist die Luft „stickig“, dann kommen andere Pilzkrankheiten.
Als Erde liebt die Rose den Lehm, der nur mit etwas Kompost und ein wenig Sand aufgelockert wird. Veredelung immer eine Handbreit unter die Erde. Organischen Dünger unbedingt einstreuen.

Richtiger Schnitt
Der richtige Schnitt ist sowohl im Frühling, als auch nach der Blüte wichtig. Edelrosen generell immer stark im Frühling schneiden, im Sommer Rückschnitt bis über das erste vollentwickelte fünfteilige Blatt.

Wildrosen
Wildrosen und Historische Rosen nicht ausschneiden. Sie blühen nur einmal und schmücken sich im Herbst mit Hagebutten. Das freut ganz besonders die Vögel. Kletterrosen behandelt man je nach Sorte - mehrmals blühende ausschneiden, einmal blühende Rosen nicht schneiden.

Richtige Düngung
Rosen werden zwei Mal pro Jahr gedüngt. Im Frühjahr gleichzeitig mit dem Rückschnitt (zur Forsythienblüte) und die zweite Düngung gleich nach der Blüte im Juni. Verwendet wird organischer Rosendünger, der mit Kompost rund um die Rose eingearbeitet wird.

Richtige Abwehr von Krankheiten
Vorbeugen ist das Wichtigste, daher schon ab dem Austrieb regelmäßig die Blätter mit Schachtelhalmextrakt gemischt mit EM (Effektiven Mikroorganismen) übersprühen. Idealerweise ein Mal pro Woche. Taucht Mehltau auf, dann der Sprühbrühe noch einen Teelöffel Backpulver beifügen.

Lesen Sie den Original-Artikel unter: http://salzburg.orf.at/tv/stories/2850123/

 

 

 

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