Susannes Garten im Gleichgewicht

25.03.16 Susannes Garten im Gleichgewicht

Eine intakte Natur führt uns vor, wie sie mit ihren steten Zyklen von Geben und Nehmen die Balance hält. Geraten diese Abläufe aus dem Rhythmus, können Effektive Mikroorganismen helfen, den ursprünglichen Verlauf wieder neu einzurichten.

Natur ist bewegtes Gleichgewicht

Multikosmos Ausgabe 00021

Der Griechische Philosoph Heraklit sagte einst:  „Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten.” Er sagte aber auch: „Wo keine Bewegung ist, herrscht Verfall. Das Gemisch im Becher zersetzt sich, wenn es nicht geschüttelt wird.“ Was zunächst widersprüchlich klingt, ist das Gesetz der Natur. Sie hält alles im fließenden Gleichgewicht und  bewegt sich in Wellen, im Auf und im Ab, im Werden und Vergehen. Dieses Naturgeschehen finden wir in allen Elementen unserer Umwelt wieder.

Wohin man auch schaut, unser Planet ist ziemlich durcheinander gebracht worden.

Es gibt kein Gebiet mehr, wo die Natur unbeeinflusst blieb. Die Eingriffe sind zu prägnant und zu global geworden und „aus dem Ruder geraten“. Und doch gibt es kleine Naturoasen wie Gärten und Landwirtschaftsbetriebe, wo sich Menschen bemühen, mit und für die Natur zu arbeiten. Sie versuchen Ungleichgewichte soweit wie möglich wieder in die Harmonie zu bringen.

Beim Kompost beobachten wir, wie sich pflanzliches Material mit Hilfe vielerlei Bodenmikroben zu Erde wandelt, aus der wiederum neues Leben wachsen darf.

Dieses Netz der ineinandergreifenden Mechanismen, wo eines dem anderen dient und untereinander ein ständiges Geben und Nehmen stattfindet, führt uns vor Augen, wie wunderbar die Natur es immer wieder schafft ihr bewegtes Gleichgewicht zu erhalten.

Bio-Produkte sind „in“

Der Konsument ist beunruhigt. Immer mehr wollen etwas für die Natur und vor allem  auch für sich tun. Wer aufmerksam die Umgebung, den Garten, die Felder und Weiden, die Gewässer und Wälder beobachtet, sieht, wie sehr manche Areale leiden. Ratschläge und Mittel, etwas zu ändern, gibt es viele. Bio-Produkte sind im Trend. Jedes Bio-Label verspricht Natur pur. Doch stimmt das nur bedingt, wenn diese Produkte industriell bearbeitet wurden. Dabei gehen viele Lebens-Stoffe verloren. Fragwürdige Zusätze werden gar nicht aufgeführt, wenn die Menge unter den willkürlich gesetzten Grenzwerten blieb. Der interessierte  Konsument muss sich orientieren, wie jene, die  bereits unter  Unverträglichkeiten und Allergien leiden. Es braucht viele Kenntnisse, um in der Produktwahl sicherer zu werden. Aufmerksam einkaufen heißt, alles kritisch zu hinterfragen, ob nun etwas wirklich gut ist und auch gut tut. Es gibt zum Glück viele Informationen im Internet und in der Literatur. Mit der Zeit findet man heraus, was seriös abgehandelt wird.

Am besten ist immer noch die eigene Scholle, aus der wir Gemüse und Früchte frisch auf den Tisch bringen können, oder wenn die Zutaten unserer Mahlzeiten aus einem Bio-Betrieb kommen, der unser Vertrauen genießt. In beiden Fällen wissen wir,  wie es gewachsen ist und gepflegt wurde. Kommt außer der achtsamen Bodenpflege, wie es der biologische Anbau vorschreibt noch der Einsatz der Effektiven Mikroorganismen hinzu, können viele negativ wirkende Umwelteinflüsse eliminiert werden. Arbeiten mit ganzheitlichem Ansatz im Garten- und Landanbau und auch in anderen Lebensbereichen greifen. EM ist hier ein recht kreativ einzusetzendes Mittel. Der Zusammenhang von Ursache und Wirkung wird immer besser verstanden, die Symptom-Bekämpfung weicht der Ursachenforschung im Landanbau, der Tierpflege und der Gesundheit von uns.

EM sind das i-Tüpfelchen des Bioanbaus

Susanne war  nach mehr als 30 Jahren Bio-Anbau mit ihren Kulturen zufrieden, wandte alle Tricks an, um Schäden in Grenzen zu halten. Sie überlegte aber oft, wie man das Bio-Gemüse noch optimieren könnte. Sie hat z. B. auch Insektenschutznetze gegen Möhrenfliege, Kohlweißlinge und Lauchmotte eingesetzt. Nach einigen Jahren EM-Pflege  ist das alles nicht mehr nötig. Kohl und Salat zeigen keinerlei Fraßspuren mehr. Susanne schaut den hübschen (gefährlichen?) Faltern  zu, wie sie angeflattert kommen, am Lavendel naschen und ihre Hochzeitsspiele über den Kohlreihen machen. Aber auch bei genauem Hinsehen kann sie keine Eier und Raupen entdecken. Ihre Gemüsebeete sind scheinbar nicht attraktiv für Schädlinge. Die Schmetterlinge suchen sich andere Gärten, wo sie geschwächte, angeschlagene Kohlexemplaren vorfinden und die Raupen dort ihren Aufräumdienst verrichten können.

EM hilft über Dürre hinweg. Dieses Jahr bescherte uns einen herrlichen Sommer mit langen Trockenzeiten. Die Erde bekam Risse und viele mussten ernsthafte Ernteausfälle hinnehmen. Bei Susanne verharrte das Gemüse, hörte mit dem Zuwuchs auf. Doch nach dem ersten Regen streckte sich alles, als ob es nie eine Dürrezeit gegeben hätte. Es gab keinerlei Hitzeschäden oder Schwächung. Die Effektiven Mikroorganismen sind ja in der Lage, Wasser wie Kamele zu speichern, das sie bei Trockenzeiten wieder an ihre Umgebung abgeben. Sie haben somit für eine stabile, robuste Gesundheit gesorgt und mit ihrer Speicherkapazität dem Gemüse über die Trockenperiode hinweg geholfen und alles im Gleichgewicht gehalten. Das zeigt sich auch im Winter. Viel Gemüsearten bleiben bei Susanne auf den Beeten, damit alles ohne Lagerverluste frisch auf den Tisch kommt. Auch hier sorgen die Effektiven Mikroorganismen dafür, dass die Grünkost ein stabiles, gegen Kälte widerstandsfähiges Gewebe entwickelt und der Boden dank ihrer Aktivität sogar etwas wärmer gehalten wird.

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