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„Die Kühe fühlen sich spürbar wohler“

Herbert und Claudia Kohlbauer übernahmen 2005 den Milchviehbetrieb von Herberts Eltern in Schardenberg, Bezirk Schärding im oberösterreichischen Innviertel und betreuen heute rund 60 Milchkühe. Die weiblichen Kälber bleiben am Betrieb, die männlichen werden hingegen mit rund acht Wochen verkauft. Gesunde Kühe sind die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Betrieb – und dafür wird am Kohlbauer-Hof einiges investiert.

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Technisch am Puls der Zeit

In den Milchviehbetrieb ist längst die Moderne eingezogen. Herbert Kohlbauer schaffte sich bereits seit 2007 einen "Butler" an – dieses Gerät schiebt den Kühen automatisch das Futter zu und erleichtert dadurch die Arbeit des Bauern enorm. Im gleichen Jahr wurde auch ein Silokamm im Betrieb eingeführt, zur elektrischen Entnahme und Verteilung von Silage. 2019 folgten weitere wesentliche technische Modernisierungsschritte. Allen voran ein Melkroboter. Notwendige Entwicklungen, um heute als Milchviehbetrieb noch rentabel zu sein. Sehr nützlich ist auch der Spaltenroboter, der die Lauf- und Fressgänge sauber hält. Die neueste Errungenschaft bei den technischen Hilfsmitteln ist die Progesteronmessung für ein verbessertes Fruchtbarkeitsmanagement. Bei aller technischer Unterstützung, um den Betrieb wirtschaftlich erfolgreich zu führen, bedarf es vieler helfender Hände. Die ganze Familie hilft mit, einschließlich der Oma und dem Sohn.

In den Milchviehbetrieb ist längst die Moderne eingezogen. Herbert Kohlbauer schaffte sich bereits seit 2007 einen "Butler" an – dieses Gerät schiebt den Kühen automatisch das Futter zu und erleichtert dadurch die Arbeit des Bauern enorm. Im gleichen Jahr wurde auch ein Silokamm im Betrieb eingeführt, zur elektrischen Entnahme und Verteilung von Silage. 2019 folgten weitere wesentliche technische Modernisierungsschritte. Allen voran ein Melkroboter. Notwendige Entwicklungen, um heute als Milchviehbetrieb noch rentabel zu sein. Sehr nützlich ist auch der Spaltenroboter, der die Lauf- und Fressgänge sauber hält. Die neueste Errungenschaft bei den technischen Hilfsmitteln ist die Progesteronmessung für ein verbessertes Fruchtbarkeitsmanagement. Bei aller technischer Unterstützung, um den Betrieb wirtschaftlich erfolgreich zu führen, bedarf es vieler helfender Hände. Die ganze Familie hilft mit, einschließlich der Oma und dem Sohn.

Tierwohl durch diverse Maßnahmen fördern

Bestmögliches Tierwohl ist das Um und Auf im Milchviehbetrieb Kohlbauer. "Eine regelmäßige Klauenpflege ist bei uns zum Beispiel selbstverständlich", sagt der Landwirt. "Im Sommer achte ich darauf, dass die Kühe keinen Hitzestress bekommen und dass sie immer saubere Liegeflächen vorfinden." Großen Wert legt er auch auf qualitativ hochwertiges Futter für seine Tiere. Seit fünf Jahren gehört FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) als Ergänzungsfuttermittel für die Rinder zum Programm. Der Fermentierte Kräuterextrakt steigert die Fresslust der Tiere. Pro Jahr kommt der Landwirt bei seinen Milchkühen auf rund 4.000 bis 5.000 Liter FKE.

Zellzahlen seit Einsatz von FKE stark reduziert

Aufmerksam auf den Fermentierten Kräuterextrakt wurde Herbert Kohlbauer durch einen Vortrag in der Nachbargemeinde. "Bis dahin hatte ich keine Ahnung von Mikroorganismen, aber der Vortrag überzeugte mich sofort", erinnert er sich zurück. "Dort hat man darüber berichtet, dass die Kühe viel ausgeglichener sind. Natürlich wollte ich das dann unbedingt bei meinen Tieren ausprobieren." Seither stellt der Bauer fest, dass die Kühe wesentlich standfester sind. Die Zellzahl, also die Maßeinheit für Eutergesundheit und Milchqualität, hat sich stark reduziert. Je kleiner die Zellzahl, desto besser. FKE kommt der Stallhygiene zugute. "Das merkt man unter anderem an der Stallluft, die seither wesentlich angenehmer ist", so Herbert Kohlbauer. Aber wichtig ist, dass man die richtige Dosierung befolgt, um Fortschritte beobachten zu können. Zuerst hatte man sich bei der Dosierung nur aufs "Bauchgefühl" verlassen. "Wir sahen zwar leichte Fortschritte, aber nicht in dem Maß, wie wir uns das erwartet hatten." Erst durch die fachgerechte Dosierung anhand der Expertise der Multikraft-Berater wurden nach und nach Verbesserungen sichtbar. "Wir stellten fest, dass sich unsere Kühe sehr wohl und stabil fühlen."

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Herausfordernde Zeiten

Klar ist für den Landwirt, dass er weiterhin in den Fortschritt investieren möchte, aber gleichzeitig steht die heimische Milchwirtschaft momentan vor sehr großen Herausforderungen. So erzählt Kohlbauer zum Beispiel: "Die Preise für Futtermittel, Strom, Diesel und Düngemittel sind gewaltig gestiegen." Das wirkt sich natürlich auch auf die Preise für die Konsumenten aus. Obwohl in der Bevölkerung das Bewusstsein für hochwertige Milch und damit das Verlangen nach einer nachhaltigen Milchwirtschaft immer größer wird, zeigt sich in Zeiten der Inflation auch das widersprüchliche Verhalten, dass es weniger Bereitschaft gibt, für qualitativ hochwertige Produkte einen höheren Preis zu bezahlen.

Klar ist für den Landwirt, dass er weiterhin in den Fortschritt investieren möchte, aber gleichzeitig steht die heimische Milchwirtschaft momentan vor sehr großen Herausforderungen. So erzählt Kohlbauer zum Beispiel: "Die Preise für Futtermittel, Strom, Diesel und Düngemittel sind gewaltig gestiegen." Das wirkt sich natürlich auch auf die Preise für die Konsumenten aus. Obwohl in der Bevölkerung das Bewusstsein für hochwertige Milch und damit das Verlangen nach einer nachhaltigen Milchwirtschaft immer größer wird, zeigt sich in Zeiten der Inflation auch das widersprüchliche Verhalten, dass es weniger Bereitschaft gibt, für qualitativ hochwertige Produkte einen höheren Preis zu bezahlen.

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