Plastik in aller Munde, Gewässer und Gedanken

13.03.19 Plastik in aller Munde, Gewässer und Gedanken

Plastik – so vielfältig und praktisch es auch anwendbar ist, mittlerweile ist es auch an Orten angelangt wo es eigentlich nicht sein sollte.

Es gibt weltweit 5 Plastikinseln aus Plastikmüll, davon ist die größte zwischen Kalifornien und Hawaii. Dieser hat eine geschätzte Größe, welche 20 Mal so groß wie Österreich ist.  Und in dieser Insel sind nicht nur große Plastikteile enthalten, sondern sie besteht auch aus Mikroplastik, weshalb eigentlich von dem Begriff „Plastiksmog“ ausgegangen werden sollte. Österreich hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber unsere Gewässer sind trotzdem mit Plastik belastet, es werden z. B. ca. 100 kg Plastik tagtäglich über die Donau abtransportiert.

Plastik wurde von österreichischen Forschern sogar schon in menschlichem Stuhl nachgewiesen. Was das Mikroplastik für den Organismus bedeutet ist leider noch nicht ausreichend erforscht und deshalb unklar, aber Mikroplastik ist für den Körper ein Fremdkörper und kann mit einem eingezogenen Schiefer verglichen werden. Es ist also etwas was wir eigentlich nicht in unserem Essen oder in unserem Körper haben möchten.

 

Man unterscheidet zwei Arten von Mikroplastik. Mikroplastik, welches extra in dieser Größe hergestellt wird, wie z. B. die Microbeads, die für Peelingzwecke in Kosmetika eingesetzt werden und Mikroplastik, das durch Zersetzung von Plastik entsteht. Auch in der Luft befindet sich der umstrittene Stoff – durch Reifenabrieb oder z. B.  Freisetzungen bei der Abfallentsorgung. Durch den Faserabrieb von Textilwäsche oder der Verwendung von Kosmetika mit Mikroplastik wird auch das Abwasser belastet.

 

Maßnahmen gegen Plastik

Fakt ist, dass jedes - egal ob großes oder kleines - Plastik eine Auswirkung auf unser Ökosystem und unseren Körper hat und damit vielleicht viel zu fahrlässig umgegangen wird. 

Man könnte mittlerweile schon fast sagen, dass sich bei einem Lebensmitteleinkauf mehr Plastik als Lebensmittel selbst im Einkaufswagen liegen. Obst, das eigentlich eine natürliche Schale hätte wird im Plastik verpackt und Süßigkeiten sind teilweise zwei bis drei Mal eingepackt. Ein guter Schritt in die richtige Richtung ist hier das bald eintretende Gesetz, dass nicht-abbaubare Plastiksackerl ab 2020 verboten sind.

App-Tipp „Replace Plastic“

Mit dieser App können Konsumenten Produkte scannen und melden, welche für sie überflüssige Plastikverpackung enthalten oder wo sie sich weniger oder keine Plastikverpackung wünschen würden.

Fast 100 000 Mal wurden Produkte schon gescannt und schon 4000 Hersteller verständigt. Replace Plastic will so das Umdenken der Unternehmen vorantreiben und sie zum Entwickeln von Alternativen forcieren.

 

Wie vermeidet Multikraft Plastik?

  • Wir verwenden Papier als Verpackungs- und Stopfmaterial bei den Online –Bestellungen und haben keine Plastiksackerl in unserem Shop.
  • Wir bieten viele unserer Produkte in großen Gebindegrößen an, so fällt weniger Müll durch kleine Verpackugen an, wenn eine große Anzahl benötigt wird.
  • Bioemsan Verpackungen sind teilweise aus recyceltem Material.
  • Bioemsan Produkte enthalten kein Mikroplastik und auch keine Microbeads. In unseren Peeling-Produkten verwenden wir Salz oder Flusssand.
  • Wir achten auf ordnungsgemäße Mülltrennung.
  • Viele unserer Produkte sind Konzentrate, somit selbst verdünnbar und verpackungssparend – bis zu 500 L Gießlösung aus 1 L EM Aktiv, 100 L Sprühlösung aus 1 L MK 5, 100 L Sprühlösung aus 1 L Citrus Reiniger oder z. B. 1000 L Putzwasser aus 1 L Kraftreiniger
  • Trotz alldem verwenden wir nach wie vor Plastikflaschen für unsere Flüssigkonzentrate, wie rechtfertigen wir das? Glas- und damit Pfandflaschen sind schwerer und der An- und Abtransport würde so viele Klimagase verursachen, dass dies umweltschädlicher wäre als Plastikmüll. Das Recycling des Plastikmülls unserer Flaschen ist bereits vor dem Verkauf zu 100% bezahlt, wir bezahlen das Sammelsystem ARA dafür. Alle unsere Plastikverpackungen sind aus PET hergestellt, dem reinsten Plastik, das zur Verfügung steht.

 

Wir arbeiten laufend daran unsere Prozesse zu optimieren und unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Und was machst du?

 

Interessante Links zum Thema:

·      diepresse.com/home/ausland/welt/5568395/Plastik-wir-haben-ein-Problem

·      www.news.at/a/plastik-uns-10624034

·      www.bmnt.gv.at/umwelt/abfall-ressourcen/Plastiksackerl-Verbot.html

·      www.replaceplastic.de

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