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Feldtag: Regenerative Landwirtschaft zum Anfassen

Multikraft ist eng mit den Menschen und der Landschaft der österreichischen Regionen verbunden. Diese Verbundenheit macht der Spezialist für Mikroorganismen mit verschiedenen Veranstaltungen erlebbar. Beim jährlichen Feldtag in Spillern zeigt Multikraft, wie einfach regenerative Landwirtschaft funktioniert.

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Auf dem Betriebsgelände der Harmer KG im niederösterreichischen Spillern zeigt Multikraft, wie einfach regenerative Landwirtschaft in der Praxis funktioniert. Harmer setzt bereits seit 20 Jahren das Multikraft System zum Aufbau von Humus und zur Pflanzenstärkung ein – gemeinsam entwickeln die beiden Unternehmen das System auf Basis der Erfahrungen stetig weiter. Der Feldversuch in Spillern zeigt, dass selbst karge Böden mithilfe von Mikroorganismen wieder ertragreich gemacht werden können. «In den vergangenen Jahren war in Spillern deutlich zu beobachten, wie teilweise sehr schlechte Böden durch das Multikraft System wieder fruchtbar gemacht wurden», erklärt Lukas Hader, Geschäftsführer Multikraft. Innerhalb von wenigen Jahren wurde der ehemals fruchtlose Boden zum Vorzeigeacker, der gleichmäßig hohe Erträge einbringt - bei einem gleichzeitig sehr geringen Nährstoff-Input. Möglich ist die Transformation durch biologische Boden- und Pflanzenstärkungsprodukte auf Basis von Mikroorganismen. Kompost aus organischem Abfall und Zwischenfrüchten sowie die richtige Bodenbearbeitung führen ihn Spillern zur gelebten Kreislaufwirtschaft. «In Spillern wurde regenerative Landwirtschaft betrieben, bevor es den Begriff in unserem Sprachgebrauch überhaupt gab», sagt Hader.

Auf dem Betriebsgelände der Harmer KG im niederösterreichischen Spillern zeigt Multikraft, wie einfach regenerative Landwirtschaft in der Praxis funktioniert. Harmer setzt bereits seit 20 Jahren das Multikraft System zum Aufbau von Humus und zur Pflanzenstärkung ein – gemeinsam entwickeln die beiden Unternehmen das System auf Basis der Erfahrungen stetig weiter. Der Feldversuch in Spillern zeigt, dass selbst karge Böden mithilfe von Mikroorganismen wieder ertragreich gemacht werden können. «In den vergangenen Jahren war in Spillern deutlich zu beobachten, wie teilweise sehr schlechte Böden durch das Multikraft System wieder fruchtbar gemacht wurden», erklärt Lukas Hader, Geschäftsführer Multikraft. Innerhalb von wenigen Jahren wurde der ehemals fruchtlose Boden zum Vorzeigeacker, der gleichmäßig hohe Erträge einbringt - bei einem gleichzeitig sehr geringen Nährstoff-Input. Möglich ist die Transformation durch biologische Boden- und Pflanzenstärkungsprodukte auf Basis von Mikroorganismen. Kompost aus organischem Abfall und Zwischenfrüchten sowie die richtige Bodenbearbeitung führen ihn Spillern zur gelebten Kreislaufwirtschaft. «In Spillern wurde regenerative Landwirtschaft betrieben, bevor es den Begriff in unserem Sprachgebrauch überhaupt gab», sagt Hader.

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Bokashi – Bio-Kompost im Schnelldurchlauf

Wie fruchtbar der mit Mikroorganismen aufbereitete Boden in Spillern in der Zwischenzeit ist, zeigt das Wachstum der Hauptkulturen (Kartoffel, Ackerbohnen), die trotz des feuchten Frühlings 2023 krankheitsfrei sind. Der gute Zustand der Pflanzen ist ausschließlich auf biologische Boden- und Pflanzenstärkung zurückzuführen. Besonders sehenswert ist in Spillern der Kompostplatz, auf dem jährlich tausende Tonnen Bokashi produziert werden. Bokashi heißt die Methode des Kompostierens ohne Arbeitsaufwand. Eine Miete (gut Wienerisch: ein Haufen) von etwa 700 m³ wird von zwei Personen in nur ein bis zwei Tagen aufgesetzt und mit MK Boden (dem Mikroorganismusprodukt von Multikraft) versetzt. Die Miete fermentiert dann ohne weiteren Arbeitsaufwand wie z.B. Wenden für vier Wochen. Durch diese Methode gelangen weniger Klima- und Umweltgase in die Atmosphäre, dafür bleiben mehr Nährstoffe wie Stickstoff im Kompost. Die Qualität ist verglichen zur herkömmlichen Kompostierung besser. Darüber hinaus ist die Herstellungsdauer von Bokashi um 80 % kürzer. Gleichzeitig wird eine Arbeitszeitersparnis von 90 % erzielt.

Die Zukunft der Landwirtschaft

«Wenn regenerative Landwirtschaft bedeutet, dass mehr organische Masse am Feld bleibt (Anm.: ErnterĂĽckstände, Stroh, Kompost, ZwischenfrĂĽchte als GrĂĽndĂĽngung), dann ist es bestimmt die Landwirtschaft der Zukunft und fĂĽr viele Landwirte bereits die Landwirtschaft der Gegenwart», erklärt der Experte. Der Klimawandel und die dadurch öfter auftretenden und länger werdenden Trockenperioden und Starkregenereignisse fĂĽhren dazu, dass in der Landwirtschaft wieder mehr auf den Boden geschaut wird. Der Boden muss als Puffer fĂĽr Feuchtigkeit dienen. Durch die ständige Reduktion funktionierender Pflanzenschutzmittel auf dem Markt und die zunehmende Resistenz von Schädlingen kommt dem Boden noch eine weitere wichtige Aufgabe zu. Er muss die Pflanzen von der Wurzel her stärken und sie damit weniger anfällig fĂĽr Schädlingsbefall und Krankheiten machen. Am Beispiel Spillern wird deutlich: Organische Masse, richtig eingearbeitet und mit Mikroorganismen im Boden versetzt, erzeugt langfristig Humus, der das Klima schont und die Pflanzen stärkt. 

«Wenn regenerative Landwirtschaft bedeutet, dass mehr organische Masse am Feld bleibt (Anm.: ErnterĂĽckstände, Stroh, Kompost, ZwischenfrĂĽchte als GrĂĽndĂĽngung), dann ist es bestimmt die Landwirtschaft der Zukunft und fĂĽr viele Landwirte bereits die Landwirtschaft der Gegenwart», erklärt der Experte. Der Klimawandel und die dadurch öfter auftretenden und länger werdenden Trockenperioden und Starkregenereignisse fĂĽhren dazu, dass in der Landwirtschaft wieder mehr auf den Boden geschaut wird. Der Boden muss als Puffer fĂĽr Feuchtigkeit dienen. Durch die ständige Reduktion funktionierender Pflanzenschutzmittel auf dem Markt und die zunehmende Resistenz von Schädlingen kommt dem Boden noch eine weitere wichtige Aufgabe zu. Er muss die Pflanzen von der Wurzel her stärken und sie damit weniger anfällig fĂĽr Schädlingsbefall und Krankheiten machen. Am Beispiel Spillern wird deutlich: Organische Masse, richtig eingearbeitet und mit Mikroorganismen im Boden versetzt, erzeugt langfristig Humus, der das Klima schont und die Pflanzen stärkt. 

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