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Blickrichtungen: Im Gespräch mit Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Hoffmann

Der deutsche Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Manfred Hoffmann wurde 1938 in Nordböhmen im heutigen Tschechien geboren. Als Professor für landwirtschaftliche Verfahrenstechnik lehrte er an der Hochschule Weihenstephan/Triesdorf. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in Techniken für den Öko-Landbau. So beschäftigte sich Hoffmann mit der Feststoff-Vergärung bei der Biogas-Erzeugung und entwickelte die Abflammtechnik für die thermische Unkrautbekämpfung. Ferner untersuchte er die Zusammenhänge zwischen Lebensmittelerzeugung und elektrochemischer Lebensmittelqualität und deren Einfluss auf Ernährung und Gesundheit. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Redoxpotentiale, die sich auf die Neutralisationskapazität für Freie Radikale auswirken. Als Initiator im Bereich der Hochschuldidaktik in Bayern wurde er mit dem Staatspreis für „Gute Lehre“ ausgezeichnet. In ca. 100 vorwiegend populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen sind seine Arbeiten dokumentiert. Prof. Dr. Manfred Hoffmann war außerdem Vizepräsident der „Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie“ (DGUHT e.V.) und wissenschaftlicher Beirat in verschiedenen Organisationen, unter anderem bei Multikraft.

Anfänger
7 Minuten Lesezeit
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Gespräch mit Agrarwissenschaftler Hoffmann

An der Hochschule Weihenstephan/Triesdorf haben Sie ein Ausbildungsangebot für ökologischen Landbau initiiert und sich nach Ihrer Emeritierung 2002 weiterhin für die Verbreitung des ökologischen Landbaus eingesetzt. Warum ist Ihnen das ein so wichtiges Anliegen?

Der konventionelle Land- und Gartenbau übt leider einen negativen Einfluss auf die gesamten Ökosysteme und unsere Umwelt aus, weil zunehmend Fremdstoffe eingesetzt werden, die unverträglich für die Natur sind, die Artenvielfalt verringern und die Gewässer belasten. Letztendlich verändern sie auch die Produkte so, dass langfristig die Gesundheit des Menschen betroffen sein kann. Nicht nur durch die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, sondern auch durch die zunehmenden Stressoren in der Lebensmittelerzeugung und deren Verarbeitung verschlechtert sich vielfach schleichend die elektrochemische Lebensmittelqualität, was ebenfalls gesundheitsrelevant ist.

Können Sie diese Zusammenhänge etwas näher erläutern?

Ich werde es in sehr einfachen Worten versuchen, was eigentlich Inhalt einer Vorlesung wäre. In unserem Körper finden ständig eine Unmenge von chemischen Ab- und Umbauprozessen statt, bei denen Elektronenwanderungen stattfinden. Dabei entstehen elektronenaufnehmende Verbindungen, die dann reduziert, und elektronenabgebende, die dann oxidiert sind. Zwischen beiden entstehen elektrische Spannungen, das Redoxpotential, das in Millivolt (mV) messbar ist. Gleichzeitig entstehen aber auch über andere Prozesse sogenannte Freie Radikale. Das sind Verbindungen, die, wenn sie sich im Übermaß bilden, schleichend eine ganze Reihe von Krankheiten verursachen. Es sind die „Radikalenkrankheiten“, die allerdings unter den verschiedensten Bezeichnungen im Alltag bekannt sind. Dazu zählt beispielsweise auch das vorzeitige Altern! Um diese schädliche Radikalenbildung zu begrenzen, braucht der Körper Elektronen, die ihm regelmäßig über die Nahrung angeboten werden. Je elektronenreicher nun ein Lebensmittel ist, je mehr sogenannte Antioxidantien oder bioaktive Stoffe es hat, umso wertvoller ist es also für die Gesunderhaltung unseres Körpers und umso höher ist die Neutralisations-Kapazität für Freie Radikale. Meine Forschung bestand nun darin, nachgewiesen zu haben, dass jeder Stress bei der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung Elektronen „verbraucht“, sodass sie zur Unschädlichmachung (Neutralisation) der Freien Radikale nicht mehr zur Verfügung stehen. Konkret: Je naturbelassener ein Lebensmittel, je stressärmer also ein Lebensmittel ist, desto wertvoller ist es für die Gesunderhaltung unseres Körpers!

Multikraft steht für natürliche Alternativen zum Pestizideinsatz. „Natur im Garten“-Gemeinden verpflichten sich dazu, keine Herbizide mehr einzusetzen. Für die Landwirtschaft braucht es Übergangslösungen.

Beim Einsatz von Herbiziden sprechen Sie gerade von so einem der vorher erwähnten Stressoren für die Pflanze. Herbizide wirken ja tödlich für die sogenannten „Unkräuter“, weil diese keinen Abwehrmechanismus wie die Kulturpflanzen für das jeweilige Herbizid haben.

Sie haben sich in Ihren Arbeiten mit der herbizidfreien Beseitigung von Unkraut beschäftigt und die Abflammtechnik zur thermischen Unkrautbekämpfung entwickelt. Welche Rolle spielte diese Entwicklung für den ökologischen Landbau?

Gott sei Dank nicht nur für den ökologischen Landbau! Ich stelle mit Befriedigung fest, dass heute auch im konventionellen Vertragsanbau in Deutschland bei Karotten für die Industrie die Abflammtechnik verpflichtend eingesetzt wird. Man hat erkannt, dass die Karotten als Speicherwurzel rückstandsfrei für die Babykost sein müssen! Darüber hinaus wird im Biobereich bei Zwiebeln, Mais, Kartoffeln und diversen Gartenbaukulturen abgeflammt. Im Kommunalbereich und in der Garten- und Parkpflege kommen viele Spezialgeräte zum Einsatz, z. B. Firma Reinert Metallbau GmbH.

Sie kennen und begleiten das Unternehmen Multikraft seit vielen Jahren. Wie haben Sie es kennengelernt?

Wenn ich mich noch recht erinnere, hat Frau Hader einmal an einem Fastenkurs teilgenommen, den ich seit vielen Jahren in einem Kloster angeboten hatte. Bei den jeweiligen Vorträgen haben wir dann festgestellt, dass wir eine gemeinsame „Wellenlänge“ haben und das ist bis auf den heutigen Tag auch so geblieben!

 

Wie sehen Sie von Beginn bis heute den großen Entwicklungsbogen der Technologien mit Effektiven Mikroorganismen?

Die EM-Technologie ist weitgehend empirisch entstanden und vielfach auch so geblieben. Die Praktiker waren schon immer mehr am überprüfbaren Erfahrungswissen interessiert als an vielfach praxisfremden, wissenschaftlichen Exaktversuchen, die das gesamte Ökosystem eines landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Betriebes nicht einbeziehen können. Hinzu kommt, dass EM-Versuche nahezu ausschließlich über messbare Erträge diskutiert werden, was dem Wesen von EM-Einsätzen nicht gerecht wird. Wirtschaftlichkeit stellt sich bei der EM-Anwendung nicht nur über unmittelbare Ertragssteigerungen ein, sondern auch über positive Ordnungs- und Gesundungsprozesse im ganzen Betriebssystem. Praktiker können das sehr wohl über eine generell verbesserte Pflanzen- und Tiergesundheit geldlich registrieren. Es ist nicht nachvollziehbar, dass auch wirtschaftlich denkende Praktiker über Jahre Produkte anwenden würden, wenn sich dies für sie nicht rentieren würde. Und so bleibt leider der EM-Einsatz in der Praxis so lange eine weitgehend empirische Variante, solange die Schulwissenschaft nicht bereit ist, ganzheitlichere Betrachtungen in ihre Untersuchungen einzubeziehen!

Versuche mit Effektiven Mikroorganismen müssten also ganz anders angelegt werden als Versuche mit Pestiziden. Wie müssen wissenschaftliche Versuche mit Effektiven Mikroorganismen durchgeführt werden, damit es zu aussagekräftigeren Ergebnissen kommt?

Wenn es um eine Konkretisierung meiner vorherigen Aussagen geht, so möchte ich es an einer eigenen Untersuchung erklären: In einem dreijährigen Praxisversuch mit Landwirten in der Schweiz wurde sowohl bei den Boden- als auch Produktproben jeweils das Redoxpotential gemessen. Während die Bodenproben keinerlei signifikante Differenzierungen ergaben, hatten alle Produktproben der EM-Varianten gegenüber den Kontrollen im gesamten Versuchszeitraum jeweils die gesundheitsrelevanten besseren, also reduzierteren Redoxpotentiale. Hätte man nur die Böden untersucht, wäre kein Ergebnis feststellbar gewesen, weil offensichtlich stichpunktartige Bodenproben nicht die gesamte Wirklichkeit während einer Vegetationsperiode abbilden. (Siehe Tabelle unten) Ähnliche Effekte kann ich mir auch bei Fütterungsversuchen vorstellen, wo nur ein Aspekt erfasst wird, wenn nicht auch die gesamte Umwelt in die Untersuchung einbezogen wird. Ganzheitlich forschen heißt also fakultätsübergreifend denken und handeln! Auch Praktiker könnten und sollten häufig wertvolle Erfahrungen in wissenschaftliche Untersuchungen einbringen können!

Multikraft steht am Beginn eines zweijährigen Praxisversuchs mit Schweinehaltern. Wir messen natürlich die klassischen wissenschaftlichen Parameter. Zwei Mal im Monat kommt ein Student und stellt immer wieder dieselben Fragen, schaut sich im Betrieb um und erarbeitet so die empirischen Ergebnisse. Er befragt den Bauern, beobachtet den Stall und die Tiere und schreibt auf, was er hier sieht. So wollen wir Daten sammeln, ebenso Tierarztparameter, Gesundheitsparameter und Futterverwertung. Das wird ein sehr schöner Versuch in Praxisbetrieben, die vorher noch nie mit FKE gearbeitet haben.

Im Prinzip entspricht das meinen Vorstellungen. Entscheidend ist nur, dass in diesem Beispiel eine mehrere Fakultäten übergreifende Beobachtung beabsichtigt wird. Ein Agrar-Student zum Beispiel hat ein ganz bestimmtes Spektrum studienbedingt im Kopf. Ein Tierverhaltensforscher, ein Veterinär, ein Lüftungsfachmann, ein Metzger und ein Verbraucher sieht ein Tier jeweils unter anderen Aspekten, und diese fallen natürlich bei einseitiger Betrachtung unter den Tisch. Das Problem ist, dass möglicherweise eine Reihe von Parametern, die für die Tierproduktion hochsignifikant sind, als Ergebnis von EM-Einwirkungen unter den Tisch fallen könnten, weil sie aus verschiedensten Gründen überhaupt nicht erkannt und damit registriert werden.

Es wurde beispielsweise bei der Anbindehaltung gegenüber der Freilandhaltung festgestellt, dass sich wirtschaftlich bei dem wichtigsten Parameter, der Milchleistung, eigentlich nichts geändert hat, und trotzdem wurde sie weitgehend eingeführt. Ist das korrekt?

Bezüglich der Milchleistung hat sich wahrscheinlich nichts geändert. Aber die Gesundheit, die Langlebigkeit der Tiere und eine geänderte Einstellung zur Tierhaltung bei Landwirten und Verbrauchern waren schließlich entscheidend für die Umstellung. Im Gegenteil: Eine geringere Milchleistung verbunden mit größerer Langlebigkeit und niedrigeren Tierarztkosten können möglicherweise eine höhere Rentabilität der Kuh ergeben als eine nur kurzzeitige Jahreshöchstleistung.

An der Hochschule Weihenstephan/Triesdorf haben Sie ein Ausbildungsangebot für ökologischen Landbau initiiert und sich nach Ihrer Emeritierung 2002 weiterhin für die Verbreitung des ökologischen Landbaus eingesetzt. Warum ist Ihnen das ein so wichtiges Anliegen?

Der konventionelle Land- und Gartenbau übt leider einen negativen Einfluss auf die gesamten Ökosysteme und unsere Umwelt aus, weil zunehmend Fremdstoffe eingesetzt werden, die unverträglich für die Natur sind, die Artenvielfalt verringern und die Gewässer belasten. Letztendlich verändern sie auch die Produkte so, dass langfristig die Gesundheit des Menschen betroffen sein kann. Nicht nur durch die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, sondern auch durch die zunehmenden Stressoren in der Lebensmittelerzeugung und deren Verarbeitung verschlechtert sich vielfach schleichend die elektrochemische Lebensmittelqualität, was ebenfalls gesundheitsrelevant ist.

Können Sie diese Zusammenhänge etwas näher erläutern?

Ich werde es in sehr einfachen Worten versuchen, was eigentlich Inhalt einer Vorlesung wäre. In unserem Körper finden ständig eine Unmenge von chemischen Ab- und Umbauprozessen statt, bei denen Elektronenwanderungen stattfinden. Dabei entstehen elektronenaufnehmende Verbindungen, die dann reduziert, und elektronenabgebende, die dann oxidiert sind. Zwischen beiden entstehen elektrische Spannungen, das Redoxpotential, das in Millivolt (mV) messbar ist. Gleichzeitig entstehen aber auch über andere Prozesse sogenannte Freie Radikale. Das sind Verbindungen, die, wenn sie sich im Übermaß bilden, schleichend eine ganze Reihe von Krankheiten verursachen. Es sind die „Radikalenkrankheiten“, die allerdings unter den verschiedensten Bezeichnungen im Alltag bekannt sind. Dazu zählt beispielsweise auch das vorzeitige Altern! Um diese schädliche Radikalenbildung zu begrenzen, braucht der Körper Elektronen, die ihm regelmäßig über die Nahrung angeboten werden. Je elektronenreicher nun ein Lebensmittel ist, je mehr sogenannte Antioxidantien oder bioaktive Stoffe es hat, umso wertvoller ist es also für die Gesunderhaltung unseres Körpers und umso höher ist die Neutralisations-Kapazität für Freie Radikale. Meine Forschung bestand nun darin, nachgewiesen zu haben, dass jeder Stress bei der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung Elektronen „verbraucht“, sodass sie zur Unschädlichmachung (Neutralisation) der Freien Radikale nicht mehr zur Verfügung stehen. Konkret: Je naturbelassener ein Lebensmittel, je stressärmer also ein Lebensmittel ist, desto wertvoller ist es für die Gesunderhaltung unseres Körpers!

Multikraft steht für natürliche Alternativen zum Pestizideinsatz. „Natur im Garten“-Gemeinden verpflichten sich dazu, keine Herbizide mehr einzusetzen. Für die Landwirtschaft braucht es Übergangslösungen.

Beim Einsatz von Herbiziden sprechen Sie gerade von so einem der vorher erwähnten Stressoren für die Pflanze. Herbizide wirken ja tödlich für die sogenannten „Unkräuter“, weil diese keinen Abwehrmechanismus wie die Kulturpflanzen für das jeweilige Herbizid haben.

Sie haben sich in Ihren Arbeiten mit der herbizidfreien Beseitigung von Unkraut beschäftigt und die Abflammtechnik zur thermischen Unkrautbekämpfung entwickelt. Welche Rolle spielte diese Entwicklung für den ökologischen Landbau?

Gott sei Dank nicht nur für den ökologischen Landbau! Ich stelle mit Befriedigung fest, dass heute auch im konventionellen Vertragsanbau in Deutschland bei Karotten für die Industrie die Abflammtechnik verpflichtend eingesetzt wird. Man hat erkannt, dass die Karotten als Speicherwurzel rückstandsfrei für die Babykost sein müssen! Darüber hinaus wird im Biobereich bei Zwiebeln, Mais, Kartoffeln und diversen Gartenbaukulturen abgeflammt. Im Kommunalbereich und in der Garten- und Parkpflege kommen viele Spezialgeräte zum Einsatz, z. B. Firma Reinert Metallbau GmbH.

Sie kennen und begleiten das Unternehmen Multikraft seit vielen Jahren. Wie haben Sie es kennengelernt?

Wenn ich mich noch recht erinnere, hat Frau Hader einmal an einem Fastenkurs teilgenommen, den ich seit vielen Jahren in einem Kloster angeboten hatte. Bei den jeweiligen Vorträgen haben wir dann festgestellt, dass wir eine gemeinsame „Wellenlänge“ haben und das ist bis auf den heutigen Tag auch so geblieben!

 

Wie sehen Sie von Beginn bis heute den großen Entwicklungsbogen der Technologien mit Effektiven Mikroorganismen?

Die EM-Technologie ist weitgehend empirisch entstanden und vielfach auch so geblieben. Die Praktiker waren schon immer mehr am überprüfbaren Erfahrungswissen interessiert als an vielfach praxisfremden, wissenschaftlichen Exaktversuchen, die das gesamte Ökosystem eines landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Betriebes nicht einbeziehen können. Hinzu kommt, dass EM-Versuche nahezu ausschließlich über messbare Erträge diskutiert werden, was dem Wesen von EM-Einsätzen nicht gerecht wird. Wirtschaftlichkeit stellt sich bei der EM-Anwendung nicht nur über unmittelbare Ertragssteigerungen ein, sondern auch über positive Ordnungs- und Gesundungsprozesse im ganzen Betriebssystem. Praktiker können das sehr wohl über eine generell verbesserte Pflanzen- und Tiergesundheit geldlich registrieren. Es ist nicht nachvollziehbar, dass auch wirtschaftlich denkende Praktiker über Jahre Produkte anwenden würden, wenn sich dies für sie nicht rentieren würde. Und so bleibt leider der EM-Einsatz in der Praxis so lange eine weitgehend empirische Variante, solange die Schulwissenschaft nicht bereit ist, ganzheitlichere Betrachtungen in ihre Untersuchungen einzubeziehen!

Versuche mit Effektiven Mikroorganismen müssten also ganz anders angelegt werden als Versuche mit Pestiziden. Wie müssen wissenschaftliche Versuche mit Effektiven Mikroorganismen durchgeführt werden, damit es zu aussagekräftigeren Ergebnissen kommt?

Wenn es um eine Konkretisierung meiner vorherigen Aussagen geht, so möchte ich es an einer eigenen Untersuchung erklären: In einem dreijährigen Praxisversuch mit Landwirten in der Schweiz wurde sowohl bei den Boden- als auch Produktproben jeweils das Redoxpotential gemessen. Während die Bodenproben keinerlei signifikante Differenzierungen ergaben, hatten alle Produktproben der EM-Varianten gegenüber den Kontrollen im gesamten Versuchszeitraum jeweils die gesundheitsrelevanten besseren, also reduzierteren Redoxpotentiale. Hätte man nur die Böden untersucht, wäre kein Ergebnis feststellbar gewesen, weil offensichtlich stichpunktartige Bodenproben nicht die gesamte Wirklichkeit während einer Vegetationsperiode abbilden. (Siehe Tabelle unten) Ähnliche Effekte kann ich mir auch bei Fütterungsversuchen vorstellen, wo nur ein Aspekt erfasst wird, wenn nicht auch die gesamte Umwelt in die Untersuchung einbezogen wird. Ganzheitlich forschen heißt also fakultätsübergreifend denken und handeln! Auch Praktiker könnten und sollten häufig wertvolle Erfahrungen in wissenschaftliche Untersuchungen einbringen können!

Multikraft steht am Beginn eines zweijährigen Praxisversuchs mit Schweinehaltern. Wir messen natürlich die klassischen wissenschaftlichen Parameter. Zwei Mal im Monat kommt ein Student und stellt immer wieder dieselben Fragen, schaut sich im Betrieb um und erarbeitet so die empirischen Ergebnisse. Er befragt den Bauern, beobachtet den Stall und die Tiere und schreibt auf, was er hier sieht. So wollen wir Daten sammeln, ebenso Tierarztparameter, Gesundheitsparameter und Futterverwertung. Das wird ein sehr schöner Versuch in Praxisbetrieben, die vorher noch nie mit FKE gearbeitet haben.

Im Prinzip entspricht das meinen Vorstellungen. Entscheidend ist nur, dass in diesem Beispiel eine mehrere Fakultäten übergreifende Beobachtung beabsichtigt wird. Ein Agrar-Student zum Beispiel hat ein ganz bestimmtes Spektrum studienbedingt im Kopf. Ein Tierverhaltensforscher, ein Veterinär, ein Lüftungsfachmann, ein Metzger und ein Verbraucher sieht ein Tier jeweils unter anderen Aspekten, und diese fallen natürlich bei einseitiger Betrachtung unter den Tisch. Das Problem ist, dass möglicherweise eine Reihe von Parametern, die für die Tierproduktion hochsignifikant sind, als Ergebnis von EM-Einwirkungen unter den Tisch fallen könnten, weil sie aus verschiedensten Gründen überhaupt nicht erkannt und damit registriert werden.

Es wurde beispielsweise bei der Anbindehaltung gegenüber der Freilandhaltung festgestellt, dass sich wirtschaftlich bei dem wichtigsten Parameter, der Milchleistung, eigentlich nichts geändert hat, und trotzdem wurde sie weitgehend eingeführt. Ist das korrekt?

Bezüglich der Milchleistung hat sich wahrscheinlich nichts geändert. Aber die Gesundheit, die Langlebigkeit der Tiere und eine geänderte Einstellung zur Tierhaltung bei Landwirten und Verbrauchern waren schließlich entscheidend für die Umstellung. Im Gegenteil: Eine geringere Milchleistung verbunden mit größerer Langlebigkeit und niedrigeren Tierarztkosten können möglicherweise eine höhere Rentabilität der Kuh ergeben als eine nur kurzzeitige Jahreshöchstleistung.

Ein anderer Aspekt: Das Schlachtgewicht und der Magerfleischanteil beim Schwein. Nur für diese Merkmale wird der Landwirt bezahlt. Aber wir vergessen dabei: Was kostet das die Gesellschaft? Was kosten die Umwelt- und Wasserverschmutzung, die Emissionen in der Luft? Wir schauen eigentlich nur auf die Parameter, die der Bauer bezahlt bekommt, oder?

Das ist leider richtig. Wir müssen zu einer Gesamtbetrachtung kommen. Oder schauen wir uns zum Beispiel den Pflanzenbau an. Wenn ich als Landwirt die Wasserhaltefähigkeit des Bodens verbessere, dann ist das zunächst nur ein Vorteil für mich. Aufgrund dieser Maßnahmen übersteht der Landwirt Trocken- und Hitzeperioden besser. Ein besseres Aufnahmevermögen für den Regen und eine größere Wasserspeicherung nutzen aber der ganzen Region zur Verhinderung von Starkregenschäden und Überschwemmungen.

Münzt man das auf den Schweinebetrieb um, kann man sagen: Wenn man ein gutes Stallklima hat und pathogene Keime durch ein gutes mikrobielles Milieu im Gleichgewicht hält, gleicht man langfristig auch einmal einen schlechten Wurf aus und spart Tierarztkosten. Genau das will das Multikraft-System erreichen - dass man nicht immer nur auf Schlachtgewichte und Ferkelzahlen in der einzelnen Mastperiode schaut, sondern langfristig denkt. Es ist das heutige Dilemma, dass z. B. ein Mastfutter verkauft werden muss und deswegen nur kurzfristige Fütterungstests gemacht werden, um den Landwirt von dessen Wirtschaftlichkeit zu überzeugen. Welche Rolle spielen Multi-Mikroben-Mischungen, wie sie in den Multikraft-Produkten enthalten sind, Ihrer Ansicht nach für die Zukunft in der Lebensmittelerzeugung?

In dem Augenblick, in dem die Lebensmittelchemie nicht mehr die alleinige Aussage zur inneren Lebensmittelqualität macht, finden auch Anti-Stress-Effekte, die durch EM ausgelöst werden können, ihre Beachtung. Beispielsweise konnte in einer Dissertation an der Universität Bayreuth einwandfrei das Redoxpotential als optimaler Indikator für den Reifeverlauf und die optimale Genussreife dargestellt werden. Damit werden auch die Arbeiten zur Düngung und Apfelreife an der Universität Hohenheim bestätigt. In ca. 20.000 Redox-Potential-Messungen konnte ich in Zusammenarbeit mit dem Speziallabor EQC in Kelheim (Deutschland) bei allen Lebensmitteln eine umso bessere Neutralisationskapazität für Freie Radikale nachweisen und publizieren, je naturbelassener sie produziert und im Handel angeboten wurden.

Sie haben ein elektrochemisches Screening auf Basis des Redoxpotentials entwickelt, um den Stresseinfluss auf die Lebensmittelqualität nachweisen zu können. Wie können sich Laien, für die dieses Gebiet völliges Neuland ist, das erklären?

Da es sich um keine stofflichen Größen, wie bei den Inhaltsstoffen handelt, muß man bereit sein, in elektrochemischen und biologischen Prozessen zu denken. Bei ihnen geht es immer um Ordnungszustände, denn der Körper will von sich aus immer in Ordnungs- und Gleichgewichtszustände kommen. Gesundheit ist ja auch nichts anderes als die Harmonie von Körper, Geist und Seele. Um diese Zustände zu erreichen, finden im Körper ununterbrochen Um- und Abbauprozesse statt, an denen Elektronenverschiebungen beteiligt sind. Um zu überleben wehrt sich das Lebendige in Menschen, Tieren und Pflanzen gegen übermäßige und dauernde Stresseinwirkungen durch Stoffwechselprozesse, die über veränderte Redoxpotentiale nachgewiesen werden können. Veränderte Redoxpotentiale sind also das Ergebnis von elektronen-energetischen Umbauprozessen, bei denen Elektronen „verbraucht“ werden, die für andere notwendige Regenerations- und Ordnungsprozesse dann eben nicht mehr verfügbar sind. Diese Prozesse im Einzelnen darzustellen, dürfte den Rahmen dieses Interviews sprengen. Wer sich speziell dafür interessiert, sei auf eine vielseitige Spezialliteratur hingewiesen. Natürlich kann er sich auch konkret über Proben mit Kontrollproben über das Labor EQC in Kelheim (Bstaller@t-online.de) bzw. ein anderes qualifiziertes Labor selbst von der Stressbelastung seiner Tiere und Pflanzen überzeugen.

Anhand einer umfangreichen Datensammlung ist auch eine Einordnung dieser Messungen möglich. Sinnvoll ist aber dann, diese Ergebnisse gegenüber dem Verbraucher nachvollziehbar zu kommunizieren, damit sich auch die nötige Wertschätzung für stressarm erzeugte Lebensmittelqualitäten und deren gesundheitliche Bedeutung preislich niederschlägt. Leider ist der Weg vom Kopf zum Geldbeutel manchmal unendlich lang! Für die Wissenschaft allerdings bedeutet es auch, dass, nachdem per definitionem „Qualität die Summe a l l e r messbaren Eigenschaften eines Produkts und deren Wertschätzung durch den Verbraucher“ ist, dies in der Lebensmittelforschung endlich auch konsequent umgesetzt wird. Denn heute werden nur stoffliche Eigenschaften, wie sie die Chemoanalyse ermittelt, bei Lebensmitteln diskutiert.

Sie haben im Laufe Ihrer Forschungstätigkeit wissenschaftliche Untersuchungen zur Lebensmittelqualität durchgeführt. Was ist hier die Quintessenz Ihrer Erfahrungen?

Nach meiner Erfahrung besteht in der ganzheitlichen Darstellung von Lebensmittelerzeugung, -qualität und Gesundheitsrelevanz ein Defizit. Und dieses Defizit wirkt sich bei der Wertschätzung der Lebensmittelqualität durch den Verbraucher negativ aus. Allerdings stimmt mich ein erkennbarer Generationenwechsel mit verändertem Umwelt- und Qualitätsbewusstsein für die Zukunft zuversichtlich!

Sie stehen für Weiterentwicklung und sind ein Vordenker. Sie haben immer wieder Recht bekommen und werden wahrscheinlich auch weiter Recht bekommen. Sie sind immer am Vorantreiben, weil Sie mit dem Status quo nicht zufrieden sind, nicht wahr?

„Alles fließt“, haben schon die alten Philosophen gesagt! Wer konsequent weiterdenkt, bleibt nicht stehen, sondern überlegt, wie eine Situation in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen kann. Ich bin nicht resignierend, aber ich bin unzufrieden mit dem zu kurzfristigen Denken in Politik und Gesellschaft, denn Stillstand ist schon Rückschritt!

Welche Bereiche durften Sie mitverändern? Worauf sind Sie stolz, weil Sie sagen können, wir haben wirklich etwas für die Konsumenten, für die Landwirtschaft, für die Wissenschaft erreicht?

Ich betrachte für mich drei Sachen als wesentlich. Das sind einmal viele Studierendengenerationen, die ich schon sehr früh mit Gedanken eines ökologischen Landbaus bekannt machen konnte. Dafür bin ich sehr dankbar, denn diese Studierenden waren in vielen Gegenden die Keimzellen für ein Umdenken und Umsetzen. Wie bereits angedeutet, konnte ich durch die Abflammtechnik in der Beikräuterverringerung, die Trockenfermentation in der Biogastechnik mit über dreißig Großanlagen in Deutschland und den Untersuchungen zu produktionstechnischen Einflüssen auf die Lebensmittelqualität hoffentlich einige „Duftmarken“ setzen. Dass dabei die Mikrobiologie in ihren vielfältigen Auswirkungen auf Boden, Tier, Mensch und Umwelt eine herausragende Rolle gespielt hat, ist selbstredend.

Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und viel Erfolg für Ihre Projekte.

Münzt man das auf den Schweinebetrieb um, kann man sagen: Wenn man ein gutes Stallklima hat und pathogene Keime durch ein gutes mikrobielles Milieu im Gleichgewicht hält, gleicht man langfristig auch einmal einen schlechten Wurf aus und spart Tierarztkosten. Genau das will das Multikraft-System erreichen - dass man nicht immer nur auf Schlachtgewichte und Ferkelzahlen in der einzelnen Mastperiode schaut, sondern langfristig denkt. Es ist das heutige Dilemma, dass z. B. ein Mastfutter verkauft werden muss und deswegen nur kurzfristige Fütterungstests gemacht werden, um den Landwirt von dessen Wirtschaftlichkeit zu überzeugen. Welche Rolle spielen Multi-Mikroben-Mischungen, wie sie in den Multikraft-Produkten enthalten sind, Ihrer Ansicht nach für die Zukunft in der Lebensmittelerzeugung?

In dem Augenblick, in dem die Lebensmittelchemie nicht mehr die alleinige Aussage zur inneren Lebensmittelqualität macht, finden auch Anti-Stress-Effekte, die durch EM ausgelöst werden können, ihre Beachtung. Beispielsweise konnte in einer Dissertation an der Universität Bayreuth einwandfrei das Redoxpotential als optimaler Indikator für den Reifeverlauf und die optimale Genussreife dargestellt werden. Damit werden auch die Arbeiten zur Düngung und Apfelreife an der Universität Hohenheim bestätigt. In ca. 20.000 Redox-Potential-Messungen konnte ich in Zusammenarbeit mit dem Speziallabor EQC in Kelheim (Deutschland) bei allen Lebensmitteln eine umso bessere Neutralisationskapazität für Freie Radikale nachweisen und publizieren, je naturbelassener sie produziert und im Handel angeboten wurden.

Sie haben ein elektrochemisches Screening auf Basis des Redoxpotentials entwickelt, um den Stresseinfluss auf die Lebensmittelqualität nachweisen zu können. Wie können sich Laien, für die dieses Gebiet völliges Neuland ist, das erklären?

Da es sich um keine stofflichen Größen, wie bei den Inhaltsstoffen handelt, muß man bereit sein, in elektrochemischen und biologischen Prozessen zu denken. Bei ihnen geht es immer um Ordnungszustände, denn der Körper will von sich aus immer in Ordnungs- und Gleichgewichtszustände kommen. Gesundheit ist ja auch nichts anderes als die Harmonie von Körper, Geist und Seele. Um diese Zustände zu erreichen, finden im Körper ununterbrochen Um- und Abbauprozesse statt, an denen Elektronenverschiebungen beteiligt sind. Um zu überleben wehrt sich das Lebendige in Menschen, Tieren und Pflanzen gegen übermäßige und dauernde Stresseinwirkungen durch Stoffwechselprozesse, die über veränderte Redoxpotentiale nachgewiesen werden können. Veränderte Redoxpotentiale sind also das Ergebnis von elektronen-energetischen Umbauprozessen, bei denen Elektronen „verbraucht“ werden, die für andere notwendige Regenerations- und Ordnungsprozesse dann eben nicht mehr verfügbar sind. Diese Prozesse im Einzelnen darzustellen, dürfte den Rahmen dieses Interviews sprengen. Wer sich speziell dafür interessiert, sei auf eine vielseitige Spezialliteratur hingewiesen. Natürlich kann er sich auch konkret über Proben mit Kontrollproben über das Labor EQC in Kelheim (Bstaller@t-online.de) bzw. ein anderes qualifiziertes Labor selbst von der Stressbelastung seiner Tiere und Pflanzen überzeugen.

Anhand einer umfangreichen Datensammlung ist auch eine Einordnung dieser Messungen möglich. Sinnvoll ist aber dann, diese Ergebnisse gegenüber dem Verbraucher nachvollziehbar zu kommunizieren, damit sich auch die nötige Wertschätzung für stressarm erzeugte Lebensmittelqualitäten und deren gesundheitliche Bedeutung preislich niederschlägt. Leider ist der Weg vom Kopf zum Geldbeutel manchmal unendlich lang! Für die Wissenschaft allerdings bedeutet es auch, dass, nachdem per definitionem „Qualität die Summe a l l e r messbaren Eigenschaften eines Produkts und deren Wertschätzung durch den Verbraucher“ ist, dies in der Lebensmittelforschung endlich auch konsequent umgesetzt wird. Denn heute werden nur stoffliche Eigenschaften, wie sie die Chemoanalyse ermittelt, bei Lebensmitteln diskutiert.

Sie haben im Laufe Ihrer Forschungstätigkeit wissenschaftliche Untersuchungen zur Lebensmittelqualität durchgeführt. Was ist hier die Quintessenz Ihrer Erfahrungen?

Nach meiner Erfahrung besteht in der ganzheitlichen Darstellung von Lebensmittelerzeugung, -qualität und Gesundheitsrelevanz ein Defizit. Und dieses Defizit wirkt sich bei der Wertschätzung der Lebensmittelqualität durch den Verbraucher negativ aus. Allerdings stimmt mich ein erkennbarer Generationenwechsel mit verändertem Umwelt- und Qualitätsbewusstsein für die Zukunft zuversichtlich!

Sie stehen für Weiterentwicklung und sind ein Vordenker. Sie haben immer wieder Recht bekommen und werden wahrscheinlich auch weiter Recht bekommen. Sie sind immer am Vorantreiben, weil Sie mit dem Status quo nicht zufrieden sind, nicht wahr?

„Alles fließt“, haben schon die alten Philosophen gesagt! Wer konsequent weiterdenkt, bleibt nicht stehen, sondern überlegt, wie eine Situation in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen kann. Ich bin nicht resignierend, aber ich bin unzufrieden mit dem zu kurzfristigen Denken in Politik und Gesellschaft, denn Stillstand ist schon Rückschritt!

Welche Bereiche durften Sie mitverändern? Worauf sind Sie stolz, weil Sie sagen können, wir haben wirklich etwas für die Konsumenten, für die Landwirtschaft, für die Wissenschaft erreicht?

Ich betrachte für mich drei Sachen als wesentlich. Das sind einmal viele Studierendengenerationen, die ich schon sehr früh mit Gedanken eines ökologischen Landbaus bekannt machen konnte. Dafür bin ich sehr dankbar, denn diese Studierenden waren in vielen Gegenden die Keimzellen für ein Umdenken und Umsetzen. Wie bereits angedeutet, konnte ich durch die Abflammtechnik in der Beikräuterverringerung, die Trockenfermentation in der Biogastechnik mit über dreißig Großanlagen in Deutschland und den Untersuchungen zu produktionstechnischen Einflüssen auf die Lebensmittelqualität hoffentlich einige „Duftmarken“ setzen. Dass dabei die Mikrobiologie in ihren vielfältigen Auswirkungen auf Boden, Tier, Mensch und Umwelt eine herausragende Rolle gespielt hat, ist selbstredend.

Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und viel Erfolg für Ihre Projekte.

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Erklärungen zu einem Feldversuch von 2011–2013 in der Schweiz mit EM-behandelten (EM) und Kontroll-Parzellen (K)

Buchtipp:

Alles zum Thema Qualitätsbewertung
von Lebensmitteln und Pflanzen
Manfred Hoffmann, Günter Wolf,
Bernhard Staller

Baerens & Fuss OHG
162 Seiten
ISBN 978-3-935-04605-3

Bei Multikraft erhältlich!

Buch
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