Besondere Konzepte im ökologischen Gemüsebau

25.03.16 Besondere Konzepte im ökologischen Gemüsebau

Gleichgewicht auf vielen Ebenen

Multikosmos Ausgabe 00021

In der kleinen niederländischen Stadt Dalfsen haben sich drei Männer zusammen getan, das Unternehmen „Bij de Oorsprong“ auf neue Beine gestellt und darin ihre Fähigkeiten und Erfahrungen gebündelt. Eef Stel ist 57 Jahre alt und Gärtner in 4. Generation. Der 53jährige Unternehmer Ger Kappert engagiert sich beherzt für die Verbreitung ökologischer Konzepte wie zum Beispiel EM. Der dritte im Bunde, Jasper ten Berge, ist 34 Jahre alt und im Agrarsektor ebenso aktiv für den Einsatz von vitalisiertem Wasser und EM.

„Wir wollen den Menschen nahe bringen, wie wichtig die Bodengesundheit ist, um auf Dauer ein ökologisches Gleichgewicht zu erhalten. Unsere kleinen Mitarbeiter, die Effektiven Mikroorganismen, spielen dabei eine große Rolle.“ erklärt Ger Kappert. In Dalfsen hatte der Gärtner Eef Stel vor 25 Jahren durch den Einsatz von Pestiziden auf seinen Monokulturen riesige Probleme mit der Pflanzengesundheit. „Mein Betrieb wäre beinahe pleite gegangen. Diese Art des Gärtnerns war nicht jene, die ich von meinem Großvater gelernt habe. Also begann ich ohne Chemie zu arbeiten.“ schildert Eef Stel. Ihm war klar, dass er erst einmal die natürliche Balance im Boden wieder herstellen muss. Das war in der Umstellungsphase damals ein nicht gerade leichter Prozess. Verschiedene Pflanzenkrankheiten stellten Eef Stel vor Herausforderungen, denen er Stand hielt. Er führte den Boden nach und nach in ein natürliches Gleichgewicht zurück und arbeitet seither im Sinne der Bodengesundheit und Pflanzenstärkung.

Wirkungsvolle Kombination

Hilfreich dabei waren und sind mehrere Komponenten. Er fing an, vitalisiertes Wasser zu verwenden, das heute über das Unternehmen „Bij de Oorsprong“ als „Urwasser“ verkauft wird.

Mit einem Gerät wird der ursprüngliche Energiezustand des Wassers wieder hergestellt. Die Anwendung von vitalisiertem Wasser in Kombination mit natürlichen Düngemitteln wie Muschelkalk und Biolith haben zusammen mit Effektiven Mikroorganismen das Gleichgewicht des Bodens wieder aufgebaut. Eine solcherart kontinuierliche Pflege von Böden und Pflanzen sorgt auf Dauer für deren Gesundheit. „Es ist die Kombination, die so wirkungsvoll ist. Vor zehn Jahren entdeckte ich dabei auch, dass der Geschmack des Gemüses immer kräftiger wurde.“ erzählt Eef. Damals verkaufte er sein Gemüse in einer kleinen Scheune und brachte einem Restaurant, das für gute Küche und drei Michelinsterne bekannt ist, ein Probepaket mit Gemüse, dessen voller Geschmack den Inhaber völlig überraschte. Heute ist neben der Direktvermarktung und Gastronomiebetrieben gerade dieses Restaurant der größte Kunde von Eef Stel, der sich vor 25 Jahren auch von Monokulturen verabschiedet hat.

Breite Gemüsepalette

Der Betrieb gleicht heute einem großen vielfältigen Gemüsegarten. Der gesellige Gemüseladen ist ganz die Domäne seiner Frau Jennie. Auf 4000m² Freilandflächen und 8000m² Glashausflächen gedeihen im Sommer rund achtzig verschiedene Arten von Gemüsen, im Winter sind es rund dreißig. Es finden sich allerlei Sorten Gurken, Tomaten, Salate, Kräuter, Karotten und Kohl. Jungpflanzen werden von einem niederländischen Traditionsbetrieb angekauft und sodann in volle Erde gepflanzt. Die gesamte Gemüsepaltte wächst und gedeiht völlig ohne Substrat. Diese als „Urgemüse“ bezeichnete Vielfalt mit ihrem herausragenden Geschmack lockt Menschen aus nah und fern an. „Die alten Leute hier im Ort sagen uns immer wieder, dass das Gemüse wieder so wie früher schmeckt.“ weiß Ger Kappert zu berichten.

Besondere Hochbeete

Viele Menschen, die mit Exkursionen den rundum biologischen Gartenbaubetrieb besuchen und gerne öfter Gemüse solch guter Qualität essen würden, fragen sich, wie sie es bei sich zu Hause erzeugen können. „Eine Lösung auf diese Frage fanden wir in österreichischen Hochbeeten aus den Kärntner Bergen.“ erzählt Ger Kappert, der diese bei einer Tagung im Hause Multikraft kennen lernte. „In den Niederlanden sind Hochbeete bislang unbekannt, sie sind hier etwas völlig Neues und Spezielles. Ihr Geheimnis ist die besondere Qualität der Lärche, die sich im natürlichen Wachstum entwickelt und mit der sie eine Lebensdauer von 25 – 30 Jahren haben. Für unsere Kunden stellen wir Material zum Füllen, Bio-Schwarzerde von Multikraft und EM-Anwendungstipps zur Verfügung. Wenn die Leute mit dieser Qualität von Erde, Dünger und Pflege arbeiten und zu den richtigen Zeiten genug vitalisiertes Wasser geben, brauchen sie keine Angst zu haben, dass ihre Pflanzen krank werden. Sie können sich über reichhaltige Ernte und enorm gut schmeckendes Gemüse freuen.“ erzählt Ger Kappert, der seit rund neun Jahren mit Multikraft zusammen arbeitet und in den Niederlanden engagiert die Anwendungsmöglichkeiten Effektiver Mikroorganismen verbreitet.

Verantwortungsvolle Philosophie

In ihrem Betrieb „Bij de Oorsprong“ nützen die drei Männer Synergien, führen ihre Erfahrungen wirkungsvoll zusammen und stellen ein Podium zur Verfügung,

das Menschen zeigt, wie wichtig die Bodengesundheit als Grundlage unserer Ernährung ist und das dazu anregt, über die Herstellung von Nahrungsmittel und eigene Konsumgewohnheiten nachzudenken.  

„Damit vermehrt gesunde Lebensmittel im Sinne eines ökologischen Gleichgewichts und in lokalen Strukturen produziert werden können, braucht es einen Werte- und Bewusstseinswandel bei den Konsumenten. Die Natur hat alle Zeit der Welt. Viele Leute denken nicht nach, welche Lebensmittel sie kaufen. Sie haben keine Zeit, sich dazu Gedanken zu machen. Wir nehmen uns in unserem Unternehmen Zeit dafür zu zeigen, warum es wichtig ist, zu wissen was wir essen. Verbessere die Welt und fange bei dir selber an, das ist unsere Betriebsphilosophie. Es geht doch darum, welche Welt wir unseren Kindern, den nachfolgenden Generationen hinterlassen.“ so Ger Kappert weiter. Für Kinder wurde ein Projekt entwickelt, das ihnen erlebnisreich zeigt, wie Essen entsteht. „Vom Grund bis in den Mund“ erzählt ab Herbst 2015 direkt im Glashaus die Geschichte, wie Gemüse im natürlichen Gleichgewicht gedeiht und schmeckt. Ebenfalls ab Herbst 2015 werden Gärtner, Landwirte und Konsumenten direkt ins Glashaus eingeladen und sie erfahren dort anhand praktischer Beispiele wie EM fachgerecht eingesetzt werden. „Wir haben in den Niederlanden sehr ernste Probleme am Agrarsektor. Konzepte ökologischer Arbeit und Erfahrungen mit EM bieten dazu Lösungen an.“ so Ger Kappert, der mit seinen beiden Kompanions daran arbeitet, ökologische Methoden in den Niederlanden weiter zu verbreiten und an mehreren Orten zu verankern. Zu 100% setzen sich die drei Männer dafür ein, die Gesundheit von Böden und Pflanzen und damit ein Stückchen Welt zu verbessern.

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