Wie alte Tradition (Sonne und Mond) mit EM-Technologie zusammen wirken

24.03.16 Wie alte Tradition (Sonne und Mond) mit EM-Technologie zusammen wirken

Null Chemie, dafür voller Geschmack!

Sonne, Mond und Erdbeeren

Multikosmos Ausgabe 00020

Im Frühsommer ist es wieder soweit: Die Erdbeeren haben Hochsaison. Ob zu Eis, Marmelade oder Knödel verarbeitet oder einfach direkt vom Feld in den Mund gepflückt, erfreuen sich die süßen Leckerbissen großer Beliebtheit. Wenn die roten Sommerboten in der Sonne glänzen, kommt so richtig Freude auf!

Wilde Walderdbeeren wurden schon in der Steinzeit von den Menschen gesammelt und waren auch im Mittelalter begehrt. Der Ursprung der heutigen Gartenerdbeere war im 17. Jahrhundert eine zufällige Kreuzung zweier Sorten, die aus Nord- und Südamerika unabhängig voneinander ihren Weg nach Europa fanden. In Europa gibt es mittlerweile über 1000 Sorten dieser Beere, die genau genommen eine Sammelnussfrucht ist.

Heute werden Erdbeeren praktisch überall auf der Welt angebaut, so auch im oberösterreichischen  Haibach ob der Donau nahe dem bekannten Donauradweg von Passau nach Wien. Dort bewirtschaftet Alfred Gaisbauer  auf 530 m Seehöhe seit 15 Jahren rund 3 Hektar Erdbeerfelder und kultiviert Sorten wie die frühreife Clairy und die mittelreife Elsanta.

Besondere Kombination

Das Besondere an seinen Erdbeeren ist, dass sie biologisch wachsen und gedeihen.  Alfred Gaisbauers Betrieb befindet sich im letzten Jahr der Umstellung von konventioneller auf biologische Bewirtschaftung und wird 2016 die Biozertifizierung erhalten.

Der gelernte KFZ-Mechaniker arbeitete von klein auf in der elterlichen Landwirtschaft mit, welche bereits vom Vater sehr naturnahe geführt wurde. So entdeckte Alfred Gaisbauer die Liebe zur Natur und wuchs in ökologisches Denken und Handeln hinein. Vom Vater hat er auch die  Bewirtschaftung nach dem Mond übernommen. Das Wissen, Felder und Gärten nach den Rhythmen des Mondes zu bestellen,  geht weit zurück und wurde aus mittelalterlichen Bauernkalendern über die Jahrhunderte hinweg überliefert. So wie der Mond die Gezeiten beeinflusst wirkt er auch auf das Gedeihen von Pflanzen. Seit 2012 kombiniert Alfred Gaisbauer diese alte Tradition mit der Anwendung von EM.

Pflege von Boden und Pflanzen

Großen Wert legt Alfred Gaisbauer auf die naturnahe Vorbereitung des Bodens. Pro Hektar grubbert er bei abnehmendem Mond – an Frucht- oder Wurzeltagen – 20m³ Kompost, 3 Tonnen Urgesteinsmehl und 150 Liter EM-Aktiv in den Boden ein. „Zur Förderung der Wurzelbildung tauche ich die Jungpflanzen in EM-Aktiv, einer Wasserlösung 1:20 mit Urgesteinsmehl und EM-Keramikpulver. Gesetzt werden die Pflanzen je nach Witterung im April bis Mai. Dabei gehe ich vom Jahresheft der Aussaattage von Maria Thun aus. Nach langjähriger Erfahrung weiß ich, dass die Erdbeerpflanzen sehr gut bei absteigendem Mond, zum Beispiel in der Jungfrau, anwurzeln.“ erzählt Alfred Gaisbauer. Nach dem Setzen werden die Pflanzen mit einer Lösung aus 2% EM-Aktiv, 1% Terrafert Blatt, 0,5% MK 5 und 0,15% EM-Keramikpulver, ultrafeines Urgesteinsmehl sowie 1-2% Brennesseljauche zur Blattdüngung besprüht. Je nach Bedarf und Zustand erhalten die Pflanzen weitere Gaben von EM-Lösung, Brennesseljauche und Ackerschachtelhalm-Tee. Sämtliche Sprühungen werden an wässrigen Blatt-Tagen durchgeführt.

Unkraut wird mechanisch entfernt und mit einer Lösung aus einem Ansatz der entsprechenden Feldbeikräuter besprüht. Bei der Regulierung von Unkraut achtet der Bio-Erdbeerbauer auf den aufsteigenden Mond.

Gegossen wird generell bei abnehmendem Mond, da dann das Wasser am besten vom Boden aufgenommen wird. Im Oktober erfolgt die Herbstbehandlung: Eine 2%ige EM-Aktiv-Lösung  (EM-Keramikpulver und bei Bedarf ultrafeines Urgesteinsmehl) wird vorbeugend gegen Schneckenbefall auf den Feldern ausgebracht.

Biologische Bodenschätze

Im zweiten Jahr wendet Alfred Gaisbauer im April vor der Blüte wieder die bewährte EM-Sprühlösung an und nach der Ernte besprüht er Anfang Juli die Felder mit der 2%igen EM-Aktivlösung. Dies bewirkt die bessere Verrottung der Stroh- und Blattreste vor dem Schlägeln und Fräsen. „Anschließend nehme ich Bodenproben und stelle den weiteren Kompostbedarf fest, der dann im August und September gestreut und im Oktober mit der EM-Aktivlösung besprüht und danach eingearbeitet wird.“ Damit ist für ein vitales Bodenleben gesorgt und es schließt sich ein zweijähriger Kreislauf.

Die voll und ganz biologisch kultivierten Erdbeeren wachsen zahlreich und erfreuen durch ihren vollen Geschmack. Im Mai und Juni können die starken Früchtchen direkt auf dem Feld gepflückt werden oder gelangen in regionale Bio-Fachgeschäfte zum Verkauf.  Da wie dort verschaffen sie himmlischen Genuss.

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