Vielfalt der Kulturen - Im Obst- und Ackerbau verlässlich gute Ernten mit dem Multikraft-System

26.04.19 Vielfalt der Kulturen - Im Obst- und Ackerbau verlässlich gute Ernten mit dem Multikraft-System

Starkregen und Überschwemmungen auf den Feldern. Dürre und Kälte im April und Mai. Wetterextreme forderten 2018 auch Landwirte in Rumänien heraus. Zoltan und Dana Dragan konnten mit ihrem Familienbetrieb in Salonta dennoch sehr gute Ernten einfahren – auch dank des gezielten Einsatzes von Effektiven Mikroorganismen im Obst- und Ackerbau.

In Salonta in Westrumänien nahe der Grenze zu Ungarn betreiben Zoltan und Dana Dragan eine 260 Hektar große Bio-Landwirtschaft. Der Hof hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Er war bis 1989 in eine Kolchose eingegliedert und wird seit 1991 von Familie Dragan bewirtschaftet. Zoltan Dragan hat Landwirtschaft studiert und den Betrieb 1997 übernommen. Heute ist der Hof ein Vorzeigebetrieb und wird gern auch von Studenten der Landwirtschaft besucht.
Seit 2001 bewirtschaftet Zoltan Dragan den Hof biologisch. Damals war das ein mehr als ungewöhnlicher Schritt in der Region. „Ich wollte chemische Stoffe im Boden reduzieren, gesunde Lebensmittel erzeugen und schließlich auch einen stabilen Markt für unsere Feldfrüchte und für unser Obst sichern“, erzählt Zoltan Dragan, der gerne mit Neuem auch in der Landwirtschaft mutig vorausgeht.
Das Multikraft-System wendet er durchgehend seit 2008 an und eine Reihe anderer Betriebe ist ihm mittlerweile gefolgt. Auf seinen Feldern hat sich mit den Jahren die Bodenqualität deutlich verbessert und auch die Pflanzen danken es dem Landwirt. „Die Pflanzen sind merkbar widerstandsfähiger gegenüber Dürre und enormen Temperaturschwankungen. Jahr für Jahr habe ich immer bessere Ergebnisse und ich bemühe mich auch um die Weiterentwicklung des Multikraft-Systems in unserem Betrieb.“ 2013 konnte er mit seinem Betrieb einen 20 % höheren Ertrag erzielen als auf konventionell bewirtschafteten Feldern.
Es ist eine Vielfalt an Kulturen, die Familie Dragan anbaut: Winterweizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Mais, Luzerne und Sonnenblumen. Dabei werden die Multikraft-Produkte konsequent zur Boden- und Blattbehandlung eingesetzt. Mit sehr guten Ergebnissen, wie sich auch bei den Sonnenblumen zeigt.

 

Robuste Sonnenblumen
Sonnenblumen zählen zu den wichtigsten Ölpflanzen im Biolandbau. Ihre Ansprüche an den Boden sind relativ gering, wichtig ist der Zeitpunkt der Aussaat. Zoltan Dragan hat 2018 Anfang Mai gesät. Bereits vor der Aussaat der Sonnenblumen bringt er eine Mischung auf den Feldern aus: 30 Liter BB Boden auf 300 Liter Wasser pro Hektar.
Die erste Blattbehandlung erfolgt nach der Aussaat, wenn die Pflanze 6–8 Blätter hat. Die zweite Blattbehandlung erfolgt, wenn man mit dem Traktor gerade noch in die Felder fahren kann. Zoltan Dragan freut sich: „Neben der Bodenbehandlung reagiert die Sonnenblume sehr gut auf die Blattbehandlungen und entwickelt hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge. Seit ich das Multikraft-System verwende, sind keine Pilzerkrankungen mehr vorgekommen. Als süßliche Pflanze lockt sie in der Blütezeit besonders die Bienen an.“ Und so ist es gut, dass ohne Chemie gearbeitet wird.


Gleichmäßige Reifung
Vor allem während der Ausreife der Sonnenblumen sind trockene Bedingungen wichtig. Niederschläge in dieser Phase begünstigen Infektionen durch Pilze und können zum Abknicken von Körben und Stängeln führen.
„Die Blattbehandlung fördert einen gleichmäßigen Reifungsprozess. In unserer Gegend ist die erste Wachstumsphase sehr wichtig, in der Pflanzen gestärkt werden und Widerstand gegen Dürre entwickeln“, berichtet Zoltan Dragan, der 2018 rund 26 Hektar Sonnenblumen angebaut hat und eine Ernte von 56,42 Tonnen verzeichnen konnte, also 2,17 Tonnen pro Hektar. Angesichts der Witterungsbedingungen ist er mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Landwirte, die Sonnenblumen konventionell anbauten, hatten im Schnitt geringere Erträge.
Die Multikraft-Produkte sind im Betrieb von Zoltan Dragan bei allen Kulturen in die Arbeitsabläufe eingeplant. Bei Winterweizen, Dinkel, Gerste und Roggen wird BB Boden ebenfalls ausgebracht, je nach Witterung zwei bis drei Mal je Kultur. Nach der Ernte wird das Stroh für die Rotte mit BB Boden besprüht und in die Ackerböden eingearbeitet. Die Effektiven Mikroorganismen zersetzen die Ernterückstände, verhindern Fäulnisbildung, arbeiten das Stroh schneller zu wertvollem Humus um und verbessern so die Bodenqualität. Alles in allem eine runde Sache.


Gesunder Obstgarten
Genauso rund läuft es bei Äpfeln, Birnen und Zwetschken. Bosc- und Williams Birnen, die Apfelsorten Florin und Golden Delicious und die Zwetschken Lepotika und Stanley werden zum Teil als Rohware verkauft, zum Teil am Hof selbst zu köstlichen Säften und Schnäpsen verarbeitet.
In seinem rund 4,5 Hektar großen Obstgarten sprüht Zoltan Dragan die Obstkulturen fünf Mal im Jahr. Die erste Behandlung erfolgt vor der Blüte und das letzte Mal werden die Obstbäume vor der Reife besprüht. Zu Beginn werden die Bäume mit einer Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, MK 5, BB Multical, Zeobas ultrafein und Molkepulver besprüht. Ab Fruchtausbildung wird nur mehr BB Blatt, MK 5 und Molkepulver gesprüht. Die Obstbäume reagieren sehr gut auf diese Behandlungen. Seit ich mit dem Mulikraft-System arbeite, habe ich keine Probleme in meinem Obstgarten“, stellt Zoltan Dragan zufrieden fest. Seiner Freude, Neues auszuprobieren, wird er auch heuer wieder nachgehen und in seinem Betrieb die Vielfalt an Kulturen durch den Anbau von Bohnen und süßen Erbsen erweitern.

Zoltan und Dana Dragan und Multikraft-Berater Georg Gschwendtner präsentieren die Produkte aus Rumänien auch beim Eröffnungsfest am Stumpflhof.

Zoltan und Dana Dragan und Multikraft-Berater Georg Gschwendtner präsentieren die Produkte aus Rumänien auch beim Eröffnungsfest am Stumpflhof.

Multikraft verwendet Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. mehr erfahren
Ich stimme zu!