Knoblauchpionier Thomas Kraxberger - die Wende für den Knoblauch

15.03.17 Knoblauchpionier Thomas Kraxberger - die Wende für den Knoblauch

Rund 80% des in österreichischen Supermärkten angebotenen Knoblauchs stammen aus China, der Rest aus Argentinien und Spanien. Thomas Kraxberger, Gemüsebauer aus Hartkirchen, hat die alte Kulturpflanze wieder entdeckt. Er ist Knoblauchpionier in Oberösterreich.

Kraftvolle Knollen mit Plant Power von Multikraft

Warum heißt es eigentlich Vanillerostbraten? In dem altwiener Rezept kommt Vanille überhaupt nicht vor, dafür umso mehr Knoblauch. Ja und der galt früher in Österreich als Vanille armer Leute. In fast allen Kulturen und Küchen werden mit der aromatischen Knolle seit jeher Speisen gewürzt. Bewährt hat sich der Einsatz von Knoblauch auch lange Zeit als Hausmittel und heute ist seine Heilwirkung wissenschaftlich nachgewiesen. Allicin, das durch schälen, schneiden oder hacken der Knoblauchzehen freigesetzt wird, erhöht im Blut den Spiegel antioxidativ wirksamer Enzyme. Knoblauch gilt als gut für Blut, Herz und Gefäße, er leistet einen großen Beitrag zu einem intakten Darmmilieu und gestärkten Immunsystem. Kein Wunder also, dass er in nahezu jedem Hausgarten angesetzt wurde. Obendrein hielt sein Duft Schädlinge von den Pflanzen fern.

Heute hingegen stammen 80% des Knoblauchs, der in österreichischen Supermärkten angeboten wird, aus China, der Rest aus Argentinien und Spanien. Die traditionelle Kulturpflanze wurde durch billige Importware verdrängt, die strahlend weiß ist - ein Zeichen dafür, dass der Knoblauch gegen Pilzbefall mit Chlor behandelt wurde. "Mich hat es gestört, dass es in den Geschäften keinen heimischen Knoblauch mehr gibt und ich habe mir gesagt, dass ich als Gemüsebauer in der Lage bin, das zu verändern." so Thomas Kraxberger, der in Hartkirchen einen 40 Hektar großen Familienbetrieb bewirtschaftet, Erdäpfel und Zwiebel anbaut und in Oberösterreich als Knoblauchpionier gilt.

Alte Knolle neu entdeckt

2007 begann er, verschiedene Sorten anzubauen, Informationen über Saatgut, Kultivierung und Anbautechniken sowie jede Menge Erfahrung zu sammeln. Mittlerweile produziert er einen halben Hektar Knoblauch pro Jahr und hat die ertragreichsten Sorten für sein Anbaugebiet im Eferdinger Becken gefunden. Seinem Beispiel folgen auch schon andere Bauern aus Oberösterreichs größter Gemüsebauregion.

"Pro Hektar brauchen wir an die 1.200 Kilogramm Saatgut. Die Knollen müssen zerlegt werden. Um die Zehen nicht zu beschädigen, arbeiten wir händisch. Wenn man ganz schön schnell ist, schafft man in einer Stunde 10 Kilo." erzählt Thomas Kraxberger, der die Knollen auch maschinell zerlegen könnte, doch die umsichtige Aussaat bedeutet ihm viel. Ende Oktober, Anfang November wird für das kommende Jahr mit einer Pflanzensetzmaschine gesät und auch hier wird Zehe für Zehe per Hand in die Maschine gelegt.

Plant Power für Knoblauch

Nach der Aussaat, sobald das Feld wieder befahrbar ist, bringt er BB-Boden aus und ein weiteres Mal im Frühjahr. Sprießen im Frühling die Knoblauchpflanzen an die 10 - 15 Zentimeter aus dem Boden, beginnt er damit, regelmäßig einmal pro Woche eine Mischung aus BB-Blatt und EM-Keramikpulver zu sprühen.

"Ich verwende die BB Plant Power Technologie sehr konsequent und stelle fest, dass ich überhaupt keine Fungizidspritzungen brauche. Die kann ich mir komplett sparen." Auffällig ist auch, dass das Blattgrün intensiver und die Pflanzen kräftiger wirken.

"Als es darum ging, den Anbau auszuweiten und den Knoblauch an den Großhandel zu verkaufen, war klar, dass ich konstant gute Qualität liefern muss. Mit den Effektiven Mikroorganismen funktioniert das sehr gut." so Thomas Kraxberger, der Supermärkte, Gastronomie und Wochenmärkte beliefert und ab Hof verkauft. Geerntet wird je nach Witterung Ende Mai. Auch hier wird auf Handarbeit gesetzt, die Familienmitglieder lockern die Erde mit Spaten und ziehen jede Knolle einzeln heraus. Von Juni bis Anfang August haben die frischen Knollen Saison. Den Knoblauch, den er nicht frisch verkauft, lässt er trocknen und bietet ihn ab August an. Eine leichte Gelb- oder Rotfärbung zeigt, dass er nicht gebleicht ist. "Unser Knoblauch wird nicht nachbehandelt. Den Jungknoblauch verkaufen wir ganz frisch. So schmeckt er am besten. Die Knolle lässt sich mit dem ganzen Grünzeug schneiden und zum kochen verwenden oder frisch auf's Brot legen. Der Geruch verflüchtigt sich nach dem Essen schnell wieder und Leute, die konventionellen Knoblauch nicht vertragen, finden jungen, frischen Knoblauch sehr bekömmlich." gerät der experimentierfreudige Gemüsebauer ins Schwärmen.

Plant Power für Kartoffel und Zwiebel

Er ist nicht der Einzige am Hof, der gerne experimentiert. Sein Schwiegervater zählte zu den ersten Bauern in Österreich, die Kartoffeln unter Vliesdecken anbauten, um sie vor Frost zu schützen. Neben Knoblauch hat sich Kraxberger heute auch auf Erdäpfel und Zwiebel spezialisiert und setzt dort ebenfalls die Plant Power Technologie von Multikraft ein - beim Kartoffelanbau seit gut zwei Jahren, bei den Zwiebeln seit einem Jahr. "BB-Boden bringe ich gleich beim Pflanzen der Erdäpfel mit aus und zuvor behandle ich auch schon das Saatgut mit EM-Keramikpulver und BB-Multical. Wie beim Knoblauch bringe ich BB-Boden auf dem Feld aus, solange kein Blattwuchs sichtbar ist. Sobald die Pflanzen aus der Erde schauen, sprühe ich regelmäßig eine Mischung aus BB-Blatt und MK 5. Wir erzielen damit den Effekt, dass wir die Frühkartoffeln um eine Woche früher ernten können. Das bedeutet im Gemüsebau sehr viel." so Thomas Kraxberger, dem natürliche Arbeitsweisen am Herzen liegen. "Arbeitet man mit Fungiziden tötet man eigentlich alles ab. Überlegt man sich, was in den Produkten von Multikraft enthalten ist, wird schnell klar, dass man damit positive Mikroorganismen auf die Äcker gibt und negative Keime dadurch kaum noch Platz haben, um sich auszubreiten. Das passt gut zu meiner Philosophie, denn mir ist es wichtig, mit Pflanzen, Grund und Boden sorgsam umzugehen."

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