Hohe Qualität mit Silierhilfsmittel MK Multisil

22.06.17 Hohe Qualität mit Silierhilfsmittel MK Multisil

Drei Landwirte aus Oberösterreich bestätigen: Das Silierhilfsmittel MK Multisil fördert die optimale Fermentation und bringt eine bessere Silage-Qualität mit sich. Es entsteht eine hochwertige, schmackhafte und energiereiche Silage.

Sie zählen zu den Ersten, die sich Sauerkraut so richtig gut schmecken ließen. Bereits in der Antike konservierten Römer und Griechen Weißkraut unter Luftabschluss durch natürliche Milchsäuregärung. Nach diesem Prinzip werden bei der Silage pflanzliche Futtermittel haltbar gemacht. Dabei fördert das Silierhilfsmittel MK Multisil die optimale Fermentation des Siliergutes und bringt eine bessere Silage-Qualität mit sich, wie drei Landwirte aus Oberösterreich berichten.

Beginnen wir mit einem kurzen Überblick: Im Gegensatz zu homofermentativen Produkten, die nur Milchsäure alleine bilden, arbeiten die Effektiven Mikroorganismen heterofermentativ. Sie erzeugen mehrere Stoffwechselprodukte, darunter Essig- und Propionsäure, Propandiol und Propanol. MK Multisil fördert eine rasche Milchsäurebildung, der Gehalt steigt um 50%. Obendrein beschleunigt MK Multisil die pH-Wert-Absenkung. Ein pH-Wert von unter 4 verhindert das Wachstum von Fäulnisbakterien. Fachstudien belegen, dass diese Faktoren auch die aerobe Stabilität deutlich verbessern. Das wiederum bedeutet eine erhöhte Stabilität gegen Nachgärung.

Insgesamt entsteht eine qualitativ hochwertige, schmackhafte und energiereiche Silage. Und das ohne großen Aufwand. Stefan Rath, landwirtschaftlicher Fachberater von Multikraft: "Wir empfehlen einen Liter MK Multisil pro m³ Siliergut, das damit gleichmäßig besprüht wird."

Grassilage

Christoph Angermair setzt regelmäßig MK Multisil  bei der Grassilage und FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) bei der Fütterung ein. In Taufkirchen an der Trattnach betreibt er einen Milchviehbetrieb mit 58 Hektar und rund 60 Milchkühen.

"Ich montiere den Dosierbehälter von Multikraft hinten auf den Ladewagen. Das Gras wird so beim Aufnehmen über den Rotor direkt mit MK Multisil besprüht. Nach etwa drei Fuhren befülle ich den Behälter wieder neu. Das ist auch schon alles. Dann machen die Bakterien ihre Arbeit." Das Siliergut lädt er im Fahrsilo ab, verdichtet es gut und deckt es mit Planen luftdicht ab.

Auch bei der Herstellung von Silageballen sind Verdichtung und Luftabschluss enorm wichtig. Beim Silo sorgt das Eigengewicht der Silagemasse für zusätzliche Verdichtung. "Stinkt der Silo, ist das ein Zeichen dafür, dass die Verdichtung schlecht und zu viel Buttersäure enthalten ist. Darunter leidet die Qualität der Silage. Mit MK Multisil erreicht man auch, dass wenig Buttersäure entsteht." erklärt Stefan Rath von Multikraft und Christoph Angermair bestätigt: "Durch die EM-Behandlung läuft die Vergärung optimal ab. Der große Vorteil ist auch, dass keine Nacherwärmung entsteht." Eine Nacherwärmung würde zu Energieverlusten führen und die Futteraufnahme ginge damit zurück. Der erfolgreiche EM-Einsatz macht sich bemerkbar: Christoph Angermair wurde heuer zusammen mit seiner Frau Regina bei der österreichischen Silageprämierung mit dem zweiten Preis in der Kategorie Grassilage ausgezeichnet.

Insgesamt ist Christoph Angermair mit der EM-Technologie überaus zufrieden: "Damit erhalte ich sehr zufriedenstellende Erträge. Die Pflanzen und Tiere sind vitaler und gesünder. Seit wir EM einsetzen, erzielen wir außerdem sehr gute Zellzahlen bei der Milch."

Maiskornsilage

In Schlierbach betreibt Günther Huemer seinen 16 Hektar großen Betrieb mit 230 Schweinemastplätzen. Ist ein Mastdurchgang abgeschlossen, wird der Stall mit neuen Ferkeln befüllt. "Wenn ich ein bis zwei Wochen keine Schweine im Stall und dadurch keine Abnahme beim Hochsilo hatte, begann die vorhandene Silage zu schimmeln. Gerade im Hochsommer war das ein großes Problem. Ich bin von der EM-Technologie deshalb so fasziniert, weil sich überhaupt kein Schimmel bildet." erzählt der Landwirt, der die EM-Technologie seit rund sechs Jahren bei der Maiskornsilage einsetzt.

Die Maiskörner werden mit 30 - 35 % Feuchtigkeit geerntet und während der Ernte gleich vermahlen. Bei der Vermahlung wird pro m³ Mais ein Liter MK Multisil in die Mühle eindosiert. "Ich habe den Dosierer aus einem 10-Liter-Kübel und einem Absperrschieber einfach selbst gebaut." Anschließend wird der Mais in zwei Hochsilos eingelagert. Die Konservierung erfolgt ebenfalls durch Fermentation (Milchsäuregärung) und die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte sorgen auch hier für eine bessere Stabilität. Günther Huemer erzählt: "Beim aller ersten Mal bin ich erschrocken, weil die Maissilage nach circa einer Woche ziemlich heiß wird, das heißt die Mikroorganismen arbeiten. Die Temperatur pendelt sich dann wieder gut ein."

Nach dem abgeschlossenen Fermentationsprozess kann aus dem Silo gleich ohne Zusatz anderer Futtermittel gefüttert werden. Erfolgt ein bis zwei Wochen keine Abnahme aus dem Silo, bleibt das Futter ohne Schimmelbildung weiterhin hochwertig.

Ganzkorn-Silage

Die Landwirtschaft von Andreas Mittermayr aus Gunskirchen umfasst 40 Hektar Acker und befindet sich seit 2016 im Umstellungsprozess auf biologische Bewirtschaftung. Bisher wurden mit der Ganzkorn-Silage rund 500 Schweine gefüttert. Der Hochsilo ist 14 Meter hoch und hat ein Fassungsvermögen von rund 300 m³. Nach der Ernte wird der Mais mit dem Elevator hinauf gezogen und in den Silo eingelagert. "Bei der Ernte ist wichtig, dass das Korn ganz bleibt und man wenig Bruchkorn dabei hat." Sobald die Maisfuhre abgeleert ist, dosiert Mittermayr kurz vor dem Elevator aus einem Behälter MK Multisil dazu und füllt die erntefrischen Maiskörner in den Hochsilo ein. Im Silo wird Sauerstoff veratmet und CO2 ausgeschieden. Die Konservierung erfolgt hier also durch CO2-Bildung. Das Gas ist schwerer als Sauerstoff, legt sich auf den Mais und konserviert ihn.

"Die Effektiven Mikroorganismen bringen den Vorteil mit sich, dass durch die Ansäuerung schneller CO2 produziert wird. In der Praxis sehen wir auch eine bessere Milchsäureentwicklung." erklärt Multikraft-Fachberater Stefan Rath. Durch die rasche CO2-Bildung werden schädliche Bakterien in ihrer Entwicklung gehemmt und die Ganzkornsilage bleibt stabil, wie Andreas Mittermayr bestätigt: "Während andere Landwirte vor zwei Jahren mit Mykotoxinen im Mais zu kämpfen hatten, war das für uns kaum Thema. Ich verwende die EM-Technologie vor allem, um während der Gärung sicher zu sein, dass die Silage nicht schimmelt und insgesamt stabiler ist. Die Erfahrungen damit sind sehr gut."

Mehr Informationen zu den Plant Power-Produkten im Einsatzbereich Landwirtschaft und Ackerbau:

Silieren und Grünlandwirtschaft

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