Ertragreiche Zuckerrüben dank Effektiver Mikroorganismen

30.11.16 Ertragreiche Zuckerrüben dank Effektiver Mikroorganismen

Süße Rüben - Kostengünstiger EM-Einsatz im konventionellen Ackerbau

Ertragreiche Zuckerrüben dank Effektiver Mikroorganismen - Kostenersparnis

Schon von weitem sieht man die Unterschiede auf den Feldern. Auf manchen ist das Blattwerk der Pflanzen dichter und ihr Blattgrün intensiver. Das fällt auch vielen Leuten in der Gegend auf. Von solchen weithin sichtbaren und anderen bemerkenswerten Erfahrungen mit der EM-Technologie berichten zwei Ackerbaubetriebe aus dem niederösterreichischen Weinviertel.

In Hausleiten betreiben Elfriede und Otto Grünling eine Landwirtschaft mit rund 70 Hektar, auf denen Zuckerrüben, Weizen, Gerste, Mais, Speisezwiebel, Industrie- und Speisekartoffel gedeihen. Die EM-Technologie lernte Elfriede Grünling von ihrer Mutter kennen. „Seit sechs Jahren arbeite ich im Gemüsegarten mit EM, verwende überhaupt keine Chemie mehr und erziele sehr gute Erträge. Schließlich überzeugte ich meinen Mann davon, dass wir die EM-Technologie auch im Ackerbau ausprobieren.“ schmunzelt sie.

Reduzierte Spritzmittel

Seit 2013 besprühen sie Zuckerrüben, Kartoffel und Zwiebel mit einer Mischung aus BB Multical und BB Blatt drei bis vier Mal je Vegetationsperiode. „Voriges Jahr während der Trockenperiode sind bei vielen Bauern die Zwiebel umgefallen. Unsere Zwiebel wuchsen schön und stabil, außerdem waren sie alle gleich groß. Der Ertrag war sehr zufriedenstellend.“ erzählt Otto Grünling. Trotz der Trockenheit konnten die Grünlings auch bei den Zuckerrüben eine sehr gute Ernte einfahren. „Allein dass wir die Zuckerrüben drei bis vier Mal im Abstand von 12 – 14 Tagen mit der EM-Mischung spritzen, reicht für tolle Ernteerfolge. Als konventioneller Betrieb können wir durch die EM-Technologie chemische Spritzmittel reduzieren und sparen damit sogar Kosten.“ Da es mit EM so gut läuft, möchten Elfriede und Otto Grünling nächstes Jahr den Schritt wagen und die Zuckerrüben ganz ohne Chemikalien kultivieren.

Ähnliches zeigt sich in einem Betrieb in Unterrohrbach, das rund zwanzig Kilometer östlich von Hausleiten liegt. „Mein Bruder Franz ist Betriebsleiter der Harmer KG in Spillern. Er kennt die EM-Technologie seit gut fünfzehn Jahren und wollte mich schon immer bekehren“, schmunzelt Gerhard Reidinger, der eine Pferderanch mit 39 Pferden und eine Landwirtschaft mit 83 Hektar betreibt. Er baut Zuckerrüben, Winterweizen, Mais, Hafer und Ackerbohnen an. Zwanzig Hektar dienen als Wechselwiese zur Heugewinnung.

EM statt Cercosboraspritzung

Seit drei Jahren macht er im Anbau von Zuckerrüben mit der EM-Technologie bemerkenswerte Erfahrungen. „Im ersten Jahr lagen drei Zuckerrübenfelder nebeneinander. Meines war in der Mitte. Die Felder links und rechts davon wurden mit Fungiziden gegen Mehltau gespritzt. Ich habe mutig gewartet und keine Cercosboraspritzung gemacht.“ Er sah, dass seine Zuckerrüben robust blieben und er hatte keine Ernteeinbußen zu verzeichnen.

Seither lässt er die Cercosboraspritzung weg und bringt stattdessen mit der ersten Unkrautspritzung eine EM-Mischung aus drei Liter BB Blatt und drei Kilogramm Urgesteinsmehl auf 300 Liter Wasser aus und wiederholt die Spritzung nach vierzehn Tagen. Beim dritten Mal verzichtet er auf die Unkrautspritzung und bringt nur noch die EM-Mischung aus. „Das war’s und bringt den gewünschten Erfolg. Die Zuckerrüben sind gesund und überstehen Trockenperioden leichter. Verglichen mit der Cercosboraspritzung spare ich mit der EM-Anwendung auch noch Geld“, stellt Gerhard Reidinger zufrieden fest.

Einwandfreie Ernten

Im Vorjahr hat er sich bei der Spritzeinstellung an seinem neuem Traktor geirrt und versehentlich nur 0,7 Liter Unkrautvernichter statt der üblichen 1,7 Liter ausgebracht. Trotz der reduzierten Menge sind die Rüben unkrautfrei geblieben. „Der Fehler hat sich zum Positiven gewendet. Mit EM funktioniert es sehr gut und ich werde weiterhin weniger Unkrautvernichter verwenden. Die Zuckerrüben sind einwandfrei. Der Zuckergehalt liegt seit drei Jahren im Spitzenfeld von 17 – 19%. Für einen hohen Zuckergehalt ist vor allem die Düngung mit Mist relevant. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Effektiven Mikroorganismen darauf auch positiv auswirken.“

Heuer hat Gerhard Reidinger zum ersten Mal bei der Aussaat über die Rübensähmaschine BB Boden mitgespritzt und stellt dadurch ein bessere Entwicklung der Rüben fest. „Bei der Maschinbreite ohne EM-Anwendung sind die Rüben kleiner und ihr Blattwerk ist geringer.“ Mit den EM-Anwendungen ist insgesamt auch das Blattgrün intensiver geworden. Nach diesen Erfolgen wendet er die dreimalige EM-Spritzung auch beim Anbau von Mais an. „Die Maispflanzen haben eine viel sattere Farbe und der Ertrag stimmt auch.“ Gerhard Reidinger hat also Lunte gerochen und heuer auch Winterweizen zum ersten Mal mit Effektiven Mikroorganismen gespritzt.

Effektive Mikroorganismen bei Strohrotte

Von robusten, kraftstrotzenden Zuckerrüben berichten auch Elfriede und Otto Grünling, denen die Vitalität der Pflanzen bei sämtlichen mit EM behandelten Kulturen auffällt. Aufgrund ihrer Erfolge haben sie den Einsatz von EM ebenfalls weiter ausgedehnt. Überall dort, wo Weizen abgeerntet wurde, bringen sie dreißig Liter EM Aktiv (EMa) auf 300 Liter Wasser auf das gehäckselte Stroh aus. Danach wird es gegrubbert und in den Boden eingearbeitet. „Das Stroh verrottet dadurch besser. Mit der Strohrotte bauen wir Humus auf und bereiten so die Felder für das Frühjahr und für den Anbau von Zuckerrüben, Mais, Zwiebeln und Kartoffeln vor,“ so Otto Grünling und Elfriede fügt hinzu: „Wenn ich auf unsere Felder schaue, weiß ich genau: da ist Leben im Boden. Wir schätzen es sehr, die Chemie dank der EM-Technologie reduzieren zu können. Es ist so viel angenehmer zu arbeiten. EM ist bei allen Kulturen sowohl im Gemüsegarten als auch im Ackerbau jedes Jahr wieder ein voller Erfolg.“

Multikraft verwendet Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. mehr erfahren
Ich stimme zu!