Erfolgreiche EM-Säschlitzbehandlung bei Mais und Zuckerrüben

27.03.17 Erfolgreiche EM-Säschlitzbehandlung bei Mais und Zuckerrüben

Die Erfolge sind sensationell. Durch die EM-Säschlitzbehandlung kann sich das Saatgut schon im Kleinststadium besser verwurzeln. Alle Bauern, die sie durchführen, stellen doppelt so große Wurzelballen fest.

EM-Säschlitzbehandlung - Erfahrungswerte von erfolgreichen Landwirten

Die Plant Power Reihe von Multikraft ist die EM-Technologie für die Landwirtschaft und bietet sowohl biologisch als auch konventionell arbeitenden Betrieben ein breites Spektrum an Anwendungen. Effektive Mikroorganismen fördern die regenerativen Kräfte der Natur und damit vor allem auch fruchtbarere, gesündere Böden und widerstandsfähigere Pflanzen.

Viele Landwirte erzielen mit Plant Power bereits langjährige positive Ergebnisse und deshalb sucht so manch einer den Einsatz auszuweiten. Wir stellen drei Landwirte vor, die ihre Ärmel aufgekrempelt und ihre Maschinen so umgebaut haben, dass Multikraft-Produkte gleichzeitig entweder bei der Bodenlockerung, der Bokashi-Einbringung, dem Umbrechen des Bodens oder bei der Aussaat in einem Arbeitsgang möglich sind.

„Mit der EM-Bodenbehandlung steuert man den Umbau von organischem Material. Die Pflanzenreste verrotten schneller und werden rascher abgebaut. Die Behandlung schafft ein optimales Milieu für Bodenlebewesen und drängt pathogene Keime nachweislich zurück“, hebt Multikraft-Geschäftsführer Lukas Hader einige wesentliche Vorteile hervor.

 EM-Behandlung mit Tiefenlockerer

Gerade in Gebieten mit schweren Böden ist es notwendig, die Erde häufiger zu lockern und anzuheben. Harald Tschiggerl aus der Steiermark hat seinen Tiefenlockerer so umgebaut, dass BB Boden damit in tiefere Boden-schichten ausgebracht wird.

Auf den Tiefenlockerer ist ein 1.000 Liter Behälter angebracht, der Traktor mit einer Hydraulikpumpe versehen und mit einem Schlauch eine Düse hinter den Grubberzinken montiert. Auf diese Weise werden pro Hektar 25 Liter BB Boden und 25 Liter Wasser in tiefere Schichten (bis zu 50–60 cm) unter die Pflugsohle und zur anderen Hälfte an der Oberfläche eingesprüht.

 

„Wir arbeiten schon viele Jahre mit der EM-Technologie. Seit wir BB Boden in tiefere Bodenschichten bringen, stellen wir weitere Verbesserungen fest. Wir haben enorm viele Regenwürmer in der Ackerkrume und das Pflanzenwachstum ist nochmals deutlich besser“, erzählt Harald Tschiggerl.

Durch diese EM-Behandlung werden im Boden auch pathogene Keime (Pilzkulturen), die sich sonst von den verfaulten Pflanzenresten ernähren würden, verdrängt. Mykotoxine sind Gifte, die von im Boden lebenden Schadpilzen produziert werden. Die Pflanzen nehmen diese Toxine über die Wurzeln auf. So gelangen die Toxine in Lebens- und Futtermittel – ein Kreislauf, der für Mensch und Tier schädlich ist.

„Effektive Mikroorganismen schränken die Ausbreitung pathogener Keime deutlich ein. Ein dreijähriger Versuch der Landwirtschaftskammer OÖ belegt, dass wir Mykotoxine mit der EM-Bodenbehandlung um bis zu 50 % reduzieren können“, erklärt Lukas Hader.

Am Bio-Betrieb der Gutsverwaltung Harmer KG hat Ronny Reidinger den Tiefenlockerer ebenfalls umgebaut, von der Frontspritze führt ein Schlauch nach hinten zum Tiefenlockerer, wo BB Boden alle 3–4 Jahre je nach Verdichtungsgrad des Bodens auf etwa 45–50 cm Tiefe eingesprüht wird. Bereits seit 1999 schwört der Bio-Betrieb im niederösterreichischen Spillern, wo sein Vater als Betriebsführer, er und ein weiteren Mitarbeiter beschäftigt sind, auf Effektive Mikroorganismen.

„Weiters arbeiten wir bei jeder Bodenbearbeitung mit dem Doppelherzschargrubber, mit BB Boden und besprühen die Ernterückstände mit eingeschalteter Frontspritze 3-mal jährlich. Ich sehe durch die Ausbringung in einem Arbeitsgang eine viel bessere Wirkung.

Seit der EM-Bodenbehandlung ist die Wasserspeicherkapazität viel höher, die Böden nehmen mehr Wasser auf. Das Bodenmilieu ist gesünder. Unsere Kartoffeln sind schön und haben keine Krankheiten, während auf anderen Feldern die Kartoffeln unter Pilzkrankheiten leiden. Wir arbeiten in einem Kreislauf, versetzen den Mist mit EM, besprühen die Pflanzen mit Multikraft-Produkten und bringen sie im Boden aus. Die Ergebnisse sind überzeugend und die EM-Technologie ist aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken“, schildert Ronny Reidinger.

EM-Säschlitzbehandlung

Auch mit umgebauten Maschinen für den Anbau, also einer Säschlitzbehandlung, werden tolle Erfolge eingefahren. Harald Tschiggerl und der in Niederösterreich tätige Landwirt Franz Kargl sprühen bei der Maisaussaat seit Kurzem eine EM-Mischung aus BB Boden (EM Aktiv), MK 5, Terrafert Boden und ultrafeinem Gesteinsmehl (Zeobas) in den Säschlitz ein.

Der 1.000 Liter Behälter befindet sich an der Fronthydraulik des Traktors. Wie beim Tiefenlockerer wird über einen Schlauch die Produkt-Mischung nach hinten geleitet. Bevor das Saatgut mit Erde bedeckt wird, wird es über eine Düse mit dieser Mischung besprüht, wobei auf einen Hektar rund 50 Liter BB Boden kommen.

 

Durch diese Behandlung kommt das Saatgut unmittelbar mit EM-Produkten in Verbindung. Die Säschlitzbehandlung hilft dem Saatgut schon im Keimblattstadium dabei, sich besser zu verwurzeln. Bei allen Bauern, die die Säschlitzbehandlung durchführen, sind generell doppelt so große Wurzelballen feststellbar und die Erfolge daher sensationell.

Aus Fallstudien wissen wir, dass die Behandlung bei Problemfällen wie dem Maiswurzelbohrer wichtig ist, weil die Pflanzen aufgrund der kräftigeren und besseren Verwurzelung trotzdem ausreichend Nährstoffe und Wasser aufnehmen können“, berichtet Lukas Hader und Franz Kargl bestätigt:

„Die Wurzelmasse der Maispflanzen ist viel robuster und beständiger. Schützt man die Pflanzen mit Spritzmitteln, vernichtet man Schädlinge wie Nützlinge. Bei der EM Plant Power Technologie bleiben die Nützlinge erhalten und die Schädlinge wie zum Beispiel der Maiswurzelbohrer tun sich schwer. Der Mais ist grundsätzlich widerstandsfähiger.“

Franz Kargl wendet auch beim Anbau von Zuckerrüben diese Methode an. Hier befindet sich ebenfalls an der Fronthydraulik des Traktors der Behälter mit der EM-Mischung, die direkt nach hinten zur Aussaat geleitet wird. „Hat man sich auf diese Arbeitsweise einmal eingestellt, geht alles ganz einfach.“ Bei den Zuckerrüben sind die Wurzeln ebenfalls größer und leistungsfähiger. Die Pflanzen sind insgesamt widerstandsfähiger gegenüber Pilzkrankheiten wie zum Beispiel Cercospora.

„Auf den Feldern, die ich mit EM behandelt habe, sind die Rüben gesund und lagern sogar mehr Zucker ein. Im Vergleich zu konventionellen Spritzmitteln ist die EM-Behandlung kostengünstiger und liefert die besseren Ergebnisse“, so Franz Kargl abschließend.

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