100 % Bio-Marillen dank Effektiven Mikroorganismen

10.07.17 100 % Bio-Marillen dank Effektiven Mikroorganismen

"Mit der EM-Technologie habe ich die Gewissheit, dass ich zu 100% biologisch und erfolgreich arbeiten kann." Jürgen Pemmer

Effektive Mikroorganismen aktiv bei Jürgen Pemmer in Emmersdorf

Kaum zu glauben. Die Heimat der Marille ist eigentlich China. Von dort kam sie nach Europa und vor rund hundert Jahren nach Niederösterreich in die Wachau. Hier hat sich die "ungarische Beste" - eine aus Ungarn eingeführte Sorte - aufgrund des außergewöhnlichen Geschmackes zur berühmten Wachauer Marille entwickelt. In der Wachau blühen ab April wieder die Bäume und im Sommer  sind die sonnengereiften Marillen aus den bezaubernden Hügellandschaften entlang der Donau sehr begehrt. Von nah und fern, von Wien bis Tirol, kommen Kundschaften, um am Hof von Jürgen Pemmer die frischen Früchte zu kaufen. Vor rund 25 Jahren hatte er in Emmersdorf seine ersten Marillenbäume gesetzt. Und er galt als Rebell. Denn er machte es sich über die Jahre zum Sport, ganz ohne Chemie auszukommen. Mit großem Erfolg wie sich zeigt. Effektive Mikroorganismen leisten dabei ganze Arbeit.

Derzeit befindet sich der Betrieb in der von Bio Austria begleiteten Umstellungsphase, um 2018 biozertifiziert zu werden. "Die EM-Technologie hat mir noch den richtigen Kick gegeben. Damit habe ich die Gewissheit, dass ich zu 100% biologisch und erfolgreich arbeiten kann." erzählt Jürgen Pemmer. Zu seinem Betrieb gehören heute an die 1000 Marillenbäume. Davon sind 100 Bäume noch von der Sorte "ungarische Beste". Mit diesen alten, großen Bäumen trägt er das Kulturgut weiter. Der weitere Bestand setzt sich aus modernen Sorten zusammen, die gut zur biologischen Bewirtschaftung passen. Mit 2017 werden die Anlagen noch auf 2000 Bäume aufgestockt. Als Biobetrieb steht die Baumgesundheit an erster Stelle und die EM-Technologie spielt eine bedeutende Rolle.

Gut verwurzelt

"Beim Setzen werden die Wurzeln der Bäume angeschnitten und gleich einmal mit EM Aktiv und BB-Boden angesprüht. Dadurch wurzeln die Bäume viel besser an und treiben schön aus." Zur Baumstärkung besprüht Jürgen Pemmer die Bäume schon vor Austrieb und in weiterer Folge regelmäßig mit einer Mischung aus EM-Keramikpulver, Terrafert Blatt und EM-Aktiv.

Gesunde Böden

Großes Wert legt Jürgen Pemmer auch auf die Bodenbiologie und arbeitet verstärkt mit Gründüngungen und Fruchtfolgen zwischen den Anlagen. Die neuen Sorten stehen in vier Meter Reihenabstand und zwei Meter Pflanzabstand. Der Anbau von Luzernen und Buchweizen fördert den Humusaufbau. Darüber hinaus ist der blühende Buchweizen ein Paradies für Bienen. Sind die Pflanzen verblüht, werden sie gehäckselt und verrotten. "Zum Mulchen säe ich zwischen den Baumzeilen auch Rotschingel, Luzernen und Klee, die ich immer wieder mähe. In die hochgewachsenen Pflanzen sprühe ich dabei mit einem kleinen Spritzbalken 50 Liter EM Aktiv pro Hektar aus. Damit verrottet die Organik sehr gut. Es kommt weder zur Fäulnis noch Schimmelbildung und für die Regenwürmer entsteht hochwertiges Futter. Ich habe eine riesige Freude an den vielen Regenwürmern, die ein Indikator für gute, gesunde Böden sind." erzählt Jürgen Pemmer, für den damit Bodenerosion und zu hohe Verdunstung im Trockengebiet Wachau kein Thema mehr sind.

Baumstärkung

Insgesamt ist für Jürgen Pemmer die EM-Technologie zur Blattstärkung ein unverzichtbarer Bestandteil. Die Blätter sind gesund und zeigen ein intensiveres Blattgrün.

Im Frühjahr gibt Jürgen Pemmer zur regelmäßigen Baumsprühung mit einer Mischung aus BB Blatt und Terrafert Blatt präventiv MK5 dazu und hält damit Schädlinge wie den Frostspanner erfolgreich von seinen Marillen fern. "MK 5 enthält Knoblauch und Chilli, das mag der Frostspanner gar nicht. Frisst der Schädling im April bzw. Mai die Blätter an, bringe ich erneut MK 5 aus. So brauche ich keinerlei chemische Mittel. Man muss den Baum verstehen und gut beobachten, damit man in gesunden Kreisläufen arbeiten kann." so Jürgen Pemmer, der mit Hilfe der EM-Technologie auch Baumkrankheiten gut im Griff hat. Die Blütenmonilia ist eine gefürchtete Erkrankung, die bis zum Absterben der Bäume führen kann. 2016 war der Moniliadruck in der Wachau sehr hoch. Jürgen Pemmer stand dem gelassen gegenüber: "Ich wirke mit der gesamten EM-Produktpalette präventiv vor und stärke damit die Bäume. So hatte ich dank EM einen ganz geringen Druck von gerade einmal 1 %. Es waren nur einzelne betroffene Blätter abzuzwicken, mehr war nicht zu tun."

Schmackhafte Früchte

Während der Fruchtbildung gibt jeder Baum seine ganzen vitalen Stoffe in die Frucht. Tragen die Bäume enorm viele Blüten, wird ein Teil davon abgestreift. Diese Fruchtausdünnung sorgt dafür, dass die Bäume ihre Früchte mit den vorhandenen Nährstoffen gut ausbilden können. Passt der gesamte Kreislauf von Anfang an, reifen gesunde, geschmackvolle Früchte. " Effektive Mikroorganismen unterstützen diese Kreisläufe und mich fasziniert, dass ich damit nicht mehr in die Situation komme, mit chemischen Mitteln eingreifen zu müssen. Das gibt mir die Sicherheit, dass die rein biologische Bewirtschaftung wirklich gut funktioniert." fasst Jürgen Pemmer seine Erfahrungen mit der EM-Technologie zusammen. Mit seiner Frau Margit bietet er neben den sonnengereiften, köstlichen Biomarillen auch Marmelade, Schnaps und Likör an. Alles selbst gemacht, versteht sich. Ganz besonders freuen sich die beiden auf ein neues Projekt: die Herstellung von hauseigenen Biomarillennektar. Pur, mit Wasser oder Prosecco aufgegossen ein wahrer Genuss!

 

 

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