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Moorbeetpflanzen: Farbenpracht, Bodenleben und die Kunst des sauren Gartens

Moorbeetpflanzen haben etwas Zauberhaftes. Die leuchtenden Blüten von Hortensien, die zarten Formen von Azaleen oder die fruchtigen Beeren der Heidelbeeren bringen eine besondere Atmosphäre in jeden Garten. Doch hinter dieser Pracht steckt ein besonderer Lebensraum, der auf bestimmte Bedingungen angewiesen ist – ein Boden, der anders arbeitet als der Großteil unserer Gartenerde. Wer ihn versteht, kann jedoch Jahr für Jahr üppige Blüten und aromatische Ernten erwarten.

Anfänger
8 Minute(n) Lesezeit
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Moorbeetpflanzen bringen ein besonderes Flair in jeden Garten. Sie zeichnen sich durch ihre leuchtenden Blüten und schmackhafte Beeren aus, die für eine zauberhafte Abwechslung sorgen. Zu ihnen zählen unterschiedliche Stauden und Gehölze wie Rhododendren, Azaleen, Kamelien, Hortensien und auch Heidelbeeren. Sie alle haben vor allem eines gemeinsam: sie wachsen gerne in sauren Böden – die hierzulande aber eher unüblich sind. In unseren heimischen Gärten finden sich oft sehr kalkreiche Böden, in denen diese Pflanzen nicht so gut gedeihen, wie sie könnten. Ohne die richtige Aufbereitung folgen gelbe Blätter und ein schlechterer Wuchs. Wie Sie das vermeiden und Ihren Moorbeetpflanzen die besten Grundvoraussetzungen bieten, damit sie prächtig gedeihen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Moorbeetpflanzen bringen ein besonderes Flair in jeden Garten. Sie zeichnen sich durch ihre leuchtenden Blüten und schmackhafte Beeren aus, die für eine zauberhafte Abwechslung sorgen. Zu ihnen zählen unterschiedliche Stauden und Gehölze wie Rhododendren, Azaleen, Kamelien, Hortensien und auch Heidelbeeren. Sie alle haben vor allem eines gemeinsam: sie wachsen gerne in sauren Böden – die hierzulande aber eher unüblich sind. In unseren heimischen Gärten finden sich oft sehr kalkreiche Böden, in denen diese Pflanzen nicht so gut gedeihen, wie sie könnten. Ohne die richtige Aufbereitung folgen gelbe Blätter und ein schlechterer Wuchs. Wie Sie das vermeiden und Ihren Moorbeetpflanzen die besten Grundvoraussetzungen bieten, damit sie prächtig gedeihen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das richtige Plätzchen finden

Viele Gärtnerinnen und Gärtner kennen es: wunderschöne blaue Hortensien werden liebevoll ausgesucht und sorgfältig eingesetzt, aber nach kurzer Zeit wird die Farbe blasser und rosa. Die Pflanze setzt damit ein klares Zeichen: der Boden ist zu basisch. Ähnliche Symptome zeigen sich auch bei den anderen blühenden Moorbeetpflanzen. Die Heidelbeerpflanze warnt mit gelben Blättern vor, bevor bis sie letztendlich verkümmert. Alle Kosten und Mühen sind damit dahin. Um dem entgegenzuwirken, hilft es, schon von Anfang an auf die richtige Erde und einen passenden Standort zu achten. Die Säure-Liebhaber bevorzugen meist leicht halbschattige Plätzchen, in denen sie zwar ausreichend Sonnenlicht bekommen, aber nicht in der prallen Mittagshitze stehen.

Beet und Erde vorbereiten

Ist der passende Platz für den neuen Gartenbewohner gefunden, geht es an die Vorbereitung des Beets. Den Boden dazu etwa 50 bis 80 cm tief ausgraben und bestenfalls mit einem Vlies auslegen. In das ausgehobene Beet kommt nun die saure Moorbeeterde, mit einem möglichst geringen Torfanteil, hinein. Ein zusätzlich hoher Humusanteil sorgt dafür, dass die meist feinen Moorbeetpflanzenwurzeln gut durchwurzeln können. Damit ist die optimale Grundlage zum kräftigen Gedeihen für die sensiblen Moorbeetpflanzen geschaffen. Tipp: Heidelbeeren mögen es, wenn mehrer Sträucher, auch unterschiedlicher Heidelbeersorten, zusammengesetzt werden. Dadurch tragen sie wesentlich mehr Früchte; denn auch wenn sie Selbstbefruchter sind, mögen sie Gesellschaft. Wer nicht so viel Platz für seine Moorbeet-Lieblinge hat, kann sie auch in einen großen Topf setzen.

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1 L  16,90 €

MoorKraft mit Mangan

  • Für Moorbeetpflanzen wie Hortensien, Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren
  • Satteres Blattgrün und kräftige Pflanzen dank optimaler Mangan-Versorgung
  • Mehr Energie für Blüten durch verbesserte Photosynthese
  • Bessere Nährstoffaufnahme durch niedrigen pH-Wert
  • Starker Fruchtansatz bei Heidelbeeren

Gießen ist nicht gleich gießen

Moorbeetpflanzen sind zwar wunderschön anzusehen, aber auch anspruchsvolle Gartenbewohner, die spezielle Pflege und Hingabe verlangen. Das beginnt schon beim Gießen. Die Pflanzen vertragen unser meist kalkhaltiges Leitungswasser nicht besonders gut – es empfiehlt sich daher, sie lieber mit gesammeltem Regenwasser zu bewässern. Denn: Zu viel Kalk im Boden trägt zu einem höheren pH-Wert bei, wodurch Eisen eine feste Verbindung mit dem vorhandenen Kalzium eingeht. Dadurch können die Pflanzen den Nährstoff nicht mehr aufnehmen. Achtung: Staunässe verkraften die Pflanzen ebenfalls schlecht, einmal in der Woche gießen reicht vollkommen. Um das gesunde Wachstum und das Gedeihen der Pflanzen zu unterstützen, wird MoorKraft bei jedem Gießvorgang eingesetzt. Denn eine weitere Besonderheit von Moorbeetpflanzen ist, dass sie zusätzliches Mangan für eine optimale Photosynthese benötigen. MoorKraft enthält neben dem speziellen Mix von Mikroorganismen und fermentierten Pflanzenextrakten eine angepasste Menge Mangan für zusätzliche Unterstützung. Es gelangt über das Gießwasser vom Wurzelbereich bis in die Blattspitzen. Es stärkt so die Pflanzen ganzheitlich und sorgt dafür, dass sie optimal versorgt sind.

 

Altes Gehölz gegen frische Triebe

Die meisten Moorbeetpflanzen lieben regelmäßiges Ausdünnen oder Zurückschneiden. Bei Bauernhortensien empfiehlt es sich, sie sparsam im zeitigen Frühjahr zu schneiden – dazu die abgestorbenen Triebe bis zum gesunden Holz abschneiden, da sie an den Trieben des Vorjahres blühen. Schneeball- und Rispenhortensien ebenfalls im Frühjahr auf etwa 20 cm über den Boden zurückschneiden. Rhododendren hingegen, brauchen meist keinen Schnitt, um wieder in voller Pracht zu gedeihen. Bei bestehenden Heidelbeersträuchern einfach die ältesten Triebe bis kurz über dem Boden zurückschneiden, damit neue, frische Triebe noch stärker nachwachsen können. Generell gilt: Das Schneiden der Pflanzen regt die Verzweigung an, die Pflanze wächst kräftiger und dichter und alte Triebe machen Platz für neue.

Gießen ist nicht gleich gießen

Moorbeetpflanzen sind zwar wunderschön anzusehen, aber auch anspruchsvolle Gartenbewohner, die spezielle Pflege und Hingabe verlangen. Das beginnt schon beim Gießen. Die Pflanzen vertragen unser meist kalkhaltiges Leitungswasser nicht besonders gut – es empfiehlt sich daher, sie lieber mit gesammeltem Regenwasser zu bewässern. Denn: Zu viel Kalk im Boden trägt zu einem höheren pH-Wert bei, wodurch Eisen eine feste Verbindung mit dem vorhandenen Kalzium eingeht. Dadurch können die Pflanzen den Nährstoff nicht mehr aufnehmen. Achtung: Staunässe verkraften die Pflanzen ebenfalls schlecht, einmal in der Woche gießen reicht vollkommen. Um das gesunde Wachstum und das Gedeihen der Pflanzen zu unterstützen, wird MoorKraft bei jedem Gießvorgang eingesetzt. Denn eine weitere Besonderheit von Moorbeetpflanzen ist, dass sie zusätzliches Mangan für eine optimale Photosynthese benötigen. MoorKraft enthält neben dem speziellen Mix von Mikroorganismen und fermentierten Pflanzenextrakten eine angepasste Menge Mangan für zusätzliche Unterstützung. Es gelangt über das Gießwasser vom Wurzelbereich bis in die Blattspitzen. Es stärkt so die Pflanzen ganzheitlich und sorgt dafür, dass sie optimal versorgt sind.

 

Altes Gehölz gegen frische Triebe

Die meisten Moorbeetpflanzen lieben regelmäßiges Ausdünnen oder Zurückschneiden. Bei Bauernhortensien empfiehlt es sich, sie sparsam im zeitigen Frühjahr zu schneiden – dazu die abgestorbenen Triebe bis zum gesunden Holz abschneiden, da sie an den Trieben des Vorjahres blühen. Schneeball- und Rispenhortensien ebenfalls im Frühjahr auf etwa 20 cm über den Boden zurückschneiden. Rhododendren hingegen, brauchen meist keinen Schnitt, um wieder in voller Pracht zu gedeihen. Bei bestehenden Heidelbeersträuchern einfach die ältesten Triebe bis kurz über dem Boden zurückschneiden, damit neue, frische Triebe noch stärker nachwachsen können. Generell gilt: Das Schneiden der Pflanzen regt die Verzweigung an, die Pflanze wächst kräftiger und dichter und alte Triebe machen Platz für neue.

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Sauer muss es sein

Neben dem Stutzen der Sträucher und Triebe verlangt auch der Boden nach der passenden Zuwendung. Ist er optimal mit Nährstoffen versorgt, unterstützt er die Pflanzen gleich mit. Moorbeetpflanzen sollen regelmäßig gedüngt werden, dabei ist es wichtig zu beachten, einen „sauren Dünger“ zu verwenden. Dieser hat den richtigen pH-Wert und bringt die Erde nicht aus dem Gleichgewicht. Bei einem zu hohen pH-Wert können die Pflanzen kein Eisen mehr aufnehmen und die Blätter verfärben sich gelb, während sich dunkelgrüne Blattadern abzeichnen. Der richtige pHWert ist also das A und O für gesunde Moorbeetpflanzen.

Von innen stärken

Neben dem Düngen mögen Moorbeetpflanzen auch das Mulchen sehr gerne – wenn auch hier auf die richtige Art geachtet wird. Am besten eignet sich dazu ab dem zweiten oder dritten Standjahr eine feine Lage Nadelkompost, hergestellt aus gehäckselten Fichten- und Tannenzweigen oder aus separat kompostiertem Eichen- beziehungsweise Walnusslaub. Durch die natürliche Gerbsäure versorgt er das Moorbeet optimal. Denn Bodenlebewesen wie Mikroorganismen vererden die Materialien der Mulchschicht so, dass der niedrige pH-Wert erhalten bleibt.

Anwendung leicht gemacht

Nicht alle Gärtnerinnen und Gärtner bewässern ihren Garten heute noch mit einer Gießkanne. Gerade bei der Bewässerung mit dem Gartenschlauch gestaltet sich die Dosierung zusätzlicher Mittel häufig umständlich. Um das zu vermeiden, eignen sich Dosiergeräte wie der Aquamix, die das Ausbringen von Pflanzenstärkung & Co in einem Schritt ermöglichen. Der Aufsatz für den Gartenschlauch verbindet Gießen und Ausbringen ohne vorheriges Abmessen, da sich verschiedene Mischverhältnisse kinderleicht einstellen lassen. Dafür den Aquamix mit der MoorKraft befüllen, das Verhältnis nach Anwendungsempfehlung einstellen, an den Gartenschlauch stecken und losgießen. Die Kombination macht die Pflanzenpflege nicht nur effektiv, sondern ganz einfach in den Alltag integrierbar.

Tipp: Heidelbeeren sind ein echtes Superfood und enthalten viele Antioxidantien – direkt aus dem Garten genascht, sind sie besonders wohltuend. Also am besten gleich ein nettes Plätzchen suchen und unsere Tipps ausprobieren!

Nicht alle Gärtnerinnen und Gärtner bewässern ihren Garten heute noch mit einer Gießkanne. Gerade bei der Bewässerung mit dem Gartenschlauch gestaltet sich die Dosierung zusätzlicher Mittel häufig umständlich. Um das zu vermeiden, eignen sich Dosiergeräte wie der Aquamix, die das Ausbringen von Pflanzenstärkung & Co in einem Schritt ermöglichen. Der Aufsatz für den Gartenschlauch verbindet Gießen und Ausbringen ohne vorheriges Abmessen, da sich verschiedene Mischverhältnisse kinderleicht einstellen lassen. Dafür den Aquamix mit der MoorKraft befüllen, das Verhältnis nach Anwendungsempfehlung einstellen, an den Gartenschlauch stecken und losgießen. Die Kombination macht die Pflanzenpflege nicht nur effektiv, sondern ganz einfach in den Alltag integrierbar.

Tipp: Heidelbeeren sind ein echtes Superfood und enthalten viele Antioxidantien – direkt aus dem Garten genascht, sind sie besonders wohltuend. Also am besten gleich ein nettes Plätzchen suchen und unsere Tipps ausprobieren!

Dieser Beitrag ist erstmals im Multikosmos Magazin Ausgabe 45 / Beständigkeit erschienen.
Die gesamte Ausgabe können Sie hier online nachlesen.

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