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Multiwissen: Rasend gute Rasenpflege - Darauf kommt es an

Ein gesunder, grüner Rasen ist nicht nur eine wunderschöne Spielfläche und Liegewiese, sondern auch ein bedeutendes Gestaltungselement. Damit er robust & weich bleibt und in einem satten Grün erstrahlt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Wir geben Ihnen in diesem Beitrag praktische Tipps für die richtige Rasenpflege und zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Garten nachhaltig in Topform bringen!

Anfänger
10 Minute(n) Lesezeit
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Die Rasenpflege beginnt bei der Wahl des Standorts

Ein schöner, gepflegter Rasen benötigt einen sonnigen und luftigen Standort. In sehr schattigen oder dauerhaft feuchten Bereichen verkümmern die meisten Rasengräser, Moos und Rasenpilze breiten sich aus und die Grasnarbe wird dünn. Ein belebter Boden, der Wasser und Nährstoffe gut speichern kann, ohne Staunässe zu bilden, schafft folglich ideale Bedingungen für ein sattes Grün. 
Eine jährliche Besandung hilft auf schweren Böden zusätzlich dabei, eine entsprechende Belüftung und Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Achten Sie aber auf eine gute Mischung aus einem Teil Quarzsand (Korngröße 0,2-2 mm) und einem Teil unkrautfreiem Reifekompost. Optimal ist der Zeitpunkt zwischen Mitte März und Anfang Mai, um die Sand-Kompost-Mischung in einer Menge von 2 bis 5 Litern pro Quadratmeter auszubringen.

Ein schöner, gepflegter Rasen benötigt einen sonnigen und luftigen Standort. In sehr schattigen oder dauerhaft feuchten Bereichen verkümmern die meisten Rasengräser, Moos und Rasenpilze breiten sich aus und die Grasnarbe wird dünn. Ein belebter Boden, der Wasser und Nährstoffe gut speichern kann, ohne Staunässe zu bilden, schafft folglich ideale Bedingungen für ein sattes Grün. 
Eine jährliche Besandung hilft auf schweren Böden zusätzlich dabei, eine entsprechende Belüftung und Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Achten Sie aber auf eine gute Mischung aus einem Teil Quarzsand (Korngröße 0,2-2 mm) und einem Teil unkrautfreiem Reifekompost. Optimal ist der Zeitpunkt zwischen Mitte März und Anfang Mai, um die Sand-Kompost-Mischung in einer Menge von 2 bis 5 Litern pro Quadratmeter auszubringen.

Pflegen Sie Ihren Rasen durch Belüften und Vertikutieren

Ist der Boden – etwa durch schwere Maschinen – verdichtet und die Grasnarbe sehr verfilzt, bekommen die Wurzeln der Gräser keine Luft mehr. Wenn der Rasen müde und träge wirkt, ist es höchste Zeit, sich über die richtige Rasenpflege zu informieren! Rasenfilz und Moos werden durch Vertikutieren oder Ausrechen entfernt. Ideal ist es, nach der zweiten Mahd des Jahres zu vertikutieren, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Grasnarbe meist gut eingewachsen. Im Anschluss an diesen Prozess können kahle Stellen gleich mit frischem Rasensaatgut nachgesät werden. Diese Maßnahmen fördern das gesunde Wachstum Ihres Rasens und verleihen ihm Robustheit und Stärke.

Auch das Mähen will gelernt sein

Regelmäßiges & korrektes Mähen ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine kräftige und gesunde Grasnarbe:
 

  • Während der Wachstumsperiode sollte der Rasen etwa einmal pro Woche gemäht werden. Dabei ist es wichtig, die Schnitthöhe nicht zu niedrig zu wählen, da zu kurz geschnittene Gräser anfälliger für Trockenheit, Krankheiten und Unkraut sind. Eine Schnitthöhe von etwa vier bis fünf Zentimetern hat sich bewährt, da sie die Grasnarbe schützt und das Wurzelwachstum fördert.
  • Ebenso wichtig sind scharfe Messer am Rasenmäher, da stumpfe Klingen die Halme ausfransen, was zu braunen Schnittkanten und einem geschwächten Erscheinungsbild des Rasens führen kann.
  • Um den Rasen nicht zu stark zu beanspruchen, empfehlen wir Ihnen, bei großer Hitze oder Trockenheit auf das Mähen zu verzichten.

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Der Basic-Tipp in der Rasenpflege: effizientes Bewässern

Damit Ihr Rasen - gerade in der Sommerhitze - nicht kaputt wird, benötigt er viel Wasser. Doch nicht nur die Menge spielt eine entscheidende Rolle, vor allem auch die Art der Bewässerung ist für die richtige Rasenpflege essenziell:

  • So empfehlen wir, seltener, aber dafür durchdringend zu gießen, damit das Wasser auch in tiefere Bodenschichten vordringt.
  • Um ein sofortiges Verdunsten zu verhindern, sollte das Gießen früh morgens und spät abends erfolgen.
  • Aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist es empfehlenswert, Regenwasser statt Trinkwasser zu verwenden.
  • Um das wunderschöne Grün Ihres Rasens zu erhalten und eine ausgewogene Nährstoffversorgung sicherzustellen, haben wir Royal Green für Sie entwickelt. Das eisenhaltige Mittel kann besonders einfach mit unserem Aquamix-Dosiergerät ausgebracht werden.

So geht nachhaltige Nährstoff-Ausbringung

Mineralische Dünger belasten das Grundwasser und können sich negativ auf das Bodenleben auswirken. Besser ist es deshalb, auf organische Dünger wie Kompost oder spezielle Bio-Rasendünger zurückzugreifen. Diese aktivieren das Bodenleben, fördern die Bodenfruchtbarkeit und den Humusaufbau und versorgen den Boden langfristig mit wichtigen Nährstoffen. Denn ein gesunder Boden bildet das Fundament für einen vitalen Rasen!
Für eine optimale Nährstoffversorgung sollte der Rasen zwei- bis dreimal im Jahr gedüngt werden. Im Frühling und Sommer ist eine stickstoffbetonte Düngung wichtig, um das Wachstum zu fördern. Im Herbst sollte der Dünger einen höheren Kaliumgehalt aufweisen, damit der Rasen gestärkt in den Winter geht. 

Entfernen Sie Beikräuter mechanisch

Viele Beikräuter, die sich im Rasen ausbreiten, zeigen den Zustand des Bodens an. Auf verdichteten Böden treten vermehrt Breit-Wegerich und Gänsefingerkraut auf und auf staunassen Böden der Kriechende Hahnenfuß. Weißklee wiederum wächst verstärkt auf nährstoffarmen Böden. Er bindet mithilfe der sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft im Boden. Wird der Klee gemäht und gemulcht, steht dieser gesammelte Stickstoff dem Bodenleben und den Pflanzen zur Verfügung und trägt damit zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei.
Gute Pflege, organische Düngung und natürliche Pflanzenstärkung fördern kräftige Rasengräser, sodass sich eine dichte Grasnarbe bildet, die das Auftreten von unerwünschtem Grünzeug von selbst verhindert. Es ist ratsam, chemische Mittel zu vermeiden, da diese den Boden schädigen und das ökologische Gleichgewicht stören können. Unerwünschte Beikräuter sollten rein mechanisch durch Jäten entfernt werden. Auf diese Weise pflegen Sie Ihren Rasen schonend, aber effizient!

Ein Kräuterrasen als Teil der richtigen Rasenpflege

Ein einheitlich grüner Garten mag etwas eintönig wirken. Für einen abwechslungsreichen und naturnahen Garten ist es deshalb sinnvoll, neben dem klassischen Rasen auch Blumenwiesen oder Blumeninseln anzulegen. Diese bieten nicht nur einen optischen Ausgleich zum einheitlichen Grün, sondern sind auch ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Insekten und fördern so die Biodiversität im Garten. Auf einem Kräuterrasen, der nicht gedüngt und seltener gemäht wird, sorgen Kriechender Günsel, Braunelle, Gänseblümchen und Co. für bunte Farbtupfer und eine gehörige Portion Abwechslung im Garten.

Viele Beikräuter, die sich im Rasen ausbreiten, zeigen den Zustand des Bodens an. Auf verdichteten Böden treten vermehrt Breit-Wegerich und Gänsefingerkraut auf und auf staunassen Böden der Kriechende Hahnenfuß. Weißklee wiederum wächst verstärkt auf nährstoffarmen Böden. Er bindet mithilfe der sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft im Boden. Wird der Klee gemäht und gemulcht, steht dieser gesammelte Stickstoff dem Bodenleben und den Pflanzen zur Verfügung und trägt damit zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei.
Gute Pflege, organische Düngung und natürliche Pflanzenstärkung fördern kräftige Rasengräser, sodass sich eine dichte Grasnarbe bildet, die das Auftreten von unerwünschtem Grünzeug von selbst verhindert. Es ist ratsam, chemische Mittel zu vermeiden, da diese den Boden schädigen und das ökologische Gleichgewicht stören können. Unerwünschte Beikräuter sollten rein mechanisch durch Jäten entfernt werden. Auf diese Weise pflegen Sie Ihren Rasen schonend, aber effizient!

Ein Kräuterrasen als Teil der richtigen Rasenpflege

Ein einheitlich grüner Garten mag etwas eintönig wirken. Für einen abwechslungsreichen und naturnahen Garten ist es deshalb sinnvoll, neben dem klassischen Rasen auch Blumenwiesen oder Blumeninseln anzulegen. Diese bieten nicht nur einen optischen Ausgleich zum einheitlichen Grün, sondern sind auch ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Insekten und fördern so die Biodiversität im Garten. Auf einem Kräuterrasen, der nicht gedüngt und seltener gemäht wird, sorgen Kriechender Günsel, Braunelle, Gänseblümchen und Co. für bunte Farbtupfer und eine gehörige Portion Abwechslung im Garten.

Fazit

Ein sattgrüner Rasen lässt sich auch ohne den routinemäßigen Einsatz mineralischer Dünger oder Pestizide pflegen. Organische Düngung, regelmäßiges Mähen und eine ergänzende natürliche Pflanzenstärkung mit Royal Green können dazu beitragen, die Vitalität des Rasens zu unterstützen. Die Grundlage dafür bildet ein gesunder Boden mit einem aktiven Bodenleben. Beherzigen Sie unsere Tipps zur Rasenpflege und freuen Sie sich auf entspannende Stunden in Ihrem wunderschönen, gesunden Garten!

Ein sattgrüner Rasen lässt sich auch ohne den routinemäßigen Einsatz mineralischer Dünger oder Pestizide pflegen. Organische Düngung, regelmäßiges Mähen und eine ergänzende natürliche Pflanzenstärkung mit Royal Green können dazu beitragen, die Vitalität des Rasens zu unterstützen. Die Grundlage dafür bildet ein gesunder Boden mit einem aktiven Bodenleben. Beherzigen Sie unsere Tipps zur Rasenpflege und freuen Sie sich auf entspannende Stunden in Ihrem wunderschönen, gesunden Garten!

Multiwissen - Barbaras effektive Tipps für jedes Zuhause

Entdecken Sie in unserer Blog-Reihe "Multiwissen - Barbaras effektive Tipps für jedes Zuhause" die besten Ratschläge von unserer Expertin Barbara Enengel für ein nachhaltiges Zuhause und einen blühenden Garten. Ob es darum geht, Ihren Wohnraum ökologisch zu reinigen oder Ihren Garten in eine blühende Oase zu verwandeln, Barbaras Tipps werden Ihren Alltag bereichern. Bleiben Sie am Ball für inspirierende Stories und smarte Lifehacks! Barbara Enengel hat Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien studiert. Sie interessiert sich für die natürlichen Kreisläufe und ökologischen Zusammenhänge in der Natur und im Garten. Besonders am Herzen liegt ihr der vielfältige und gesunde Lebensraum für Mensch-Tier-Pflanze, ein Prinzip, das sie leidenschaftlich in ihrem wunderschön angelegten und ökologisch bewirtschafteten Garten verwirklicht.

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