Wie Ihr Teich fit wird

28.02.18 Wie Ihr Teich fit wird

Um sich an einem schönen Teich mit klarem Wasser zu erfreuen, beginnt für Teichbesitzer die Saison bereits im Frühjahr, zu einer Zeit , in der noch gar nicht ans Baden gedacht wird. Neben den notwendigen Pflegemaßnahmen kann der Teich auch durch Einsatz der Effektiven Mikroorganismen auf einfache und natürliche Art perfekt vorbereitet werden.

Um sich an einem schönen Teich mit klarem Wasser zu erfreuen, beginnt für erfahrene Teichbesitzer bereits im Frühjahr – zu einer Zeit, in der noch lange nicht ans Baden gedacht wird – die Teichsaison. Neben den notwendigen Pflegemaßnahmen kann der Teich auch durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen auf einfache und natürliche Art perfekt vorbereitet werden. Hier einige Tipps für eine ungetrübte Teichsaison.

Ganz zu Beginn

Der Zustand eines Gewässers ist stets eine Frage der Nährstoffbilanz. Daher gilt es, Nährstoffe, die in Form von alter Biomasse vorliegen, zu entfernen. Vor allem abgestorbene Wasserpflanzen und auch eingetragenes Laub sollten bereits im März bis April entfernt werden, da sich sonst die Pflanzenteile zersetzen und die darin gebundenen Nährstoffe wieder im Wasserkörper gelöst werden und für künftiges Algenwachstum zur Verfügung stehen.

Durch das Rückschneiden der Wasserpflanzen wird das Wachstum angeregt und abgestorbene Pflanzenteile lassen sich leichter entfernen. Jetzt kann die Zeit auch genutzt werden, um Wasserpflanzen, die sich in der letzten Saison gut entwickelt haben zu teilen und Bereiche, in denen Wasserpflanzen abgestorben sind mit neuen Pflanzen nach zu besetzen.

Weitere Schritte

Auch können im Frühjahr alte Sedimente – vor allem im Schwimmbereich – abgesaugt werden. Dies reduziert ebenfalls den Nährstoffgehalt im Teich. Durch die Sedimente ist das abgesaugte Wasser sehr nährstoffreich und kann im Garten mit düngender Wirkung vergossen werden. Einige Teichbesitzer umwickeln den Kopf des Schlammsaugers mit einem Netz. Damit verhindern sie das Aufsaugen von Molchen, Libellenlarven  und anderen Teichbewohnern, die sich im Sediment aufhalten. Um Schäden an den jungen Trieben der Wasserpflanzen  zu vermeiden, sollten diese Pflegemaßnahmen bis spätestens Anfang Mai durchgeführt werden.

Im Rahmen dieser Maßnahmen, sollte die Teichfolie im Randbereich kontrolliert werden, ob es durch Eisbildung zu Schäden gekommen ist. Besitzt der Teich keine Kapillarsperre, sollte die Kiesschüttung im Randbereich einmal pro Jahr darauf kontrolliert werden, ob sie nicht mit Moos oder anderen Pflanzen verwachsen ist. Dies kann bei Niederschlägen oder feuchten Bedingungen dazu führen, dass Nährstoffe aus der Umgebung in den Teich gelangen.

Bei Teichen mit Filtermedien sollte der Filter zu Beginn gereinigt bzw. rückgespült werden, um auch hier eine Rücklösung von Nährstoffen zu vermeiden.

 

 

 

EM Frühjahrsbehandlung

Nach diesen ersten Schritten kann die Frühjahrsbehandlung mit Effektiven Mikroorganismen, ZeoBas Urgesteinsmehl und EM-Keramikpulver erfolgen. Diese drei Produkte werden gemischt, mit etwas Teichwasser verdünnt und mittels einer Gießkanne mit Lochaufsatz im gesamten Regenerationsbereich ausgebracht.

Die Frühjahrsbehandlung fördert die Entwicklung der Wasserpflanzen und vermeidet die Entstehung von Fäulnis. Tritt Fäulnis im Sediment bzw. Substrat der Wasserpflanzen auf, werden Nährstoffe in den Wasserkörper gelöst und stehen den Algen für künftiges Wachstum zur Verfügung.

EM-Keramik wird am besten in durchströmte Bereiche wie z.B. Wasserläufe oder Skimmer eingebracht. Sie unterstützt die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen und sorgt zusätzlich durch Reduktion der Oberflächenspannung für ein angenehm weiches Wasser.

Da Blütenpollen sehr nährstoffreich sind, kann ein intensiver Eintrag einen Teich ebenfalls sehr belasten. Durch regelmäßiges Abkäschern bzw. einen Skimmer, der über einen feinen Filter läuft, wird hier Abhilfe geschaffen.

Was tun mit Teichbewohnern?

Bei Teichen mit Fischbesatz sollten die Arbeiten am Teich erst dann beginnen, wenn die Wassertemperaturen über 10°C liegen und die Fische bereits wieder aktiv sind. Die Fütterung von Fischen sollte erst bei konstanten Wassertemperaturen ab 12°C erfolgen, da sonst das Futter von den Fischen nicht verwertet werden kann. Im schlimmsten Fall würde dies sogar zu Krankheit oder Tod führen. Ist das Wasser zu kalt, wird das Futter von den Tieren nicht angenommen, sinkt auf den Boden und beginnt zu faulen. Dies fördert wieder Bedingungen, unter denen sich Algen, aber auch Fischkrankheiten leichter entwickeln können. Bei Fischteichen wird durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen ein Milieu geschaffen, das die Gesundheit der Tiere und das Gleichgewicht des Teiches fördert.

Fokus auf den Teich

Mit diesen Pflegemaßnahmen im Frühjahr legen Teichbesitzer den Grundstein für eine perfekte Teichsaison mit klarem Wasser. Da jeder Teich aufgrund seiner Lage und Gegebenheiten seinen eigenen Charakter hat, ist er auch immer individuell zu betrachten. Für die jeweiligen Anforderungen oder für spezielle Fragen rund um die Teichpflege stehen EM-Berater gerne mit weiteren Tipps zur Verfügung.

Vorteile

Natur- und Folienteiche, die übermäßiges Algenwachstum, starke Trübung oder Geruch aufweisen, können durch den Einsatz der EM-Technologie wieder in ein natürliches Gleichgewicht gebracht werden. Effektive Mikroorganismen unterbinden die Entstehung von Fäulnis. Dadurch werden weniger Nährstoffe in den Wasserkörper freigesetzt, Algenwachstum wird reduziert.

 

Mit einer Frühjahrsbehandlung mit EM-Aktiv, ZeoBas ultrafein und EM-Keramikpulver entsteht ein Milieu, in dem sich Wasserpflanzen besser entwickeln und somit dem Wasserkörper mehr Nährstoffe entziehen können. Weiters können durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen Schlamm bzw. Sedimente reduziert werden. Dies sind ideale Voraussetzungen für klares Wasser und eine ungetrübte Teichsaison.

 

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