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Multiwissen: Zimmerkräuter pflegen im Winter - so bleiben Basilikum, Rosmarin & Co. gesund

Zimmerkräuter bringen frisches Aroma und lebendiges Grün in die Küche. Während sie im Sommer oft kräftig wachsen, stellt die Winterzeit besondere Herausforderungen für sie dar. Kürzere Tage, trockene Heizungsluft und geringere Lichtintensität führen dazu, dass viele Kräuter schon bald nach dem Kauf geschwächt reagieren oder sogar eingehen. Mit angepasster Pflege bleiben jedoch auch im Winter Kräuter gesund und aromatisch. Dieser Beitrag stellt praxisnahe Maßnahmen vor, die Zimmerkräutern helfen, die kalte Jahreszeit vital und kräftig zu überstehen.

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7 Minute(n) Lesezeit
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Gießen im Winter – Reduktion statt Routine

In den Wintermonaten sinkt der Wasserbedarf der meisten Kräuter deutlich. Das Wachstum verlangsamt sich und die Verdunstung nimmt ab. Zu häufiges Gießen führt schnell zu Staunässe – einer der häufigsten Gründe für schwache Kräuter. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano sind generell eher trockenheitsliebend. Bevor erneut gegossen wird, sollte die obere Erdschicht vollständig abgetrocknet sein. Ein leichter Topf weist auf trockene Erde hin, ein schwerer auf ausreichend Feuchtigkeit. Schlaffe oder gelbe Blätter sind häufig ein Zeichen für zu viel Wasser, nicht für Trockenheit.

Empfehlungen für das richtige Gießen
 

  • Zimmerwarmes Wasser verhindert Wurzelschocks.
  • Wasser direkt auf die Erde gießen – nicht auf die Blätter.
  • Überschüssiges Wasser im Übertopf regelmäßig entfernen.
  • Effektive Mikroorganismen – in Form von Urban Jungle – sind ideal, um Zimmerkräuter im Winter optimal zu unterstützen. Urban Jungle fördert ein gesundes Wurzelwachstum, sorgt für eine optimale Nährstoffaufnahme und steigert das natürliche Abwehrsystem der Pflanzen. Die Blätter werden kräftiger und deutlich grüner. Idealerweise werden bei jedem Gießen 10 ml Urban Jungle auf 1 Liter Gießwasser beigemischt und damit die Zimmerkräuter verwöhnt.
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Der richtige Standort – Licht als entscheidender Faktor

Viele Kräuter stammen aus sonnenreichen Regionen. Die geringe Lichtmenge im Winter ist daher problematisch und führt zu vergeilten, schwachen Trieben. Fenster mit Südausrichtung bieten im Winter die beste Lichtausbeute. Ost- und Westfenster eignen sich ebenfalls, sofern die Pflanzen nah am Glas stehen. Generell sollten für die Kräuter Fensterbänke frei von Vorhängen oder Pflanzenarrangements bleiben, die das Licht zusätzlich reduzieren.

Wenn das natürliche Licht nicht ausreicht, hilft eine künstliche Beleuchtung mit LED-Pflanzenlampen. Sie liefern energieeffizientes, wachstumsfreundliches Licht, wobei 8–10 Stunden Licht pro Tag ausreichend sind.

Sowohl bei Kälte als auch bei Heizungsluft ist Vorsicht angebracht. Kalte Fensterbänke können Wurzeln zu sehr auskühlen und das Wachstum blockieren. Heizkörper in unmittelbarer Nähe trocknen Erde und Blätter schneller aus und auch Zugluft, besonders beim Lüften, schadet empfindlichen Kräutern wie Basilikum.
 

Rückschnitt und Düngung im Winter

Eine angepasste Ernte und ein moderater Rückschnitt stärken die Pflanzen. Beim Ernten der Kräuter empfiehlt sich, nie mehr als ein Drittel der Pflanze auf einmal zu entfernen. Krautige Pflanzen wie Basilikum oder Petersilie sollten oberhalb eines Blattknotens geschnitten werden, um den neuen Austrieb zu fördern. Verholzende Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei vertragen leichte Formschnitte, aber keinen radikalen Rückschnitt.
Da das Wachstum im Winter verringert ist, benötigen Kräuter nur wenig Nährstoffe. Eine Düngung ist, wenn, dann nur alle acht Wochen notwendig – oft genügt sogar weniger. Eine zu hohe Düngerzufuhr führt zu schwachen, krankheitsanfälligen Trieben.

Viele Kräuter stammen aus sonnenreichen Regionen. Die geringe Lichtmenge im Winter ist daher problematisch und führt zu vergeilten, schwachen Trieben. Fenster mit Südausrichtung bieten im Winter die beste Lichtausbeute. Ost- und Westfenster eignen sich ebenfalls, sofern die Pflanzen nah am Glas stehen. Generell sollten für die Kräuter Fensterbänke frei von Vorhängen oder Pflanzenarrangements bleiben, die das Licht zusätzlich reduzieren.

Wenn das natürliche Licht nicht ausreicht, hilft eine künstliche Beleuchtung mit LED-Pflanzenlampen. Sie liefern energieeffizientes, wachstumsfreundliches Licht, wobei 8–10 Stunden Licht pro Tag ausreichend sind.

Sowohl bei Kälte als auch bei Heizungsluft ist Vorsicht angebracht. Kalte Fensterbänke können Wurzeln zu sehr auskühlen und das Wachstum blockieren. Heizkörper in unmittelbarer Nähe trocknen Erde und Blätter schneller aus und auch Zugluft, besonders beim Lüften, schadet empfindlichen Kräutern wie Basilikum.
 

Rückschnitt und Düngung im Winter

Eine angepasste Ernte und ein moderater Rückschnitt stärken die Pflanzen. Beim Ernten der Kräuter empfiehlt sich, nie mehr als ein Drittel der Pflanze auf einmal zu entfernen. Krautige Pflanzen wie Basilikum oder Petersilie sollten oberhalb eines Blattknotens geschnitten werden, um den neuen Austrieb zu fördern. Verholzende Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei vertragen leichte Formschnitte, aber keinen radikalen Rückschnitt.
Da das Wachstum im Winter verringert ist, benötigen Kräuter nur wenig Nährstoffe. Eine Düngung ist, wenn, dann nur alle acht Wochen notwendig – oft genügt sogar weniger. Eine zu hohe Düngerzufuhr führt zu schwachen, krankheitsanfälligen Trieben.

Luftfeuchtigkeit erhöhen und besprühen

Trockene Heizungsluft begünstigt Blattprobleme. Das Besprühen der Zimmerkräuter (etwa bei Basilikum, Melisse und Petersilie) mit der Urban Jungle Sprühlösung hat eine staubabweisende und reinigende Wirkung und fördert ein sattes Blattgrün. Zur Vorbeugung und für einen leichten Glanz die Pflanzenblätter leicht – nicht tropfnass – einsprühen. Eine weitere hilfreiche Maßnahme ist es, Wasserschalen in unmittelbarer Nähe der Kräuter aufzustellen, denn das erhöht lokal die Luftfeuchtigkeit.

Umtopfen – nur wenn erforderlich

Umtopfen im Winter sollte die Ausnahme bleiben. Es wird nur notwendig, wenn Wurzeln unten oder oben aus dem Topf wachsen, die Erde stark verdichtet ist oder kaum noch Wasser speichert. Beim Umtopfen, das idealerweise im Frühjahr gemacht wird, sollte eine durchlässige Kräutererde mit Drainageschicht verwendet werden.

Fazit: Mit einer angepassten Pflege lassen sich Zimmerkräuter auch im Winter problemlos erhalten. Entscheidend sind reduzierte Gießmengen, möglichst viel Licht, angemessene Luftfeuchtigkeit sowie ein optimaler Standort. Werden diese Faktoren beachtet, bleiben Basilikum, Rosmarin, Petersilie und andere Kräuter auch in der dunklen Jahreszeit kräftig und aromatisch.

Fazit: Mit einer angepassten Pflege lassen sich Zimmerkräuter auch im Winter problemlos erhalten. Entscheidend sind reduzierte Gießmengen, möglichst viel Licht, angemessene Luftfeuchtigkeit sowie ein optimaler Standort. Werden diese Faktoren beachtet, bleiben Basilikum, Rosmarin, Petersilie und andere Kräuter auch in der dunklen Jahreszeit kräftig und aromatisch.

Multiwissen - Barbaras effektive Tipps für jedes Zuhause

Entdecken Sie in unserer Blog-Reihe "Multiwissen - Barbaras effektive Tipps für jedes Zuhause" die besten Ratschläge von unserer Expertin Barbara Enengel für ein nachhaltiges Zuhause und einen blühenden Garten. Ob es darum geht, Ihren Wohnraum ökologisch zu reinigen oder Ihren Garten in eine blühende Oase zu verwandeln, Barbaras Tipps werden Ihren Alltag bereichern. Bleiben Sie am Ball für inspirierende Stories und smarte Lifehacks! Barbara Enengel hat Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien studiert. Sie interessiert sich für die natürlichen Kreisläufe und ökologischen Zusammenhänge in der Natur und im Garten. Besonders am Herzen liegt ihr der vielfältige und gesunde Lebensraum für Mensch-Tier-Pflanze, ein Prinzip, das sie leidenschaftlich in ihrem wunderschön angelegten und ökologisch bewirtschafteten Garten verwirklicht.

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