Rasen oder Blumenwiese?

23.04.20 Rasen oder Blumenwiese?

Das Leben und auch unsere Gärten sind vielfältig! Deshalb kann natürlich jeder in seinem Garten ein Stück englischen Rasen pflegen. Als Beitrag zur Artenvielfalt empfehlen wir aber auch ein Stück Kräuter- oder Blumenwiese im Garten stehen zu lassen. Blühende Wiesenblumeninseln finden selbst in kleinsten Gärten Platz und die Besitzer erfreuen sich einem blühenden Stück Natur und sorgen gleichzeitig für Bienen- und Insektenfutter.

Natürlich hat ein gepflegter, grüner Rasen auch seine Berechtigung im Garten, der als Spielplatz für die Kleinsten und als Sitz- oder Liegefläche genutzt wird. Allerdings ist das makellose Grün auch sehr pflegeintensiv. Er muss gewässert, gedüngt, regelmäßig gemäht, vertikutiert und das Unkraut bekämpft werden. Nur so haben die Gräser einen Vorteil vor anderen Pflanzen wie Beikräutern, die hier ebenfalls wachsen wollen. Außerdem benötigt englischer Rasen im Vergleich zu Kräuter- oder Blumenwiesen ein Vielfaches an Wasser, was gerade in Zeiten fehlender Niederschläge ein Problem darstellt. Für alle, die sich trotzdem ein Stück England in ihrem Garten wünschen, haben wir hier einige Tipps und Tricks zusammengestellt, wie man sich diesen Wunsch erfüllen kann.

Ein Insektenparadies in Ihrem Garten

Immer mehr Gartenbesitzer wünschen sich statt des Einheitsgrüns heute aber lieber eine bunte und pflegeleichte Blumen- oder Kräuterwiese. Die Naturschutzverbände werben schon lange fürs Anlegen natürlicher Wiesen, denn dort finden Bienen, Käfer oder Schmetterlinge einen Lebensraum und Nahrung. Unter ihnen auch eine Vielzahl an Nützlingen, die ganz biologisch helfen, Schädlinge zu bekämpfen. So haben zum Beispiel Laufkäfer großen Appetit auf Schneckeneier und Läuse sind eine Delikatesse für den Marienkäfer.

Der schnellste Weg um eine bunte Blumeninsel zu gestalten:

Dafür sollten Sie die Rasenschicht in einem ungenutzten Teil des Gartens abtragen, die verbleibende Erde abfräßen und mit Sand abmagern. Werden die Wiesenblumensamen mit EM Keramikpulver gebeizt, fördert das ihre Keimfähigkeit. Wichtig ist auch die richtige Samenauswahl, denn viele Blumenwiesenmischungen enthalten einen hohen Anteil einjähriger Sommerblumen, die zwar am Anfang schön blühen, dann aber bald wieder verschwinden. Deshalb sollten Sie auf einheimische Sorten setzen, die sich am jeweiligen Standort dauerhaft etablieren können. So werden beispielsweise vom Bienenzentrum Oberösterreich regionale Blühmischungen angeboten.

Nun werden die gebeizten Samen ausgesät und mit einem Rechen leicht in den Boden eingearbeitet. Kräftiges Angießen mit EM Aktiv und Terrafert Boden regt zur rascheren Keimung und besseren Entwicklung der Pflanzen an. Tipp für geduldige Gärtner: Nährstoffarme Erde mit Sand und Wieseblumensamen auf den Rasen z.B. in Inseln aufstreuen. Nun immer seltener mähen und im darauffolgenden Jahr vertikutieren. So wird nach mehreren Jahren eine bunte Blumenwiese entstehen.

Vorsorge ist der beste Schutz vor Pilzkrankheiten im eigenen Rasen

Auch wenn es im Moment kaum vorstellbar erscheint, werden auch wieder regenreiche Zeiten auf uns zukommen, die ein Abtrocknen der Grashalme verhindern, wodurch sich Pilzkrankheiten wie Rasenrost, Rotspitzigkeit oder die Dollarfleckenkrankheit rasch entwickeln können. Der Rasenrost ist an gelben, braunen oder schwarzen, leicht erhabenen Flecken auf den Blattspreiten und einem gesamt fleckig, gelben Aussehen des Rasens erkennbar. Durch regelmäßiges Mähen und trockene Witterung kann sich der Rasen aber recht schnell wieder vom Rasenrost erholen.

Die Rotspitzigkeit ist durch fleckige, abgetrocknete Rasen erkennbar, die Gräser sind an der Spitze vertrocknet und weisen eine rötliche Färbung auf. Rotspitzigkeit entsteht bei feuchten Bedingungen, vor allem bei mangelhafter Nährstoffversorgung.

Münzgroße, abgetrocknete Stellen im Rasen sind ein Hinweis auf die Dollarflecken-Krankheit, die ebenfalls von einem Pilz verursacht wird. Richtige Rasenpflege, wie das Vermeiden von Rasenfilz, ausgewogene Düngung und Vermeidung von Staunässe vorausgesetzt, kann durch regelmäßige Rasenbehandlung mit EM-Aktiv und Terrafert Blatt die Durchwurzelung und das Wachstum des Rasens gefördert und der Entstehung von Pilzkrankheiten vorgebeugt werden.

 

Anwendungsempfehlung

Für eine Sprühlösung für ca. 100m² (diese sollte alle 10 bis 14 Tage - nicht bei direkter Sonneneinstrahlung - wiederholt werden, bis sich der Rasen wieder erholt hat).

  • 0,5 L EM-Aktiv (EMa)
  • 50 ml Terrafert Blatt
  • 50 ml Schachtelhalmextrakt
  • 10 L Wasser

Weitere Rasenanwendungen finden Sie in unserem Infoportal

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