Schon ein Multikraft-Konto?
Anmelden / Registrieren
Interesse an anderen Themenshops?
Landwirtschaft & Gewerbe Body & Soul
coverImg

Multikosmos: Erfolgsgeschichte

„In der Not rücken wir enger zusammen“

St. Anton am Arlberg ist weit über Österreich hinaus als legendäres Skigebiet bekannt. Sattgrüne Wiesen im Sommer oder weiße Berge im Winter sind das, woran die meisten bei dem Namen als Erstes denken. Doch im August 2024 erschütterten schwere Unwetter das idyllische Gebiet. Starkregen verursachte in Teilen der Bezirke Landeck und Innsbruck-Land Murenabgänge, die für großflächige Überschwemmungen sorgten. St. Anton (Bezirk Landeck) sperrte Bergbahnen und Straßen, wodurch das alltägliche Leben für einen Moment zum Stillstand kam. In diesen Tagen wurde deutlich, wie rasch aus einem vertrauten Lebensraum ein Krisengebiet werden kann – und wie entscheidend Zusammenhalt ist, wenn Gewohntes plötzlich zusammenbricht.

Anfänger
8 Minute(n) Lesezeit
coverImg
image

Murenabgänge rund um St. Anton am Arlberg

Muren sind für St. Anton kein neues Phänomen. Bereits in den Jahren 1986, 2005 und 2018 löste anhaltender Starkregen Murenabgänge aus.¹ Jene Abgänge von 2024 erreichten jedoch neue Dimensionen. Videoaufnahmen zeigten, wie der Pegel der Rosanna – ein Fluss in den österreichischen Alpen – dramatisch anstieg. Die Murenabgänge und die dadurch entstandenen Wassermassen trafen die Bevölkerung des Dorfes völlig unvorbereitet. Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbands St. Anton am Arlberg, berichtet in einem Schreiben an Multikraft darüber: „Erstmals seit Jahrzehnten wurde die Fußgängerzone überflutet. Außerdem sind circa 100.000 Kubikmeter Schutt und Geröll in landschaftliche Zonen eingedrungen. Besonders starke Schäden gab es an touristischen, gemeindeeigenen und privaten Infrastrukturen.“ Das westliche Ortsgebiet traf es besonders verheerend. Durch das in Bewegung gebrachte Sediment einer großen Mure traten zwei Bäche über die Ufer. Das führte zu überfluteten Kellern und Straßen sowie zu reißenden Bächen im Ort. Rund 350 Helfende der Feuerwehr, der Bergrettung und des Roten Kreuzes waren im Einsatz. Sie pumpten Keller aus, entfernten Geröll und sicherten Verkehrswege.²

¹ https://www.stantonamarlberg.com/de/sommer/wandern/themenwege/themenweg-schnann/murenkatastrophen ² https://tirol.orf.at/stories/3269409/

Beeindruckend schnelle Schadensbegrenzung

Bei solchen Katastrophen zeigt sich, wie entscheidend Zusammenhalt und Solidarität sind. Durch den Einsatz der Bevölkerung und Ersthelferinnen und Ersthelfer konnte der Normalbetrieb im Dorf erstaunlich schnell wieder aufgenommen werden. Nicht nur die Gäste, sondern auch die Medien waren von der Schnelligkeit beeindruckt. Bereits eine Woche nach der Katastrophe konnte St. Anton wieder aufatmen, der Großteil der Ortschaft war von den Erdmassen befreit. Auch wenn sich das Gebiet schnell erholte, war dem Krisenstab und den Verantwortlichen klar, dass es einen gewaltigen finanziellen Schaden gab.³ Um diesen Schaden möglichst abzudämpfen, stand Maria Egger rasch zur Hilfe. Die Tirolerin, die ihr eigenes Kaufhaus Egger in Inzig betreibt, setzte ein Zeichen der Unterstützung, in dem sie eine spontane Hilfsaktion initiierte. Multikraft stellte die dazu benötigten Produkte zur Verfügung, die in dieser Ausnahmesituation vielen Betroffenen spürbare Hoffnung und Erleichterung brachten. In ihrem Kaufhaus vertreibt Maria Egger seit über 30 Jahren Multikraft-Produkte. Sie war von Anfang an von der Wirkung der Effektiven Mikroorganismen überzeugt und setzt sich seit jeher dafür ein, dass für effektive Lösungen keine schädlichen Chemikalien benötigt.

³ https://tirol.orf.at/stories/3270294/

Bei solchen Katastrophen zeigt sich, wie entscheidend Zusammenhalt und Solidarität sind. Durch den Einsatz der Bevölkerung und Ersthelferinnen und Ersthelfer konnte der Normalbetrieb im Dorf erstaunlich schnell wieder aufgenommen werden. Nicht nur die Gäste, sondern auch die Medien waren von der Schnelligkeit beeindruckt. Bereits eine Woche nach der Katastrophe konnte St. Anton wieder aufatmen, der Großteil der Ortschaft war von den Erdmassen befreit. Auch wenn sich das Gebiet schnell erholte, war dem Krisenstab und den Verantwortlichen klar, dass es einen gewaltigen finanziellen Schaden gab.³ Um diesen Schaden möglichst abzudämpfen, stand Maria Egger rasch zur Hilfe. Die Tirolerin, die ihr eigenes Kaufhaus Egger in Inzig betreibt, setzte ein Zeichen der Unterstützung, in dem sie eine spontane Hilfsaktion initiierte. Multikraft stellte die dazu benötigten Produkte zur Verfügung, die in dieser Ausnahmesituation vielen Betroffenen spürbare Hoffnung und Erleichterung brachten. In ihrem Kaufhaus vertreibt Maria Egger seit über 30 Jahren Multikraft-Produkte. Sie war von Anfang an von der Wirkung der Effektiven Mikroorganismen überzeugt und setzt sich seit jeher dafür ein, dass für effektive Lösungen keine schädlichen Chemikalien benötigt.

³ https://tirol.orf.at/stories/3270294/

image

Rasche, unbürokratische Hilfe in einer Ausnahmesituation

In einer Situation, in der viele Keller und Garagen von Wasser, Schlamm und Feuchtigkeit betroffen waren, war rasche Unterstützung gefragt. Multikraft stellte in diesem Zusammenhang eMB Aktiv zur Verfügung, das in den betroffenen Bereichen zum Einsatz kam. Das Produkt eignet sich hier, da es organische Rückstände abbaut, Geruchsbelastungen reduziert und sich die Behandlung feuchter Oberflächen nach Überschwemmungen damit positiv auswirkt – wie etwa in Kellern und Garagen. Martin Ebster erhielt dazu viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von den Betrieben aus der Region. „Wir haben die Menge an rund 30 Betriebe verteilt, unter anderem an ein großes 4-Sterne-Hotel in St. Anton am Arlberg. Die positiven Rückmeldungen freuen uns sehr, da so den Betroffenen zumindest ein wenig geholfen war“, erzählt er im Gespräch.

Gesammelte Erfahrungswerte kamen wieder zum Einsatz

Dass die Hilfsleistungen an die richtigen Personen gelangten, war schließlich Maria Egger zu verdanken, die sich um die Verteilung kümmerte. Mit ihrem fundierten Wissen, ihrem Enthusiasmus und ihrer großen Empathie stand sie als tatkräftige Expertin der Multikraft- Produkte den Betroffenen zur Seite. Und das nicht zum ersten Mal. Maria Egger erinnert sich, dass sie schon damals im Jahr 2005, nach dem großen Hochwasser, gemeinsam mit Multikraft eMB Aktiv an Betroffene vermittelte. Die Verteilung der kostenlos und unbürokratisch zur Verfügung gestellten Produkte erfolgte in Kooperation mit der Gemeinde und der Feuerwehr Inzing. Dieser Einsatz hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, sodass Maria Egger im Jahr 2024 bei der Murenkatastrophe in St. Anton am Arlberg erneut auf diese Weise Hilfe leistete. Der Einsatz von eMB Aktiv war in dieser Situation für sie selbstverständlich.

Dass die Hilfsleistungen an die richtigen Personen gelangten, war schließlich Maria Egger zu verdanken, die sich um die Verteilung kümmerte. Mit ihrem fundierten Wissen, ihrem Enthusiasmus und ihrer großen Empathie stand sie als tatkräftige Expertin der Multikraft- Produkte den Betroffenen zur Seite. Und das nicht zum ersten Mal. Maria Egger erinnert sich, dass sie schon damals im Jahr 2005, nach dem großen Hochwasser, gemeinsam mit Multikraft eMB Aktiv an Betroffene vermittelte. Die Verteilung der kostenlos und unbürokratisch zur Verfügung gestellten Produkte erfolgte in Kooperation mit der Gemeinde und der Feuerwehr Inzing. Dieser Einsatz hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, sodass Maria Egger im Jahr 2024 bei der Murenkatastrophe in St. Anton am Arlberg erneut auf diese Weise Hilfe leistete. Der Einsatz von eMB Aktiv war in dieser Situation für sie selbstverständlich.

Zusammenhalt, Mut und gegenseitiger Beistand

Auch diese Krise ging vorüber und die Tiroler Gemeinde erholte sich schließlich in Rekordzeit und kehrte zur Normalität zurück. Das ist vor allem der tatkräftigen Unterstützung, dem engen Zusammenhalt und der raschen Hilfe der Menschen und Betriebe aus der Region, aber auch über diese hinaus, zu danken.

Solche Gesten stehen stellvertretend für das, was in solchen Ausnahmesituationen den entscheidenden Unterschied macht: eine Gemeinschaft, die zusammensteht, Verantwortung übernimmt und einander Halt gibt.

Auch diese Krise ging vorüber und die Tiroler Gemeinde erholte sich schließlich in Rekordzeit und kehrte zur Normalität zurück. Das ist vor allem der tatkräftigen Unterstützung, dem engen Zusammenhalt und der raschen Hilfe der Menschen und Betriebe aus der Region, aber auch über diese hinaus, zu danken.

Solche Gesten stehen stellvertretend für das, was in solchen Ausnahmesituationen den entscheidenden Unterschied macht: eine Gemeinschaft, die zusammensteht, Verantwortung übernimmt und einander Halt gibt.

Multikraft hat in einer Zeit, in der vieles unklar blieb, einiges zutiefst schockierte und manches in Hoffnungslosigkeit versank, ein Zeichen von Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit gezeigt. Das hat sowohl in der Bevölkerung als auch im Krisenstab bleibenden Eindruck hinterlassen.
Martin Ebster
Direktor des Tourismusverbands St. Anton am Arlberg

Dieser Beitrag ist erstmals im Multikosmos Magazin Ausgabe 45 / Beständigkeit erschienen.
Die gesamte Ausgabe können Sie hier online nachlesen.

Dieser Beitrag ist erstmals im Multikosmos Magazin Ausgabe 45 / Beständigkeit erschienen.
Die gesamte Ausgabe können Sie hier online nachlesen.

Das könnte Sie auch interessieren...
coverImg
Garten&Pflanzen
Zweijährige Sommerblumen wie aus Großmutters Bauerngarten

Es gibt Gärten, die wirken nicht geschniegelt oder perfekt geplant – und genau deshalb sind sie so schön. Zwischen üppigen Blüten, duftenden Kräutern und summenden Insekten entsteht jene besondere Atmosphäre, die viele noch aus alten Bauerngärten kennen. Wenn sich Stockrosen im Sommerwind bewegen, Bienen durch den Fingerhut fliegen und am Abend der Duft der Nachtviole durch den Garten zieht, fühlt sich der eigene Garten plötzlich wunderbar zeitlos an.

Anfänger
10 Minute(n) Lesezeit
coverImg
Garten&Pflanzen
Naturfestival bei Multikraft 2026: Besucherrekord, Sonnenschein und Naturgenuss pur

Am 13. Juni verwandelte sich das Multikraft Firmengelände in Pichl bei Wels wieder in einen lebendigen Treffpunkt für Naturbegeisterte, Familien und Genießer. Was als Tag voller Natur, Begegnung und Erlebnisse angekündigt war, wurde zu einem besonderen Festivalerlebnis – und das mit einem neuen Besucherrekord: Rund 900 Gäste folgten der Einladung zum Naturfestival bei Multikraft.

Anfänger
5 Minute(n) Lesezeit
coverImg
Garten&Pflanzen
Multiwissen: Heidelbeeren – Superfood aus dem eigenen Garten

Frisch gepflückte Heidelbeeren direkt vom eigenen Strauch gehören zu den besten Genussmomenten im Garten. Die kleinen blauen Beeren schmecken nicht nur unglaublich gut, sondern stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe. Antioxidantien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe machen Heidelbeeren zu einem echten Superfood. Besonders schön: Mit den richtigen Voraussetzungen und einer natürlichen Pflanzenstärkung lassen sich Heidelbeeren ganz einfach im eigenen Garten anbauen – und belohnen ihre Pflege Jahr für Jahr mit einer reichen Ernte.

Anfänger
10 Minute(n) Lesezeit