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Senkung Mykotoxingehalt bei Wintergetreide

Nach der Ernte ist vor MK Boden.

MK Boden hilft dabei, den Mykotoxingehhalt im Wintergetreide um bis zu 50,5% t zu reduzieren. In Kombination mit Fungizid-Einsatz führt das Produkt zur Senkung des Schimmelpilzgehaltes um bis zu 71,4%.

Im Herbst bilden sich auf den verbleibenden Ernterückständen wie Mais- oder Getreidestroh Schimmelpilze. Diese können die Qualität künftiger Feldfrüchte massiv negativ beeinflussen. Dabei ist der DON-Gehalt (Deoxynivalenol), ein Mykotoxin von Fusarium Pilzen, maßgebend für die Kontamination mit Schimmelpilzen.

Bereits die Art, wie Ernterückstände behandelt werden (Mulchen/ Grubbern, Pflügen,), wirkt sich auf Rottelenkung und damit auf die Schimmelpilzentwicklung aus.

Die Studie

Im Rahmen eines dreijährigen Feldversuchs der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (Abteilung Pflanzenproduktion) wurden unter der Leitung von DI Köppl die Auswirkungen von Fungiziden, MK Boden und unterschiedlichen Bodenbearbeitungsverfahren nach der Ernte untersucht.

Ziel der Studie war die Analyse der optimalen Kombination aus Ernterückstandsbehandlung und Nachsaatbehandlung zur Förderung der Strohrotte und Reduktion des Mykotoxingehaltens in Winterweizen nach Vorfrucht Körnermais.

Dazu wurden auf drei verschiedenen Flächen das Maisstroh mit dem Pflug oder mit dem Grubber (Mulchsaat) eingearbeitet. Anschließend wurden die Flächen jeweils mit folgenden Varianten behandelt:

  • V1: unbehandelte Kontrolle
  • V2: Fungizid (Blattbehandlung: mit 0,6l/ha Champion + 0,6l/ha Diamant (ES39); Blütenspritzung:1,0L/ha Input (ES 61-65)
  • V3: MK Boden (auf Maisstroh im Herbst; 66l/ha)
  • V4: MK Boden + Fungizid
    V4 stellt eine Kombination aus V2 und V3 dar. Pro Bodenbearbeitungsstrategie und Behandlungsvariante wurden DON-Gehalt, Ertrag und Mehrerlös/ha analysiert. Die Werte mehrerer Standorte und Jahre wurden gemittelt.

Im Rahmen eines dreijährigen Feldversuchs der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (Abteilung Pflanzenproduktion) wurden unter der Leitung von DI Köppl die Auswirkungen von Fungiziden, MK Boden und unterschiedlichen Bodenbearbeitungsverfahren nach der Ernte untersucht.

Ziel der Studie war die Analyse der optimalen Kombination aus Ernterückstandsbehandlung und Nachsaatbehandlung zur Förderung der Strohrotte und Reduktion des Mykotoxingehaltens in Winterweizen nach Vorfrucht Körnermais.

Dazu wurden auf drei verschiedenen Flächen das Maisstroh mit dem Pflug oder mit dem Grubber (Mulchsaat) eingearbeitet. Anschließend wurden die Flächen jeweils mit folgenden Varianten behandelt:

  • V1: unbehandelte Kontrolle
  • V2: Fungizid (Blattbehandlung: mit 0,6l/ha Champion + 0,6l/ha Diamant (ES39); Blütenspritzung:1,0L/ha Input (ES 61-65)
  • V3: MK Boden (auf Maisstroh im Herbst; 66l/ha)
  • V4: MK Boden + Fungizid
    V4 stellt eine Kombination aus V2 und V3 dar. Pro Bodenbearbeitungsstrategie und Behandlungsvariante wurden DON-Gehalt, Ertrag und Mehrerlös/ha analysiert. Die Werte mehrerer Standorte und Jahre wurden gemittelt.

Das Ergebnis

Der DON-Gehalt im Winterweizen konnte im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (V1) in allen Behandlungsvarianten gesenkt werden, wobei die Kombination und MK Boden und Fungizid (V4) die beste Reduktion bewirkte. Allerdings wurden so auch die höchsten Kosten, unabhängig von der Bearbeitung, verursacht (Tabelle 1). Somit ist die Rentabilität der Kombibehandlung nicht gegeben.

Die Behandlung der Flächen mit MK Boden (V3) führe in beiden Bearbeitungsvarianten zu einem stabilen Ertrag von 80 dt/ha. Auf den mit dem Pflug bearbeiteten Flächen waren die DON-Gehalte insgesamt niedriger (191,5 vs. 912,8 μg/kg). Der DON Gehalt im Winterweizen wurde durch die Rottelenkung mit MK Boden im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle um 50,5% (Pflug) und 27,3% (Grubber) gesenkt. Gleichzeitig konnte durch die Behandlung mit MK Boden auch der Ertrag nach Grubber Bearbeitung um 7,7% im Vergleich zur Kontrolle gesteigert werden. Somit ergibt sich ein Mehrerlös von 20 Cent/ha und eine 100% Rentabilität auf den mit MK Boden behandelten Flächen.

Der DON-Gehalt im Winterweizen konnte im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (V1) in allen Behandlungsvarianten gesenkt werden, wobei die Kombination und MK Boden und Fungizid (V4) die beste Reduktion bewirkte. Allerdings wurden so auch die höchsten Kosten, unabhängig von der Bearbeitung, verursacht (Tabelle 1). Somit ist die Rentabilität der Kombibehandlung nicht gegeben.

Die Behandlung der Flächen mit MK Boden (V3) führe in beiden Bearbeitungsvarianten zu einem stabilen Ertrag von 80 dt/ha. Auf den mit dem Pflug bearbeiteten Flächen waren die DON-Gehalte insgesamt niedriger (191,5 vs. 912,8 μg/kg). Der DON Gehalt im Winterweizen wurde durch die Rottelenkung mit MK Boden im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle um 50,5% (Pflug) und 27,3% (Grubber) gesenkt. Gleichzeitig konnte durch die Behandlung mit MK Boden auch der Ertrag nach Grubber Bearbeitung um 7,7% im Vergleich zur Kontrolle gesteigert werden. Somit ergibt sich ein Mehrerlös von 20 Cent/ha und eine 100% Rentabilität auf den mit MK Boden behandelten Flächen.

Variante Ertrag dt/ha Pflug Ertrag dt/ha Grubber DON µg/kg Pflug DON µg/kg Grubber
1 81,6 74,3 374 1270
2 86,7 82,2 100 (-73%) 810 (-36%)
3 80,1 80,0 185 (-51%) 923 (-27%)
4 90,9 81,6 107 (-71%) 648 (-49%)

Tabelle 1: Winterweizen Ertrag, DON Gehalt und Rentabilität: Vergleich Pflug vs. Grubber, gesamter Mehrerlös und Rentabilität in Behandlungsvarianten gerechnet auf allen Flächen/Variante.

Tabelle 1: Winterweizen Ertrag, DON Gehalt und Rentabilität: Vergleich Pflug vs. Grubber, gesamter Mehrerlös und Rentabilität in Behandlungsvarianten gerechnet auf allen Flächen/Variante.

Fazit

Durch den Einsatz von MK Boden zur Rottelenkung von Maisstroh konnten der Mykotoxingehalt in der Folgekultur Winterweizen maßgeblich reduziert werden. Gemeinsam mit der Ertragssteigerung wurde so eine 100% Rentabilität erreicht.

Durch den Einsatz von MK Boden zur Rottelenkung von Maisstroh konnten der Mykotoxingehalt in der Folgekultur Winterweizen maßgeblich reduziert werden. Gemeinsam mit der Ertragssteigerung wurde so eine 100% Rentabilität erreicht.

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Leitung Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement
Dr. Katharina Kraxberger MSc