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Land schafft Leben: Fit in den Frühling mit saisonalem Gemüse

Frische Gurken im März, Brokkoli im Mai – klingt praktisch, hat aber seinen Preis. Mit dem Start der Frühlingsernte lohnt sich ein genauer Blick auf unser Gemüse im Einkaufswagen: Denn wer jetzt saisonal und regional zugreift, schont nicht nur das Klima, sondern versorgt auch den Körper mit frischen, wertvollen Nährstoffen und stärkt gleichzeitig die heimische Landwirtschaft.

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Du suchst nach Fisolen im März und Karfiol im April? Egal, zu welcher Jahreszeit wir im Supermarkt nach einem bestimmten Gemüse suchen – meist werden wir fündig. Diese ganzjährige Verfügbarkeit hat jedoch ihren Preis. Viele Produkte, die gerade nicht Saison haben oder sich nicht gut lagern lassen, werden importiert. Gurken, Paprika und Tomaten kommen zu Frühlingsbeginn zum Beispiel häufig aus Spanien. Der intensive Anbau dort benötigt aber viel Wasser. Je mehr Wasser für den Anbau abgepumpt wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich Trockenregionen, also Gebiete mit sehr geringer Wasserverfügbarkeit, bilden – mit spürbaren Folgen für die Flora und Fauna vor Ort.

Du suchst nach Fisolen im März und Karfiol im April? Egal, zu welcher Jahreszeit wir im Supermarkt nach einem bestimmten Gemüse suchen – meist werden wir fündig. Diese ganzjährige Verfügbarkeit hat jedoch ihren Preis. Viele Produkte, die gerade nicht Saison haben oder sich nicht gut lagern lassen, werden importiert. Gurken, Paprika und Tomaten kommen zu Frühlingsbeginn zum Beispiel häufig aus Spanien. Der intensive Anbau dort benötigt aber viel Wasser. Je mehr Wasser für den Anbau abgepumpt wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich Trockenregionen, also Gebiete mit sehr geringer Wasserverfügbarkeit, bilden – mit spürbaren Folgen für die Flora und Fauna vor Ort.

Saisonal einkaufen, Klima schonen

Nicht alle Gemüsesorten werden in der kälteren Jahreszeit importiert: Tomaten und Paprika zum Beispiel gibt es schon zum Frühlingsbeginn aus Österreich. Die werden nämlich in beheizten und belichteten Gewächshäusern angebaut. Allerdings verbraucht diese Methode viel Energie – selbst wenn das Gemüse aus Österreich stammt. Wer das Klima schonen möchte, greift daher am besten zu saisonalem Gemüse. Dieses überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern steht auch für hohe Qualität.

Tipp: Ein Saisonkalender hilft dir dabei, auf einen Blick zu erkennen, welches Gemüse gerade frisch verfügbar ist – ganz ohne energieintensiven Anbau.

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Vitamine aus heimischem Frühlingsgemüse

Auch im Frühling ist es wichtig, seinen Vitaminbedarf zu decken. Dafür müssen wir jedoch nicht zu exotischem Gemüse oder Obst greifen. Auch heimische Sorten liefern reichlich Nährstoffe: Kren enthält mit 114 Milligramm pro 100 Gramm mehr als doppelt so viel Vitamin C wie Zitronensaft und wird unter anderem frisch im März geerntet. Im April gibt es frischen Spargel, Spinat und Vogerlsalat, gefolgt im Mai von Rucola, Rhabarber, Frühlingszwiebel und Kohlrabi. Spargel beispielsweise enthält unter anderem Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium sowie Vitamine wie C, B1, B2 und Folsäure. Ab Juni können wir uns auf weitere frische Sorten freuen, darunter Fenchel, Fisolen, Kohl, Rettich, Weißkraut und Zucchini.

Auch im Frühling ist es wichtig, seinen Vitaminbedarf zu decken. Dafür müssen wir jedoch nicht zu exotischem Gemüse oder Obst greifen. Auch heimische Sorten liefern reichlich Nährstoffe: Kren enthält mit 114 Milligramm pro 100 Gramm mehr als doppelt so viel Vitamin C wie Zitronensaft und wird unter anderem frisch im März geerntet. Im April gibt es frischen Spargel, Spinat und Vogerlsalat, gefolgt im Mai von Rucola, Rhabarber, Frühlingszwiebel und Kohlrabi. Spargel beispielsweise enthält unter anderem Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium sowie Vitamine wie C, B1, B2 und Folsäure. Ab Juni können wir uns auf weitere frische Sorten freuen, darunter Fenchel, Fisolen, Kohl, Rettich, Weißkraut und Zucchini.

Lagergemüse: Ganzjährig verfügbar und nährstoffreich

Viele regionale Gemüsesorten, die wir aktuell im Supermarkt finden, werden nicht zu Frühlingsbeginn geerntet, sondern stammen aus dem Lager. Und das ist gut so! Denn so können uns Karotten, rote Rüben, Zwiebeln, Knoblauch und Kren das ganze Jahr über mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Karotten liefern unter anderem Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, sowie Vitamin K, Kalium und Ballaststoffe. Auch Zwiebeln und Knoblauch lassen sich das ganze Jahr über hervorragend lagern und enthalten zum Beispiel Vitamin C, B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Land schafft Leben: österreichischen Lebensmitteln auf der Spur

Seit Jahren ist Multikraft Förderer des Vereins Land schafft Leben, der Bewusstsein für den Wert österreichischer Lebensmittel schafft – für Produzentinnen und Produzenten, Lebensraum und Umwelt, Gesundheit, und für uns alle. Vom Feld und Stall bis zum Teller, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, transparent und unabhängig recherchiert – Land schafft Leben ist die Wissensplattform für österreichische Lebensmittel. Gründerduo Maria Fanninger und Hannes Royer liefern realistische Einblicke, frei von Skandalisierung und Schönfärberei: Als Podcast, auf Social Media, im Newsletter, auf Vorträgen und bei Interviews. Die wissenschaftlich fundierten Inhalte, aufbereitet in Text-, Bild- und Videoform, gibt es frei zugänglich auf www.landschafftleben.at

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