Auf Okinawa, einer Insel im Süden Japans, spielt Ernährung seit Jahrhunderten eine besondere Rolle. Nicht ohne Grund ist Okinawa als eine der Regionen bekannt, in denen Menschen besonders alt werden. Die traditionelle Küche gilt als einfach, naturbelassen und ballaststoffreich. Gemüse, Algen, Naturreis und fermentierte Lebensmittel prägen den Speiseplan. Gesundheit und Wohlbefinden werden hier nicht als kurzfristiges Ziel verstanden, sondern als Ergebnis einer Lebensweise, die auf Ausgewogenheit und Beständigkeit setzt.
Einer, der sich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt hat, ist Toichiro Nago, Gründer des Tropical Plant Resources Institute (TPR). Aufgewachsen mit den Ernährungsgewohnheiten Okinawas, begann er früh, sich wissenschaftlich mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Einfluss Nahrung, Fermentation und mikrobiologische Prozesse auf den menschlichen Körper haben. Seine Forschung bewegte sich lange Zeit abseits des Mainstreams – heute bestätigen viele weitere, externe wissenschaftliche Erkenntnisse genau diese Zusammenhänge.
Einer, der sich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt hat, ist Toichiro Nago, Gründer des Tropical Plant Resources Institute (TPR). Aufgewachsen mit den Ernährungsgewohnheiten Okinawas, begann er früh, sich wissenschaftlich mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Einfluss Nahrung, Fermentation und mikrobiologische Prozesse auf den menschlichen Körper haben. Seine Forschung bewegte sich lange Zeit abseits des Mainstreams – heute bestätigen viele weitere, externe wissenschaftliche Erkenntnisse genau diese Zusammenhänge.
Im Zentrum der Forschung steht dabei der Darm. Lange Zeit unterschätzt, rückt er heute zunehmend in den Fokus. Im menschlichen Darm lebt ein komplexes Ökosystem aus Milliarden von Mikroorganismen. Dieses Darmmikrobiom beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern ist auch in engem Austausch mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und dem Nervensystem. Ohne Mikroorganismen wäre menschliches Leben nicht möglich – rund 90 Prozent aller Zellen in und auf unserem Körper sind mikrobiellen Ursprungs.
Mikroorganismen übernehmen eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben. Sie helfen bei der Aufspaltung von Nahrungsbestandteilen, schützen vor krankmachenden Keimen und produzieren Stoffwechselprodukte, die für den Körper essenziell sind. Sie tragen so zu einem stabilen Immunsystem bei und unterstützen die Verdauung. Besonders im Darm bilden sie ein fein abgestimmtes Netzwerk, das sensibel auf äußere Einflüsse reagiert – vor allem auf unsere Ernährung.
Im Zentrum der Forschung steht dabei der Darm. Lange Zeit unterschätzt, rückt er heute zunehmend in den Fokus. Im menschlichen Darm lebt ein komplexes Ökosystem aus Milliarden von Mikroorganismen. Dieses Darmmikrobiom beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern ist auch in engem Austausch mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und dem Nervensystem. Ohne Mikroorganismen wäre menschliches Leben nicht möglich – rund 90 Prozent aller Zellen in und auf unserem Körper sind mikrobiellen Ursprungs.
Mikroorganismen übernehmen eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben. Sie helfen bei der Aufspaltung von Nahrungsbestandteilen, schützen vor krankmachenden Keimen und produzieren Stoffwechselprodukte, die für den Körper essenziell sind. Sie tragen so zu einem stabilen Immunsystem bei und unterstützen die Verdauung. Besonders im Darm bilden sie ein fein abgestimmtes Netzwerk, das sensibel auf äußere Einflüsse reagiert – vor allem auf unsere Ernährung.
Geht es dem Darm gut, wirkt sich das häufig auch auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Forschende sprechen in diesem Zusammenhang von der Darm-Hirn-Achse. Über Nervenbahnen und Botenstoffe stehen Darm und Gehirn in ständigem Austausch. Stimmung, Stressverarbeitung, Energiehaushalt und sogar das Schlafverhalten werden davon beeinflusst. Nicht umsonst wird der Darm heute oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet.
Was die moderne Wissenschaft heute belegt, wird auf Okinawa seit Generationen gelebt. Die traditionelle Ernährung ist reich an pflanzlichen Lebensmitteln und natürlichen Ballaststoffen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der grünen Papaya. Sie ist seit dem 15. Jahrhundert fester Bestandteil der regionalen Küche. Neben ihrem milden Geschmack ist das enthaltene Verdauungsenzym Papain einer der Gründe, dass sie traditionell vielseitig in Verwendung ist. Auch Kelp, eine Braunalge, spielt eine wichtige Rolle. Sie liefert Mineralstoffe und Spurenelemente und wird in Okinawa seit Jahrhunderten geschätzt. Naturreis und Reiskleie ergänzen den Speiseplan und sorgen für eine ballaststoffreiche Grundlage. Diese Kombination aus ausgewählten Lebensmitteln und traditionellem Wissen bildete die Basis für Nago’s Forschungsarbeit.
Auf Basis seiner Erkenntnisse entwickelte Nago das Fermentationsgetränk Manju. Ziel war es, traditionelle Zutaten mit modernen Fermentationsprozessen zu verbinden. Grüne Papaya, Reis, Reiskleie und Kelp fermentierte er dabei mithilfe ausgewählter Mikroorganismen. Durch diesen Prozess entstehen neue Stoffwechselprodukte, die bewusst im Kontext einer ausgewogenen und darmbewussten Ernährung stehen. Fermentation ist ein Verfahren, das seit Jahrtausenden genutzt wird, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihre Eigenschaften zu verändern. Während des Fermentationsprozesses werden Inhaltsstoffe aufgeschlossen, neue Verbindungen eingegangen und natürliche Prozesse in Gang gesetzt. Diese Prinzipien standen auch bei der Entwicklung von Manju im Mittelpunkt.
Ein Bestandteil des natürlichen Prozesses ist die sogenannte PAC-Essenz, ein Nebenprodukt, das bei der Fermentation entsteht. Sie enthält sekundäre Pflanzenstoffe, mit deren Erforschung sich die Ernährungswissenschaft intensiv auseinandersetzt. Die enthaltenen Antioxidantien stehen im Zusammenhang mit natürlichen Schutzmechanismen des Körpers und finden sich ebenfalls seit vielen Jahren im Fokus der Forschung rund um die wertvolle Essenz.
Manju versteht sich nicht als isolierte Maßnahme, sondern als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes. Dabei ist die Ernährung nicht losgelöst zu betrachten, sondern als Bestandteil einer Lebensweise, die auf Ausgewogenheit, Vielfalt und Beständigkeit setzt. Entscheidend ist nicht der kurzfristige Effekt, sondern das Zusammenspiel vieler Faktoren über einen längeren Zeitraum. Damit schließt sich der Kreis zurück nach Okinawa. Gesundheit und Wohlbefinden entstehen dort nicht durch einzelne Eingriffe, sondern durch das bewusste Zusammenspiel von ausgewogener Ernährung, innerem Gleichgewicht und achtsamer Lebensweise. Oder anders gesagt: Beständigkeit beginnt im Alltag – und oft im Bauch.
Manju versteht sich nicht als isolierte Maßnahme, sondern als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes. Dabei ist die Ernährung nicht losgelöst zu betrachten, sondern als Bestandteil einer Lebensweise, die auf Ausgewogenheit, Vielfalt und Beständigkeit setzt. Entscheidend ist nicht der kurzfristige Effekt, sondern das Zusammenspiel vieler Faktoren über einen längeren Zeitraum. Damit schließt sich der Kreis zurück nach Okinawa. Gesundheit und Wohlbefinden entstehen dort nicht durch einzelne Eingriffe, sondern durch das bewusste Zusammenspiel von ausgewogener Ernährung, innerem Gleichgewicht und achtsamer Lebensweise. Oder anders gesagt: Beständigkeit beginnt im Alltag – und oft im Bauch.
Kleine Änderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen
Wer kennt es nicht? Die halbe Gurke wurde vergessen und schimmelt vor sich hin, der ungeöffnete Frischkäse hat still und heimlich das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten und statt einer Paprika wurden gleich drei gekauft, weil sie in Aktion waren. Lebensmittelverschwendung passiert zu einem großen Teil daheim und vor allem schleichend. Dennoch kommen in Österreich gewaltige Mengen zusammen. Dabei können bereits kleine Änderungen im Alltag einen großen Unterschied in unserem Umgang mit Lebensmitteln machen.
Der August lädt dazu ein, die Natur in vollen Zügen zu genießen. Ob beim Wandern, am See, im Garten oder im Urlaub – die Sonne begleitet viele schöne Sommermomente. Gleichzeitig ist die Haut in dieser Zeit besonderen Belastungen ausgesetzt. UV-Strahlung, Hitze, Wind sowie Salz- und Chlorwasser können die natürliche Hautbarriere beanspruchen und Feuchtigkeit entziehen.
Mit der richtigen Pflege lässt sich die Haut dabei unterstützen, gesund, geschmeidig und strahlend durch den Sommer zu kommen. Dabei spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle: Schutz, Feuchtigkeit und Regeneration.
Kein Sommer ohne Grillen! Geselliges Beisammensein, eine große Auswahl an Speisen in entspannter Atmosphäre – den Grill anzuheizen gehört für viele zur warmen Jahreszeit einfach dazu. Was wir dabei auf den Rost legen, sollte alles andere als egal sein: Wer bewusst saisonales Gemüse und hochwertiges Fleisch aus Österreich einkauft, genießt nicht einfach nur, sondern unterstützt zugleich die heimische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung.