Kleine Änderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen
Wer kennt es nicht? Die halbe Gurke wurde vergessen und schimmelt vor sich hin, der ungeöffnete Frischkäse hat still und heimlich das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten und statt einer Paprika wurden gleich drei gekauft, weil sie in Aktion waren. Lebensmittelverschwendung passiert zu einem großen Teil daheim und vor allem schleichend. Dennoch kommen in Österreich gewaltige Mengen zusammen. Dabei können bereits kleine Änderungen im Alltag einen großen Unterschied in unserem Umgang mit Lebensmitteln machen.
Rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel geht entlang der Wertschöpfungskette verloren oder landet im Müll. Lebensmittelverluste und -verschwendung ziehen sich von der Landwirtschaft und die Verarbeitung über in den Handel und die Gastronomie bis in die privaten Haushalte. Österreich trägt mit über einer Million Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen pro Jahr ebenfalls dazu bei. Das zeigt eine Hochrechnung zum Thema Lebensmittelverluste und -abfallaufkommen in Österreich aus dem Jahr 2024. Die landwirtschaftliche Produktion ist bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt.
Der größte Anteil – nämlich mehr als die Hälfte – entfällt auf die Privathaushalte. Immer wieder landen kleinere Mengen wie hart gewordenes Brot, Reste vom Mittagessen oder schimmelig gewordene Marmeladen, aber auch ungeöffnete und richtig gelagerte Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum jedoch überschritten wurde, in der Tonne. Welche Produktgruppen daheim besonders oft weggeworfen werden, zeigen die österreichischen Restmüllanalysen: Angeführt wird das unrühmliche Ranking von Brot, Süß- und Backwaren mit einem Anteil von knapp einem Drittel. Obst und Gemüse liegen dicht dahinter, gefolgt von tierischen Produkten wie Milchprodukten, Eiern, Käse, Fleisch, Wurstwaren und Fisch. Die restlichen Anteile entfallen beispielsweise auf Nudeln, Reis, aber auch Getränke.
Pro Person und Jahr kommen insgesamt rund 75 Kilogramm an vermeidbaren Lebensmittelabfällen zusammen. Das macht sich auch finanziell bemerkbar: Dem Letztstand einer BOKU-Berechnung zufolge schmeißt ein Durchschnittshaushalt jährlich Lebensmittel im Wert von bis zu 800 Euro weg. Das entspricht ungefähr zwei Monatseinkäufen. Der Betrag kann aufgrund der aktuellen Inflationslage allerdings variieren.
Pro Person und Jahr kommen insgesamt rund 75 Kilogramm an vermeidbaren Lebensmittelabfällen zusammen. Das macht sich auch finanziell bemerkbar: Dem Letztstand einer BOKU-Berechnung zufolge schmeißt ein Durchschnittshaushalt jährlich Lebensmittel im Wert von bis zu 800 Euro weg. Das entspricht ungefähr zwei Monatseinkäufen. Der Betrag kann aufgrund der aktuellen Inflationslage allerdings variieren.
Jeder Ort der Lebensmittelverschwendung kann jedoch zum Ort der Lebensmittelrettung werden. Oft braucht es nur kleine Maßnahmen, die Großes bewirken können. Der erste Schritt ist, das eigene Verhalten kritisch zu beobachten und herauszufinden, wo sich die Verschwendung verhindern lässt. Ein Punkt, bei dem es sich ebenfalls lohnt, genauer hinzuschauen, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Lebensmittel sind noch länger genießbar, als es das aufgedruckte Datum vermuten lässt. Beispiele dafür sind neben Konserven oder Salz auch Hartkäse, Eier, Topfen oder Butter. Wer unsicher ist, setzt am besten auf die eigenen Sinne und prüft Aussehen, Geruch und Geschmack, um einschätzen zu können, ob die Lebensmittel noch verarbeitet werden können. An das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) bei Fleisch und Co. sollte man sich hingegen halten und Lebensmittel nach dessen Ablauf nicht mehr essen. Konsumentinnen und Konsumenten können aber noch früher ansetzen – und zwar beim Einkauf. Ein Tipp lautet: Niemals hungrig einkaufen gehen. Außerdem empfiehlt es sich, einen Wochenplan mit den täglichen Mahlzeiten zu erstellen und mithilfe einer Liste einzukaufen. So hat man einen besseren Überblick und lässt sich weniger von Angeboten oder Rabatten zum Kauf von Produkten hinreißen, die man eigentlich gar nicht braucht. Sind die Einkäufe dann daheim angekommen, sollten sie auch richtig gelagert werden, damit sie länger frisch bleiben. Und falls doch einmal ein Brot hart oder ein Apfel schrumpelig wird, gibt es viele Möglichkeiten, die Lebensmittel mit etwas Kreativität doch noch zu verwerten.
Jeder Ort der Lebensmittelverschwendung kann jedoch zum Ort der Lebensmittelrettung werden. Oft braucht es nur kleine Maßnahmen, die Großes bewirken können. Der erste Schritt ist, das eigene Verhalten kritisch zu beobachten und herauszufinden, wo sich die Verschwendung verhindern lässt. Ein Punkt, bei dem es sich ebenfalls lohnt, genauer hinzuschauen, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Lebensmittel sind noch länger genießbar, als es das aufgedruckte Datum vermuten lässt. Beispiele dafür sind neben Konserven oder Salz auch Hartkäse, Eier, Topfen oder Butter. Wer unsicher ist, setzt am besten auf die eigenen Sinne und prüft Aussehen, Geruch und Geschmack, um einschätzen zu können, ob die Lebensmittel noch verarbeitet werden können. An das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) bei Fleisch und Co. sollte man sich hingegen halten und Lebensmittel nach dessen Ablauf nicht mehr essen. Konsumentinnen und Konsumenten können aber noch früher ansetzen – und zwar beim Einkauf. Ein Tipp lautet: Niemals hungrig einkaufen gehen. Außerdem empfiehlt es sich, einen Wochenplan mit den täglichen Mahlzeiten zu erstellen und mithilfe einer Liste einzukaufen. So hat man einen besseren Überblick und lässt sich weniger von Angeboten oder Rabatten zum Kauf von Produkten hinreißen, die man eigentlich gar nicht braucht. Sind die Einkäufe dann daheim angekommen, sollten sie auch richtig gelagert werden, damit sie länger frisch bleiben. Und falls doch einmal ein Brot hart oder ein Apfel schrumpelig wird, gibt es viele Möglichkeiten, die Lebensmittel mit etwas Kreativität doch noch zu verwerten.
Seit Jahren ist Multikraft Förderer des Vereins Land schafft Leben, der Bewusstsein für den Wert österreichischer Lebensmittel schafft – für Produzentinnen und Produzenten, Lebensraum und Umwelt, Gesundheit, und für uns alle. Vom Feld und Stall bis zum Teller, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, transparent und unabhängig recherchiert – Land schafft Leben ist die Wissensplattform für österreichische Lebensmittel. Gründerduo Maria Fanninger und Hannes Royer liefern realistische Einblicke, frei von Skandalisierung und Schönfärberei: Als Podcast, auf Social Media, im Newsletter, auf Vorträgen und bei Interviews. Die wissenschaftlich fundierten Inhalte, aufbereitet in Text-, Bild- und Videoform, gibt es frei zugänglich auf www.landschafftleben.at.
Kein Sommer ohne Grillen! Geselliges Beisammensein, eine große Auswahl an Speisen in entspannter Atmosphäre – den Grill anzuheizen gehört für viele zur warmen Jahreszeit einfach dazu. Was wir dabei auf den Rost legen, sollte alles andere als egal sein: Wer bewusst saisonales Gemüse und hochwertiges Fleisch aus Österreich einkauft, genießt nicht einfach nur, sondern unterstützt zugleich die heimische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung.
Der August lädt dazu ein, die Natur in vollen Zügen zu genießen. Ob beim Wandern, am See, im Garten oder im Urlaub – die Sonne begleitet viele schöne Sommermomente. Gleichzeitig ist die Haut in dieser Zeit besonderen Belastungen ausgesetzt. UV-Strahlung, Hitze, Wind sowie Salz- und Chlorwasser können die natürliche Hautbarriere beanspruchen und Feuchtigkeit entziehen.
Mit der richtigen Pflege lässt sich die Haut dabei unterstützen, gesund, geschmeidig und strahlend durch den Sommer zu kommen. Dabei spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle: Schutz, Feuchtigkeit und Regeneration.
Hautpflege- und Kosmetikprodukte gibt es in einer riesigen Vielfalt. Egal welches Problem, der Markt bietet eine Lösung, um sich und seiner Haut etwas Gutes zu tun. Bei trockener Haut cremt man fleißig, bei Schuppen gibt es das passende Shampoo und bei Fältchen zahlreiche Formulierungen, die die Haut strahlen lassen sollen. Was gut gemeint ist, kann oft – auch bei teuren Produkten – bedenkliche Komponenten enthalten. Die Rede ist hier von PFAS, sogenannten „Ewigkeitschemikalien“. Sie kommen wegen ihrer Haltbarkeit häufig zum Einsatz in Kosmetika und Co., stehen aber aufgrund ihrer Wirkung auf den Menschen und die Umwelt zunehmend in der Kritik. Was sie sind, wie sie wirken, warum sie schaden können und weshalb Naturkosmetik eine echte Alternative bietet, zeigt dieser Beitrag.