Wie reich kann Erde sein - eine erfolgreiche Bodenbearbeitung

24.03.16 Wie reich kann Erde sein - eine erfolgreiche Bodenbearbeitung

„Landwirtschaft ist das wichtigste Fundament, auf dem die Entwicklung eines Volkes aufbaut“ ist ein vielsagendes Zitat. Das wissen wir und doch ist uns nicht immer bewusst, was eine reiche Erde bewirken kann.

Wie reich kann Erde sein

Multikosmos Ausgabe 00020

Glücklich, wer einen Gartenboden  mit üppigem Regenwurmbesatz sein eigen nennen kann, denn das ist ein Gradmesser für hohe Fruchtbarkeit. Hier scheint sich der König des Erdreiches wohl zu fühlen. Sein Volk, die Bodenlebewesen bis hin zu den Mikroben,  arbeitet ihm fleissig zu. In einem Hektar  intakten Boden leben 2500 kg Organismen (das entspricht dem Gewicht von ca. 5 Kühen). Hier kann der rege Wurm aus dem Vollen schöpfen und Tag für Tag im Morgentau seine Hinterlassenschaft  als kleine Häufchen im Rasen absetzen und stellt so pro Jahr immerhin 20 kg gesättigten Humus pro Quadratmeter her, aus der uns gesündeste Lebensmittel heranwachsen. Was wäre der König des Erdreichs  ohne sein emsiges Volk? Nur ein armes kleines Würmchen. Und was wären wir ohne dieses Volk, das sich Bodenlebewesen nennt?

Die arme Erde

Trotz besserem Wissen sieht man immer noch Felder mit tiefen Ackerfurchen, die durch tiefgreifende Bodenbearbeitung entstehen. Hier wird das sauerstoffmeidende Mikrobenleben aus dem Unterboden an die Oberfläche gewälzt, wo es  an der Luft und am Licht stirbt, während die sauerstoffliebenden Lebewesen der oberen Bodenschicht, in die Tiefe versenkt, ersticken muss. Bei jahrelang gleicher Bodenbearbeitung bildet sich die speckige, Wasser undurchlässige Pflugsohle, sodass heftige Regengüssen nicht in die Tiefe versickern können und das bereits magere Bodenleben durch die Überflutung ertrinkt. Düngesalze und Pflanzenschutzmittel reichern sich an und werden über das Oberflächenwasser (Regen) in Seen und Flüsse eingespült und auch das Grundwasser mit diesen lebensfeindlichen Stoffen befrachtet.

Mit aufwendigen Kunstgriffen wächst trotzdem alles, auch ohne den Wurm und seine Mitarbeiter. Doch diese Kunsterde hat nicht nur unsere einstigen vollwertigen Lebensmittel in hohle, Magen füllende Nährmittel degradiert, aus der eine mangelhafte Gesundheit resultiert.

Auch das Erdreich ist betroffen, das ohne stabile Humusstruktur erodiert und zur Wüste verkommt. Verwüstungen im grossen Stil rund um den Globus erfahren wir über die Medien. Doch viele umweltschützende Gegenmassnahmen sind eingeleitet. Die Erkenntnisse für schonende Bodenbearbeitungen wachsen und werden von wachen Menschen eingesetzt.

So reich wie dein Boden, so reich bist du

„Humus gilt als das kostbarste Kapital unseres Planeten, das pfleglich zu behandeln und zu schützen unsere vornehmste Aufgabe sein sollte“, sagte der Bodenbiologe Erhard Hennig bereits vor mehr als 60 Jahren.

Wir sollten uns bemühen, „das zurückzugewinnen, was die Zivilisation verspielt hat, nämlich den Lebensreichtum auf unserem Planeten“, (aus Tompkins/Bird, Die Geheimnisse der  guten Erde). Lebensreichtum steht in enger Beziehung zu kraftvollen, Leben vermittelnden Nahrungsmitteln. 

Susanne und Martin haben in ihrer Landwirtschaft und im Garten über Jahrzehnte biologischen Anbau praktiziert. Richtig gegriffen haben ihre Bemühungen aber erst seit dem Einsatz mit den Effektiven Mikroorganismen. Der Beweis liegt nicht nur in reichlichem Regenwurmbesatz vor, auch die Schneckenpopulation und Krankheiten sind auf ein Minimum geschrumpft. Die Gemüsebeete strahlen in voller Pracht. Das Ehepaar selbst erfreut sich stabiler Gesundheit, die ihnen aus ihrem Garten erwächst. „Gesund-reich“ und nach wie vor voll Energie geben sie EM-Anwendungen in Kursen weiter. Trotz fortgeschrittenem Seniorenalter ist an Aufhören einfach noch nicht zu denken. Anhand von Bodenproben liegt der wunderbare Zustand ihrer Gartenerde nun auch Schwarz auf Weiss vor (siehe Bodenanalyse von R. J. Ott).

Arbeiten wir im Garten mit unseren zahlreichen kleinen Helfern im Boden zusammen, ist das ein wunderbarer Beitrag für uns und unsere Umwelt und eine noble Aufgabe, unseren Kindern ein Stück kostbares Erdreich zu hinterlassen, und sei es noch so klein.

Parameter Richtwert Gehalt in der Probe Bewertung
pH-Wert 7,2 7,36 gut
Nitrat 80 mg / 100 g = 80 73 gut
Phosphor P2O5 mg / 100 g = 15 – 29 17,8 gut
Kalium K2O mg / 100 g = 15 – 25 18,4 gut
Magnesium mg / 100 g = 8 – 13 11,9 gut
Calcium mg / 100 g = 200 – 500 239 sehr gut
Eisen Fe % 3 sehr gut
Kupfer Cu mg / 1 kg 18,8 gut
Schwefel S mg / 1 kg, Nitrat : S = 15 : 1 5,69 gut
Bor mg / 1 kg 1,79 sehr gut
Selen mg / 1 kg 148 sehr gut
Pflanz.-verfügbar Humus in % = 5 % 3,19 sehr gut
Organische Masse in % = 15 10,95 sehr gut
Bovis-Einheit bipolar 13 000 14 100 super

1. Probe: Die erstaunlich guten Werte veranlassen uns, die Erdprobe erneut in 2 Probenhälften aufgeteilt zu analysieren, um auch den Vorwurf zu entkräften, dass radiästhetische Daten vom System icht reproduzierbar/nicht wiederholbar sind.

2. Probe: Gleiche Argumentation wie Probe 1, mit totaler Deckungsgleichheit.

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