Sauberer Schulstart: Experten warnen vor chemischen Putzmitteln in Schulen und Kindergärten

10.09.18 Sauberer Schulstart: Experten warnen vor chemischen Putzmitteln in Schulen und Kindergärten

Um Kindergärten keimfrei zu halten, werden in Österreich tonnenweise chemische Putzmittel eingesetzt. Doch Experten warnen: Diese schaden langfristig der Gesundheit der Kleinen und können Grippewellen sogar noch anheizen. Eine Alternative sind probiotische Reiniger, bei denen Hefe- und Milchsäurebakterien für eine gesunde und saubere Spielumgebung sorgen.

Das neue Schuljahr steht bevor. Im September stürmen in Österreich wieder rund 270.000 Kinder die Krippen und Kindergärten – und erkunden als erstes gründlich ihre Umgebung. Das kann ziemlich unhygienisch werden. “Wer Zwei- bis Sechsjährige beobachtet, merkt: Kinder haben null Berührungsängste. Es kommt öfter vor, dass eines die Tischplatte ableckt oder den Fußboden "küsst".

 

Langzeitschäden durch Restbestände an Putzmitteln

Weniger amüsant als das Ablecken der Tische sind die Ergebnisse von Tests diverser Reiniger: Da Kindertagesstätten nach strengen Maßstäben sauber gehalten werden müssen, nehmen Kinder bei ihrer Erkundung Restbestände von chemischen Putzmitteln auf, die auf Möbeln, Spielzeug und am Fußboden verblieben sind. Bislang wurde dieser Gefahr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Jährlich werden tonnenweise chemische Putzmittel in Kindertagesstätten eingesetzt. Leitfäden der Behörden warnen zwar vor der unsachgemäßen Aufbewahrung von Putzmitteln und vor den Folgen, wenn Kinder große Mengen davon einnehmen. Langzeitschäden aufgrund von Restbeständen auf den Oberflächen und in der Luft werden dagegen nicht angesprochen. Doch diese haben es in sich: Erst im Frühjahr wurde eine Studie publik, die darstellte, dass der laufende Kontakt mit chemischen Putzmittel auf Dauer für die Lungen von Erwachsenen so schädlich sein kann, wie Rauchen. Erst recht gilt das für Kinder!

 

Chemie muss raus aus Kindergärten

Das ist der Grund, weshalb wir heuer zur Bewusstseinsbildung aufrufen: Chemische Reinigungsmittel müssen soweit wie möglich aus Schulen und Kindertagesstätten verbannt werden. Die Gesundheit der Kleinen ist einfach zu wichtig und gerade sie sind besonders empfindlich auf die Nebenwirkungen der Chemikalien. Unter der Marke eMC® stellen wir chemiefreie Reinigungsmittel her, die auf Effektiven Mikroorganismen basieren. Statt Phosphaten, optischen Aufhellern, Chlor und Lösungsmitteln sorgen Hefe- und Milchsäurebakterien dafür, dass krankmachende Bakterien aus dem Weg geräumt werden – und erzielen dabei genauso gute, teilweise sogar bessere Reinigungsleistungen als konventionelle Mittel. Die “guten” Bakterien können problemlos von Kindern aufgenommen werden.

Erfahrung zeigt: weniger intensive Erkältungswellen

Lukas Hader, Geschäftsführer, sagt, “Wir haben bereits mit dem Einsatz in Schulen Erfahrung, beispielsweise der Theo-Betz-Schule in Neumarkt in der Oberpfalz. Die dortigen Resultate sprechen eine deutliche Sprache: In den Gängen, wo mit eMC® gereinigt wurde, haben Schüler und Lehrer die typischen Erkältungswellen im Winter in einer deutlich niedrigeren Intensität erlebt.” Auch die Gesundheit der Mitarbeiter, die früher über Hauterkrankungen geklagt haben, ist heute wesentlich besser.

 

Testsieger im Vergleichstest der Universität für Bodenkultur

Dieser Erfolg liegt zum einen an der hohen Reinigungsleistung der Mikroorganismen. So hat das Institut für Lebensmittelwissenschaften der Universität für Bodenkultur in Wien die Effektivität von eMC®-Produkten mit einem konventionellen Küchenreiniger und einem konventionellen Desinfektionsmittel verglichen. Die Mittel wurden gegen typische mikrobiologische Verunreinigungen in einer Testküche eingesetzt. Das Gutachten von Universitätsprofessor Dr. Werner Pfannhauser belegt: “eMC Reiniger bieten im Vergleich zu den getesteten chemischen Reinigern und Desinfektionsmitteln deutliche Vorteile in der Beherrschung mikrobiologischer Verunreinigungen.” Die bessere Gesundheit der Anwender und Nutznießer liegt aber auch daran, dass die verwendeten Mikroorganismen nicht selbst zum Angriff auf den Körper übergehen. Menschen mit empfindlichen Atmungsorganen, sensibler Haut oder Neigung zu Allergien sind dadurch weniger belastet.

 

Nach und nach Kindergärten und Schulen umstellen

Das bedeutet nicht, dass Österreichs Kindergärten sofort auf eine ganze Batterie von neuen Reinigungsmitteln umsteigen sollen. Im Gegenteil: zu vieles an Putzmitteln ist nachteilig. Wir empfehlen drei, höchstens vier Arten von Reinigern, die in Aufenthaltsräumen genauso eingesetzt werden können, wie in Küchen, sowie für die Sanitär- und die Fensterreinigung. Zudem ist es wichtig, die Reinigung von Gebäuden nicht abrupt, sondern nach und nach umzustellen. Und auch die geeignete Menge zu verwenden, bedarf der Feinkalibrierung – oft verwenden neue Anwender eine stärkere Konzentration des Mittels, als notwendig.

 

Mehr zur richtigen Dosierung den Anwendungsmöglichkeiten von eMC® Reinigern finden Sie hier.

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