Fortschrittliche Schule - Die Zukunft liegt im Lehren und Arbeiten ohne Pestizide

17.11.19 Fortschrittliche Schule - Die Zukunft liegt im Lehren und Arbeiten ohne Pestizide

Die Gartenbauschule Langenlois blickt auf eine lange Tradition. Seit über 70 Jahren werden hier in Niederösterreich Gärtner und Gärtnerinnen ausgebildet. Jährlich werden über 70 Facharbeitende ins Berufsleben entlassen. Als Pionierin der Pestizidreduktion ist sie die erste Schule in Europa, die mit den Produkten von Multikraft alternative Methoden zu Pestiziden unterrichtet.

Der Erfolg der vorbeugenden Pflanzenstärkung kann sich sehen lassen. In kürzester Zeit verringerte sich die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen um 70 %. Für die Schüler und damit zukünftigen Arbeitgeber im Gartenbau ist dies eine wichtige Erfahrung.

Über diesen erfolgreich eingeschlagenen Kurs freut sich ganz besonders Dipl.-Päd. Ing. Franz Fuger, Direktor der Gartenbauschule Langenlois:
„Es war uns als Schule mit dem ,grünen Daumen‘ immer schon ein Anliegen, mit geringem Chemieeinsatz auszukommen. Seit über 15 Jahren arbeiten wir im Gemüsebau und mittlerweile auch im Obstbau zu 100 % biologisch. Die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln ist uns auch im Zierpflanzenbau und in der Baumschule ein großes Anliegen.“


Praxis ohne Pestizide
Die regelmäßige Anwendung der Multikraft-Produkte wird in der Schulgärtnerei Haindorf gelehrt und umgesetzt. Vor rund fünf Jahren starteten erste Versuche und Multikraft steht der Lehrgärtnerei seither mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite. Direktor Franz Fuger schätzt die kontinuierliche Zusammenarbeit: „Als sichtbares Ergebnis haben wir gesündere und vor allem vitalere Pflanzen, die eine Reduktion an Pflanzenschutzeinsatz ermöglichen. Danke an dieser Stelle an Günther Soukup, der uns als Mitarbeiter der Firma Multikraft mit Rat und Tat beim Einsatz der EM-Technologie seit vielen Jahren unterstützt.“


Nützlingseinsatz
Dank der EM-Technologie ist das Arbeiten in den Gewächshäusern während des Praxisunterrichts jederzeit möglich. Der noch notwendige Einsatz gegen Schädlinge erfolgt ganz problemlos durch Nützlinge. Das Multikraft-System ist mit dem Einsatz von Nützlingen bestens kompatibel und baut ein Milieu auf, in dem sich Nützlinge so richtig wohlfühlen.
Bei den Schülerinnen und Schülern konnten mit diesen Maßnahmen alle früheren Bedenken wegen des Einsatzes von Pestiziden, wegen persönlicher Schutzausrüstung oder einzuhaltender Wartefristen ausgeräumt werden.

Unbedenklich für Teams
Für den Schulbetrieb bringt das Multikraft-System eine Reihe großer Vorteile mit sich, wie auch Direktor Franz Fuger bestätigt: „Da EM-Mittel nicht unter Pflanzenschutz fallen, können diese von Auszubildenden risikofrei ausgebracht werden, und ein Arbeitseinsatz in den Kulturflächen ist nach der Anwendung jederzeit möglich. Da wir auch viel mit Nützlingen arbeiten, haben wir durch die Reduktion von Pestiziden einen zusätzlichen Vorteil. Auch lästige Dauerschädlinge wie die Trauermücken werden deutlich reduziert.“
Gartenbaubetriebe, die auf das Multikraft-System umgestiegen sind, schätzen es auch deshalb sehr, da die Ausbringung für ihre Teams unbedenklich ist und Mitarbeiter nicht mehr mit verschiedenen Chemikalien hantieren müssen. Dies lebt auch die Gartenbauschule Langenlois vor und Direktor Franz Fuger betont: „Als Leiter der Langenloiser Gartenbauschule habe ich ein mehrfach gutes Gewissen sowohl meinen Mitarbeitern als auch den Schülern gegenüber, da der Umgang mit dem Multikraft-System im Gegensatz zur Chemie ungefährlich ist.“


Vitalität der Pflanzen
Die angehenden Gärtnerinnen und Gärtner verfolgen im Jahresverlauf mit, wie sich die Kulturen positiv entwickeln und wie diese teilweise während kürzerer Kulturzeiten entstehen – all das bei geringeren Düngergaben und weniger Hemmstoffeinsatz. Die Vitalität der Pflanzen fällt allen auf.
Besonders auffallend ist auch die positive Entwicklung bei der Vermehrung von Jungpflanzen. Früher kam es bei unterschiedlichen Kulturen zu größeren Ausfällen durch Wurzelfäule oder Botrytis. Heute gibt es kaum noch Ausfälle. Die Jungpflanzen sind vitaler, wuchsfreudiger und gegenüber äußeren Einflüssen resistenter. Für die Schüler und Schülerinnen heißt das auch: weniger Frust und mehr Freude, denn ihre Lernschritte bei der Vermehrung von Jungpflanzen sind nun erfolgreicher.


Fortschrittlich in die Zukunft
Die Anwendungen der Multikraft-Produkte führen die Schülerinnen und Schüler im Praxisunterricht selber durch. So sammeln sie viel Know-how dazu, wie der Einsatz der EM-Technologie im Gemüse- und Obstbau und bei Zierpflanzen am besten funktioniert. Die Gartenbauschule Langenlois legt großen Wert darauf, dass die zukünftigen Gärtnerinnen und Gärtner den Einsatz von Pestiziden selber hinterfragen und nach praxistauglichen Alternativen suchen. Es zeigt sich: Der natürliche Maßnahmenmix aus Kulturführung, Einsatz von Nützlingen und Produkten von Multikraft bewährt sich bestens. Für die zukünftigen Betriebsleiter und Arbeitgeber ist dies eine wichtige Erfahrung, die ihre weitere gärtnerische Praxis prägen wird und die ihre Mitarbeiter und Kunden zu schätzen wissen.

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