Der EM-Garten - Bewusstsein für ein wertvolles Leben

24.03.16 Der EM-Garten - Bewusstsein für ein wertvolles Leben

Erfahrung und Erleben ist Bewusstsein, ein verinnerlichtes Wissen, über den Denkanstoß hinaus, wo statt an etwas zu glauben eben die Gewissheit eintritt.

Bewusstsein ist Wissen

Multikosmos Ausgabe 00019

 

Mit EM experimentieren.

Wer die Effektiven Mikroorganismen in seinen Alltag integriert hat, erlebt eine wunderbare Bewusstseinsschulung. Man  will fortan mehr über das Zusammenspiel in der Natur erfahren. Neugierig geworden, reichen uns nicht mehr die vorgegebenen Rezepturen und Anwendungsempfehlungen. Wir wollen selbst entdecken und vor allem, immer mehr verstehen, wie diese Mikrobenmixtur funktioniert. Dadurch eröffnet sich unsere Erkenntnis auch für angrenzende Themen. So ist der Umgang mit den Effektiven Mikroorganismen eine unglaublich wirksame Horizonterweiterung des bisherigen Erlernten. Diese Bewusstseinserweiterung beglückt und ändert auch unser bis anhin eingeschliffenes Verhalten. Wir begreifen immer mehr die Natur als umsichtiges Organ. Die Vernetzung mit und zu allem wird uns klarer. Wir beobachten intensiver, um Ursachen auf den Grund zugehen statt zu bekämpfen und gehen daher auch liebevoller mit allen Kreaturen um.

 

Gartenschule, mental und emotional

Der komplexe Organismus Boden fordert unseren Respekt ein. Was ändert sich bei uns mental und emotional? Uns wird bewusst,  nicht nur in erster Linie tolle Ernten einfahren zu wollen, sondern die lebendige Erde  achtsam und mit Hilfe der Effektiven Mikroorganismen zu pflegen. Wir freuen uns über das Ergebnis einer locker krümeligen statt ehemals lehmig verschlämmter Erdstruktur. Wir verstehen, warum und  wann Läuseinvasionen Rosen und Salat überfallen, weil von Natur aus Geschwächtes aufgeräumt werden muss und können die Pflanzen vorsorglich mit EM stärken. Begleiten wir emotional unsere Arbeit mit Wohlwollen für die Pflanzen, lohnen sie uns das mit Wuchskräften, die wir nicht für möglich hielten Man gewinnt den Eindruck, dass auch die Mikroorganismen auf diese Weise mehr Lust haben zu agieren, um ihre Umgebung ins Gleichgewicht zu führen. Und das zeigt sich auch optisch. Ausser einem vitalen Pflanzenbestand fällt die Leuchtkraft der Blumen und Gemüse und ihr stabiles, Blattwerk auf. Sensorisch bewertet, duften Blüten intensiver, schmeckt Obst und Gemüse aromatischer. Ein Garten, der aus ganzheitlicher Sicht und einfühlsam bearbeitet wurde, wird dereinst in einem besseren Zustand weitergegeben als er sich am Anfang unserer Bewirtschaftung zeigte. Dieser Beitrag für eine lebenswertere Umwelt ist nicht zu unterschätzen und sollte auch deshalb unser Ziel sein.

 

Bewusstsein schärfen

Pfanzenwachstum wird von vielen Faktoren der Umwelt beeinflusst. Einige sind uns bekannt, noch mehr sind in Frage gestellt, weil wissenschaftlich nicht nachweisbar. Trotzdem begreifen wir immer mehr, dass ausser im Boden auch noch Kräfte zwischen Himmel und Erde tätig sind. Maria Thun z. B. war zeitlebens beseelt, trotz aller Widerstände ihre Forschungsarbeit mit den kosmischen Kräften weiterzuführen.  Ihr Bewusstsein hat sich durch die Auseinandersetzung mit den Gestirnen geschärft. Sie hat sich nie beirren lassen und mit ihren Erkenntnissen neue Impulse vermittelt. Ihre „versponnene“, doch sehr zielstrebige Forschungsarbeit wird in der biologisch-dynamischen Anbauweise eingesetzt und zunehmend auch im biologisch-organischen Anbau. Nutzen wir die aufbauenden Kräfte im Mondzyklus, wird unsere Arbeit und die der Mikroorganismen noch wirksamer. Der bekannte Biologe Bruce Lipton hat nachgewiesen, dass selbst die kleinsten Lebewesen - Einzeller und Mehrzeller - eine Intelligenz besitzen und bewusst ihren Feinden ausweichen, Nahrung aufspüren, sie verdauen und ihre Stoffwechselprodukte wieder in den Naturkreislauf einfügen. Es gibt keine Verluste. Es wird sogar Energie aufgebaut.

 

So gab und gibt es viele Pioniere, die mit besonderer Begabung über ihren Horizont hinaus geschaut haben. Sie erschlossen uns mit ihrer Wissbegier bisher unbekannte Welten. Angespornt  lassen wir uns für eigene Experimente inspirieren und schärfen dabei unsere Gedankengänge für und mit der Natur. Wir erwerben Wissen, das wir  –authentisch – in alle Richtungen über unseren Gartenzaun hinweg weitergeben können.

 

Wissen umgesetzt und praktiziert

Wie sehr stört unser Eingriff im Garten das wunderbare Naturgewebe? Es stört. Aber die Natur ist (fast) unendlich gutmütig und tariert über viele Jahre  den Eingriff wieder ins natürliche Gleichgewicht ein. Es heisst, sich mit behutsamem Handeln ins Naturgeschehen einzufühlen und den Schaden zu begrenzen. Eine Ernte, die  mit einem vertieften Bewusstsein für das Naturgeschehen behandelt und betreut wurde, nährt uns mit nicht zu überbietenden Lebenskräften – ein Festessen für sich und seine Lieben alle Tage – und nicht nur sonntags.

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