Kuhkomfort und Heimatküche - Einblick in einen modernen Bio-Bauernhof

06.05.19 Kuhkomfort und Heimatküche - Einblick in einen modernen Bio-Bauernhof

Im schönen Salzburgerland, am Fuße des Hochkönigs auf rund 1.200 m Seehöhe, liegt der über hundert Jahre alte Dachegghof der Familie Lainer. Milchwirtschaft, Tourismus und die Erzeugung hofeigener Produkte sind seit jeher wichtige Standbeine. 2017 wurde der Bio-Bauernhof erweitert und der Stall entsprechend modernsten Standards neu gebaut. In den Bau integriert ist auch ein gemütliches Hofcafé: die Heimatküche.

Mutter Heidi und Tochter Isabella kochen und backen in der Heimatküche und tischen regionale Schmankerl auf. Gesunde Speisen aus hofeigenen Produkten werden hier mit althergebrachten Rezepten in Verbindung gebracht. Heublumenlimonade, Rindfleischpot vom eigenen Rind, Butter und Frischkäse, Speck und Würstel, frisches Brot und vielerlei Kuchen.


Alpiner Style
Man kann im Hofladen einkaufen und in der Heimatküche einkehren, gemütlich bei Kaffee und Kuchen oder bei einer herzhaften Jause beisammensitzen. Modern und in alpinem Style zeigt sich die Heimatküche mit heller Holzvertäfelung und schicken Bistrotischen. Und wie in einem Film eröffnet sich der Blick durch großzügige Panoramafenster auf den gesamten Stallbetrieb.
Die Gäste sehen die Kälber, die Jungrinder und Milchkühe und bekommen unmittelbar mit, wie landwirtschaftliche Arbeit heute funktioniert. Für Kinder ist es eine ganz besondere Sache zu erfahren, wie Lebensmittel entstehen. Heidi und Isabella Lainer haben im Bistro oft viele Kuhfragen zu beantworten.


Realistisches Bild
„Unsere Gäste bekommen ein realistisches Bild von der Landwirtschaft“, erzählt Josef Lainer jr., der den Biostall auf modernsten Stand gebracht hat. „Sie bekommen live mit, wie tagtäglich auf einem Bauernhof gearbeitet wird, der wirtschaftlich sein muss und der von seinen Erzeugnissen lebt. Ein solches realistisches Bild braucht es für die Konsumenten und es braucht faire Preise für die Produkte, damit Landwirte gut wirtschaften können.“
Bei der Direktvermarktung im Hofladen wie auch in der Heimatküche zeigt sich immer wieder, dass Konsumenten bereit sind, für gute, gesunde, regionale Lebensmittel einen entsprechend fairen Preis zu bezahlen. Ein wichtiges Kriterium für den Bestand traditioneller Familienbetriebe.


Modernste Bio-Standards
Seit 1906 wird der Dachegghof im kleinen Dorf Dienten am Fuße des Hochkönigs von Familie Lainer bewirtschaftet. Heute umfasst der Milchviehbetrieb rund 56 Hektar mehrmähdige Wiesen und an die 110 Hektar Almflächen. Mit rund 60 Milchkühen und eigener Nachzucht ist der Biobetrieb auch Milchproduzent für die Salzburger Bio Premium Milch.
Das neue Stallgebäude bietet den Tieren mehr Luft, Licht und Platz. „Wir haben uns für höchsten Kuhkomfort entschieden“, sagt Josef Lainer jr., der den Stall so eingerichtet hat, dass er auf dem modernsten Stand für biologische Tierhaltung ist. Dazu gehört auch ein eigener Weidezulauf für die Tiere. Arbeitserleichterung wurde mit Fütterungs- und Melkrobotern geschaffen. Die automatisierte Futterdosierung bringt zudem viel Zeitersparnis mit sich. Dem Futter wird nun auch FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) beigemengt. Das ist ein erster Versuch, der sich im Stallbetrieb sehr gut entwickelt.


FKE in der Fütterung
„Im Winter hatten wir Probleme mit kranken Kälbern. Als wir von Multikraft erfuhren, wollten wir FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) gleich einmal ausprobieren. Wir wurden von den Multikraft-Beratern Andreas Danninger und Johannes Lenzenweger sehr gut beraten und verwenden seit Ostern 2018 FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) regelmäßig mit der Flüssigdosierung für unsere Milchkühe.“
Bei der erstmaligen Einführung von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ist die empfohlene Dosierung 150 ml pro Kuh und Tag im ersten Monat. Anschließend wird die Anwendung auf 75 ml FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) pro Kuh und Tag umgestellt. Sind Milchkühe krank, erhöht Josef Lainer jr. die übliche Dosierung kurzfristig.
Bei den Kälbern empfiehlt es sich, dem Futter im ersten Monat 15 ml pro Kalb und Tag und anschließend 10 ml FKE (Fermentierten Kräuterextrakt) beizumengen. „Ist ein Kalb krank, sprühen wir FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) direkt in den Mund“, erzählt Josef Lainer jr. weiter. Für die Stallhygiene wird mit der automatischen Sprühanlage das Stroh für die Gruppenhaltung der Kälber mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) besprüht. „Soweit ich es nach dieser ersten Zeit sehe, funktioniert die Anwendung recht gut. Die Tiere sind gesund.“ Viele landwirtschaftliche Praxisberichte zeigen, dass FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) die Futteraufnahme und Fresslust der Tiere steigert und den Gesundheitsstatus stabilisiert.
„Für uns ist nach dem großen Umbau von 2017 alles noch ein bisschen neu. Zugleich sehen wir, wie gut sich unser Betrieb mit dem neuen Stall und der integrierten Heimatküche entwickelt. Wir haben eine große Freude damit“, fasst Josef Lainer jr. die aktuellen Entwicklungen am über hundert Jahre alten Hof zufrieden zusammen.

Multikraft verwendet Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. mehr erfahren
Ich stimme zu!