Gesunde Kälber dank FKE (Fermentierter Kräuterextrakt)

21.11.17 Gesunde Kälber dank FKE (Fermentierter Kräuterextrakt)

Die Fütterung spielt in der Kälberaufzucht eine entscheidende Rolle, um Fehlernährungen, Krankheiten und damit hohe Folgekosten zu vermeiden. Wie FKE dabei unterstützt, berichtet Familie Meingassner aus Oberösterreich, die jährlich an die vierzig Kälber aufzüchtet.

Wenn Kälber nach der Geburt zum ersten Mal aufstehen, sind sie noch ziemlich wackelig auf den Beinen. So wie ihr Immunsystem auch. Besser gesagt, sie haben noch keines. Für die Aufzucht gesunder Kälber braucht es neben der Hygiene im Stall vor allem bei der täglichen Fütterung große Sorgfalt, vor allem in den ersten Lebensstunden ist eine rasche Biestmilch-Aufnahme das Gebot der Stunde. Wie FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) dabei unterstützend eingesetzt wird, berichtet Familie Meingassner aus Vorchdorf in Oberösterreich.

Paul Meingassner wird in nächster Zeit den Hof, der als Nebenerwerbsbetrieb geführt wird, von den Eltern übernehmen. Nachdem er 2009 maturiert und anschließend den Grundwehrdienst absolviert hatte, wurde der Stall ausgebaut und von zwölf auf 35 Milchkühe aufgestockt. Jährlich werden um die vierzig Kälber aufgezüchtet.

Biestmilchphase

Unmittelbar nach dem Abkalben beginnt die Fütterung der Kälber mit der Biestmilch. "Die Biestmilchphase dauert rund eine Woche. Wir bieten unseren Kälbern dazu auch schon Heu an." erzählt Gertrude Meingassner. Die Biestmilchphase gehört in der Kälberaufzucht zu den wichtigsten Phasen. Die neugeborenen Kälber kommen ohne aktiven Immunschutz auf die Welt. Die Kälber nehmen Antikörper aus der Muttermilch auf. Diese Milch beeinflusst die Tiergesundheit enorm, denn Biestmilch enthält einen wesentlich höheren Anteil an Immunglobinen und bis zu fünf Mal mehr Eiweiß als herkömmliche Kuhmilch. Die Kuh gibt die Biestmilch unmittelbar nach der Kalbung bis zum dritten Tag. Danach reduziert sich der Gehalt an Immunoglobinen bereits auf 60%. Die Biestmilch ist in einem Kälberleben die erste und auch die wichtigste Mahlzeit. "Wichtig ist, dass die Kälber genug Biestmilch aufnehmen, damit sich ihr Immunsystem nach und nach aufbaut.Wir geben sie mit der Flasche und achten genau darauf, dass sie pro Mahlzeit rund 3 Liter trinken." berichtet Jungbauer Paul Meingassner.

Milchzusatz FKE

Nach der Biestmilchphase wird auf die herkömmliche Kuhmilch umgestellt. "Dieser Milch geben wir rund 50 ml FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) auf 3 - 4 Liter Milch pro Tränke bei. Die kleinen Kälber bekommen drei Mahlzeiten am Tag mit 2,5 bis 3 Liter. Wenn sie größer sind und gut wachsen, bekommen sie bis zu 4 Liter Milch pro Tränke." erzählt Getrude Meingassner weiter: "Nach etwa zwei, drei Wochen erhalten die Tiere einen Kälberstarter bzw. Kälbermüsli dazu. Die heran gewachsenen Stierkälber werden dreimal täglich getränkt, während die weiblichen Kälber zwei Mal täglich getränkt werden.

Zusammen mit dem Heu und Kraftfutter erreichen die Stierkälber mit vier Wochen zwischen 95 bis 100 Kilogramm und werden zur Versteigerung gebracht. Bei den Versteigerungen ist es gerne gesehen, wenn die Kälber nicht nur Milch trinken, sondern auch schon fressen. "Viele Bauern versteigern ihre Stierkälber erst mit fünf oder sechs Wochen.  Für uns ist es ein Vorteil, dass die Stierkälber das Gewicht schon mit vier Wochen erreichen. Ihre Fresslust ist dank der Zugabe von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) sichtlich gesteigert und insgesamt sind alle unsere Kälber dadurch frohwüchsiger." ist Getrude Meingassner zufrieden.

Frohwüchsige Kälber

Bestandsprobleme lassen sich meist auf Fehler bei der Haltung oder Fütterung zurückführen. Oftmals wird Kälberdurchfall zu einem Problem. Nicht so bei Familie Meingassner. "Wir haben die Kälberaufzucht sehr gut im Griff." sagt Paul, "Durchfall ist dank der regelmäßigen Beigabe von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) eine Seltenheit. Das Multikraft-Produkt finde ich außerdem preislich sehr gut. Unsere Kälber sind damit gesund und gut auf den Beinen." Das bestätigt auch Stefan Rath, landwirtschaftlicher Fachberater von Multikraft: "FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) stellt einen großen Sicherheitsfaktor in der Kälbergesundheit dar. Es stärkt das Immunsystem und unterstützt vorbeugend gegen Durchfall oder andere Krankheiten."

Während die Stierkälber versteigert werden, bleiben die weiblichen Kälber am Hof der Familie Meingassner und bekommen weiterhin bis zu zehn Wochen lang die mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) vermengte Milch zu Heu und Kälbermüsli dazu. Anschließend werden sie der Milch entwöhnt, kommen aus den tief eingestreuten Kälberboxen in die ebenso eingestreuten Gruppenboxen zu je sechs Kälbern und beginnen Futter zu fressen wie all die anderen Kühe auch. Die Ganzjahressilage wird von den hofeigenen Wiesen gewonnen. "Die Grassilage, die wir täglich an unsere Kühe füttern, besprühen wir mit rund fünf Liter FKE (Fermentierter Kräuterextrakt)." erzählt Paul Meingassner, der den gesamten Kreislauf im Blick hat. Die Darmgesundheit der Tiere wird damit verbessert und die Gülle wird auch verträglicher für Böden und Pflanzen. Wechselweise kommen die am Hof verbleibenden Kalbinnen vom Laufstall auch hinaus ins Freie und grasen dort den schwer zu mähenden Hang selber ab.

Es heißt, das Kalb von heute ist die Kuh von morgen. Um Fehlernährungen, Krankheiten und damit hohe Folgekosten zu vermeiden, spielt die Fütterung in der Kälberaufzucht eine entscheidende Rolle. Die Kälber der Familie Meingassner sind von Anfang an gut aufgestellt und aus ihnen entwickeln sich gesunde Stiere und Kühe.

Mehr Informationen über den erfolgreichen Einsatz von FKE in der Tierhaltung.

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