Vital und gesund - Stabile Spitzenqualität bei Brombeeren und Chicorée

26.06.19 Vital und gesund - Stabile Spitzenqualität bei Brombeeren und Chicorée

Sie sind reich an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen und schmecken doch ganz unterschiedlich. Die süß-würzigen Brombeeren peppen vielfältigste Desserts auf, Chicorée hat ein leicht bitteres Aroma und macht gute Figur als trendiges Dipgemüse. Peter Münch ist mit seinem Betrieb auf Brombeeren spezialisiert, sein Vater Theo auf Chicorée und beide auf naturnahe Produktion. Mit Hilfe der EM-Technologie erreichen sie bessere Fruchtstabilität und kommen ohne Fungizide aus.

Die Gemeinde Grafschaft-Gelsdorf liegt im rheinland-pfälzischen Landkreis im Südwesten von Deutschland. Hier ist der Familienbetrieb Theo Münch für seine Erdbeeren bekannt, und auch als Chicorée-Treibbetrieb. Und hier hat der gelernte Agrarbetriebswirt Peter Münch 2016 zusammen mit seiner Frau Esther den Beerenhof eröffnet.

Unter den Glasdächern der Gewächshäuser gedeihen rund 10.000 Brombeerpflanzen in Spitzenqualität für den Lebensmittelhandel. Eine Brombeere wiegt so leicht in der Hand und unglaubliche 25 Tonnen sind es dann insgesamt, die geerntet werden. Ursprünglich kennen wir die schwarz-glänzenden Früchte von stacheligen Sträuchern an Waldrändern. Die Kulturpflanzen hier sind stachellose Sorten, die mittels Long-Cane-Produktion in Töpfen kultiviert werden. Topf an Topf steht aneinandergereiht und die Brombeerpflanzen bilden lange Spaliere.


Marktvorteil Fruchtstabilität
Die Besonderheit in der Long-Cane-Produktion von Peter Münch: Hier erhalten die Pflanzen eine regelmäßige Blattbehandlung mit den Komponenten BB Blatt, Terrafert Blatt, MK 5 sowie Schachtelhalm- und Brennnessel Extrakt Konzentrat. Zudem wird dem Wasser, mit dem die Pflanzen durchgehend bewässert werden, 0,05 % BB Boden hinzugefügt.
„Es ist die zweite Kultur Brombeeren, die wir mit dem System von Multikraft erzeugen“, berichtet Peter Münch und ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Die Wurzelbildung im Topf ist deutlich besser und die Pflanzen sind insgesamt viel vitaler. Alle Früchte sind gut ausgereift und wir bemerken auch eine längere Haltbarkeit. Die frischen Brombeeren halten sich länger im Regal der Supermärkte und verkaufen sich so besser. Die Fruchtstabilität ist ein entscheidender Marktvorteil.“


Geringerer Schädlingsdruck
Die vitaleren Pflanzen haben auch höhere Abwehrkräfte. Die Brombeergallmilbe ist zum Beispiel ein Schadbild, das eine gute Ernte gefährden kann. Kennzeichen des Befalls ist das ungleiche Ausreifen der Früchte. Die Brombeeren bleiben ganz oder teilweise rot und finden nicht zu ihrer schwarz glänzenden Farbe.
„Mit der regelmäßigen EM-Behandlung hat der Schädlingsdruck auf jeden Fall abgenommen. Wir möchten dieses Jahr ausschließlich mit Multikraft-Produkten arbeiten und nicht mehr auf chemischen Pflanzenschutz zurück greifen“, so Peter Münch, der auch in der Handhabung der EM-Technologie große Vorteile sieht.


Wartezeiten ade
Für Arbeiten an den Kulturen ist das Abwarten von Wiederbetretungszeiten der Gewächshäuser hinfällig geworden. Bei der Ernte gibt es ebenso keine Wartezeiten mehr. „Außerdem müssen wir unserer kleinen Tochter nicht mehr beibringen, dass sie drei Tage lang keine Beeren naschen darf.“ Auch das ist ein großer Vorteil der chemiefreien Produktion, wie Peter Münch schmunzelnd feststellt.
Naschen ist erlaubt, denn die dunklen, süßen Beeren sind reich an Vitamin A, B, C und E, an Kalzium, Eisen und Magnesium sowie an Ballaststoffen. In Sachen Gesundheit steht der leicht bittere Chicorée den Brombeeren um nichts nach. Chicorée enthält ebenfalls wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Mit seinem typisch fein-aromatischen Geschmack ist er als Rohkostsalat ebenso beliebt wie in Aufläufen und Gemüsepfannen.

Spezialität Chicorée
Der Betrieb von Peter Münchs Vater Theo besteht seit 1928 und ist heute auf Erdbeeren und Chicorée spezialisiert. Der Anbau von Chicorée ist nicht mit Salatpflanzen vergleichbar, sondern sehr speziell.
Zunächst wächst Chicorée im Freiland wie eine Zuckerrübe oder wie eine Karotte als Wurzel. Die Qualität der Wurzel ist entscheidend, denn im Herbst werden diese aus dem Boden geholt, an einem kühlen Ort bis zu einem Jahr in den Winterschlaf gelegt, dann in Treibkisten gestellt und in einem lichtabgeschlossenen Raum an einen Wasserkreislauf angeschlossen. „Während der Hydrotreiberei läuft durchgehend Wasser, dem wir täglich 0,1% BB Boden hinzugeben. Binnen 21 Tagen treibt der Spross aus der Wurzel aus und wächst als Chicorée heran. Die Treibkisten reinigen wir mit BB-Boden und dann beginnt der Zyklus wieder von vorne“, erklärt Peter Münch.


Frei von Fungiziden
Wie bei den Brombeeren bringt das Multikraft-System auch bei der Produktion von Chicorée viele Vorteile mit sich, allen voran die Einsparung an Fungiziden. „Chemische Pflanzenschutzmittel sind bei der Produktion von Chicorée nicht mehr zugelassen. Wir konnten Fungizide gänzlich durch die regelmäßige EM-Behandlung ersetzen. Wie bei den Brombeeren sehen wir auch bei Chicorée ein deutlich besseres Wurzelwachstum“, freut sich Peter Münch über die Ergebnisse im Betrieb seines Vaters.
Multikraft-Experte Günther Soukup steht mit fachkundiger Beratung zur vorbeugenden Behandlung der Kulturen zur Seite und so setzt der Familienbetrieb Münch heuer bei den Erdbeeren erstmals Boden- und Blattbehandlungen mit dem Multikraft-System ein. Die guten Erfahrungen bei Brombeeren und Chicorée verlocken also zu neuen Taten.

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