Sensationelle Ergebnisse bei Bodenlockerung mit Plant Power Produkten von Multikraft

04.04.17 Sensationelle Ergebnisse bei Bodenlockerung mit Plant Power Produkten von Multikraft

Die Landwirte Harald Tschiggerl aus der Steiermark und Ronny Reidinger aus Niederösterreich erzielen mit Plant Power Produkten von Multikraft viele gute Ergebnisse.

EM-Bodenbehandlung schafft ein optimales Milieu für Bodenlebewesen

Die Plant Power Reihe von Multikraft ist die EM-Technologie für die Landwirtschaft und bietet sowohl biologisch als auch konventionell arbeitenden Betrieben ein breites Spektrum an Anwendungen. Effektive Mikroorganismen fördern die regenerativen Kräfte der Natur und damit vor allem auch fruchtbarere, gesündere Böden und widerstandsfähigere Pflanzen. Viele Landwirte erzielen mit Plant Power bereits langjährige positive Ergebnisse und deshalb sucht so manch einer den Einsatz auszuweiten. Wir stellen drei Landwirte vor, die ihre Ärmel aufgekrempelt und ihre Maschinen so umgebaut haben, dass Multikraft-Produkte bei der Bodenlockerung und Aussaat in einem einzigen Arbeitsgang ausgebracht werden.

"Mit der EM-Bodenbehandlung steuert man den Umbau von organischem Material. Die Pflanzenreste verrotten schneller und werden rascher abgebaut. Die Behandlung schafft ein optimales Milieu für Bodenlebewesen und drängt pathogene Keime nachweislich zurück." hebt Multikraft-Geschäftsführer Lukas Hader einige wesentliche Vorteil hervor.

EM-Behandlung mit Tiefenlockerer

Gerade in Gebieten mit schweren Böden ist es notwendig, die Erde häufiger zu lockern und anzuheben. Harald Tschiggerl aus der Steiermark hat seinen Tiefenlockerer so umgebaut, dass BB-Boden damit in tiefere Bodenschichten ausgebracht wird. Auf den Tiefenlockerer ist ein 1000-Liter-Behälter angebracht, der Traktor mit einer Hydraulikpumpe versehen und mit einem Schlauch eine Düse hinter den Grubberzinken montiert. Auf diese Weise werden pro Hektar 50 Liter BB Boden zur Hälfte in tiefere Schichten (50 - 60 cm) unter die Pflugsohle und zur anderen Hälfte an der Oberfläche eingesprüht.  

Vorteile der EM-Bodenbehandlung

"Wir arbeiten schon viele Jahre mit der EM-Technologie. Seit wir EM in tiefere Bodenschichten bringen, stellen wir weitere Verbesserungen fest. Wir haben enorm viele Regenwürmer in der Erde und das Pflanzenwachstum ist nochmals deutlich besser." erzählt Harald Tschiggerl.

Durch diese EM-Behandlung werden im Boden auch pathogene Keime (Pilzkulturen), die sich sonst von den Pflanzenresten ernähren würden, verdrängt. Mykotoxine sind Gifte, die von im Boden lebenden Schadpilzen produziert werden. Die Pflanzen nehmen diese Toxine über die Wurzeln auf. So gelangen die Toxine in Lebens- und Futtermittel - ein Kreislauf, der für Mensch und Tier schädlich ist. "Effektive Mikroorganismen schränken die Ausbreitung pathogener Keime deutlich ein. Ein dreijähriger Versuch der Landwirtschaftskammer OÖ belegt, dass wir Mykotoxine mit der EM-Bodenbehandlung um bis zu 50% reduzieren können." erklärt Lukas Hader.

Ronny Reidinger hat seinen Tiefenlockerer ebenfalls umgebaut, der EM-Behälter befindet sich vorne am Traktor. Mit einem Schlauch nach hinten zum Tiefenlockerer sprüht er seit kurzem je nach Bodenverhältnissen BB-Boden auch auf etwa 35 cm Tiefe ein. Bereits seit 1999 schwört der Betrieb im niederösterreichischen Spillern, den er gemeinsam mit seinem Vater und einem weiteren Mitarbeiter bewirtschaftet, auf die effektive  Behandlung der Ernterückstände mit BB Boden und grubbert nur mehr mit eingeschalteter Frontspritze zweimal jährlich alle Flächen.

"Ich sehe durch die Ausbringung in einem Arbeitsgang eine viel bessere Wirkung. Seit der EM-Bodenbehandlung ist die Wasserspeicherkapazität viel besser, die Böden nehmen mehr Wasser auf. Das Bodenmilieu ist gesünder. Unsere Kartoffeln sind schön und haben keine Krankheiten, während auf anderen Feldern die Kartoffeln verfaulen. Wir arbeiten in einem ganzen Kreislauf, versetzen den Mist mit EM, besprühen die Pflanzen mit Multikraft-Produkten und bringen sie im Boden aus. Die Ergebnisse sind überzeugend und EM ist aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken." schildert Ronny Reidinger.

EM-Säschlitzbehandlung

Auch mit umgebauten Anbaumaschinen für den Anbau, also einer Säschlitzbehandlung, werden tolle Erfolge eingefahren. Harald Tschiggerl und der in Niederösterreich tätige Landwirt Franz Kargl sprühen bei der Maisaussaat seit kurzem eine EM-Mischung aus BB-Boden(EM Aktiv), MK 5, Terrafert Boden und ultrafeinem Gesteinsmehl (Zeobas) in den Säschlitz ein. Der 1000-Liter-Behälter befindet sich an der Fronthydraulik des Traktors. Wie beim Tiefenlockerer wird über einen Schlauch die Produkt-Mischung nach hinten geleitet. Bevor das Saatgut mit Erde bedeckt wird, wird es über eine Düse mit dieser Mischung besprüht, wobei auf einen Hektar rund insgesamt 50 Liter Flüssigkeit kommen.

Durch diese Behandlung kommt das Saatgut unmittelbar mit EM-Produkten in Verbindung. Die Säschlitzbehandlung hilft dem Saatgut schon im Kleinststadium dabei, sich besser zu verwurzeln. Bei allen Bauern, die die Säschlitzbehandlung durchführen, sind durch die Bank doppelt so große Wurzelballen feststellbar und die Erfolge daher sensationell.
"Aus Fallstudien wissen wir, dass die Behandlung bei Problemfällen wie dem Maiswurzelbohrer wichtig ist, weil die Pflanzen aufgrund der kräftigeren und besseren Verwurzelung stehen bleiben." berichtet Lukas Hader und Franz Kargl bestätigt: "Die Wurzelmasse der Maispflanzen ist viel robuster und beständiger. Schützt man die Pflanzen mit Spritzmitteln, vernichtet man Schädlinge wie Nützlinge. Bei der Plant Power Technologie bleiben die Nützlinge erhalten und die Schädlinge wie zum Beispiel der Maiswurzelbohrer tun sich schwer. Der Mais ist grundsätzlich standfester."

Franz Kargl wendet auch beim Anbau von Zuckerrüben diese Methode an. Hier befindet sich ebenfalls an der Fronthydraulik des Traktors der Behälter mit der EM-Mischung, die direkt nach hinten zur Aussaat geleitet wird. "Hat man sich auf diese Arbeitsweise einmal eingestellt, geht alles ganz einfach." Bei den Zuckerrüben wachsen die Wurzeln ebenfalls größer und robuster. Die Pflanzen sind insgesamt widerstandsfähiger gegenüber Pilzkrankheiten wie zum Beispiel Cercosbora. "Auf den Feldern, die ich mit EM behandelt habe, sind die Rüben gesund und lagern sogar mehr Zucker ein. Im Vergleich zu Spritzmitteln ist die EM-Behandlung kostengünstiger und liefert die besseren Ergebnisse." so Franz Kargl abschließend.

 

 

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