EM-Technologie bringt Vorteile bei Fütterung & Gründüngung

25.07.17 EM-Technologie bringt Vorteile bei Fütterung & Gründüngung

Für Bernhard Mayer ist FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ein fixer Bestandteil der Fütterung. Die Schweine sind gesünder, das Stallklima besser. Auch bei der Gründüngung bringt die Behandlung mit Plant Power Produkten sehr gute Ergebnisse.

EM-Technologie bringt Vorteile bei Fütterung & Gründüngung

Bernhard Mayr ist in der Landwirtschaft gut verwurzelt. Von klein auf hineingewachsen, arbeitet er seit 2011 hauptberuflich am elterlichen Betrieb in Wendling in Oberösterreich. Zuvor hat er die Höhere landwirtschaftliche Bundeslehranstalt in St. Florian und den landwirtschaftlichen Zivildienst abgeschlossen. Von vielen Seiten hat er immer wieder über die EM-Technologie gehört und sich entschlossen, selbst damit zu arbeiten. Mit sehr guten Erfolgen, wie sich zeigt.

EM-Technologie in der Fütterung

Der Betrieb umfasst 65 Zuchtschweine und 400 Mastplätze. "Wir füttern alle Tiere mit Trockenfutter. Vor etwa über zwei Jahren haben wir damit begonnen, FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) dem Futter beizumischen", erzählt Bernhard Mayr. 0,5 - 1 % FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) werden direkt in den Mischer eingesprüht und so dem Futter beigemengt. Seither machen sich positive Veränderungen bemerkbar. Auffällig sind das bessere Stallklima sowie ein besserer Gesundheitsstatus der Schweine.  Der Einsatz von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) in der Fütterung bringt auch Verbesserungen bei der Gülle mit sich. "Die Gülle blubbert vor sich hin, hat eine viel geringere Schwimmdecke und muss nicht mehr aufgerührt werden." Immer wieder überrascht sind die Nachbarn von Familie Mayr. Warum? Ganz einfach, man riecht nichts mehr. Die Geruchsbelastung bei Ausbringung der Gülle hat sich deutlich reduziert. Bernhard Mayr: "Mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) schaffen wir einen schönen Kreislauf. Wir haben die Effektiven Mikroorganismen im Futter, bringen sie so in den Wirtschaftsdünger und mit diesem auf das Feld."

EM bei Gründüngung

Rund 90 Hektar Ackerfläche und 3,5 Hektar Grünland bewirtschaftet Familie Mayr. Zur Verfütterung an den eigenen Tierbestand werden Mais, Weizen, Wintergerste und Sojabohnen angebaut. Mit dem Einsatz der EM-Technologie im Ackerbau macht Bernhard Mayr ebenfalls sehr gute Erfahrungen. Und so geht er dabei vor: Mitte Juli, nach der Ernte von Wintergerste, baut er Zwischenfrüchte an. Diese Begrünung steht das ganze restliche Jahr, ist nicht winterhart, frostet ab und verrottet direkt auf dem Feld. Unmittelbar vor der Saatbettbereitung sprüht er mit der Pflanzenschutzspritze BB-Boden auf die Begrünung aus. Auf 150 Liter Wasser kommen dabei 50 Liter BB Boden. "Im Frühjahr bringe ich darauf EM-Gülle aus und baue den Mais direkt in diese Mulchsaat an."

Die Zwischenfrüchte bringen generell wertvolle organische Masse in den Boden ein. Das Besprühen mit BB Boden unmittelbar vor dem Einarbeiten in den Boden fördert die Umwandlung der Organik. "Wir sehen deutlich, dass das Material schneller verrottet und durch die Effektiven Mikroorganismen besser zersetzt wird. Das hat auch den Vorteil, dass damit Fäulnisbildung unterbunden wird. Außerdem erhalten wir ein gutes Bodengefüge und damit einen guten Erosionsschutz. Der Boden ist insgesamt belebter. Das beweisen die vielen Regenwürmer", stellt Bernhard Mayr erfreut fest und hat vor, die EM-Technologie auch bei der Strohrotte anzuwenden.

EM bei Strohrotte

Durch die Behandlung des Strohs mit BB Boden wird ebenfalls die Fäulnisbildung verhindert und das auf dem Feld verbleibende und in den Boden eingearbeitete Stroh schneller und leichter zu Humus umgewandelt. Dazu werden das gehäckselte Stroh oder die Strohstoppeln mit einer Mischung aus 50 Liter BB Boden und 250 - 500 Liter Wasser besprüht und umgehend mit dem Grubber oder Pflug eingearbeitet. "Man sollte das Stroh nicht in der prallen Sonne besprühen, sondern am besten abends oder früh am Morgen. Alternativ dazu können 50 Liter BB Boden pro Hektar auch gemeinsam mit der Gülle ausgebracht werden", erklärt der landwirtschaftliche EM-Fachberater Franz Hummer.

Wichtig für die Strohrotte ist, dass die Oberfläche des Strohs beim Dreschen beschädigt wird, damit die Effektiven Mikroorganismen eine gute Angriffsfläche haben. Sobald das Stroh in Kontakt mit dem Boden kommt, setzt die Strohrotte ein und die Mikroorganismen beginnen mit ihrer Arbeit.

Vorteile mit EM

Der Einsatz von EM bringt noch eine Reihe weiterer Vorteile mit sich, wie Franz Hummer betont: "Nährstoffe, die im Boden vorhanden sind, werden für die Pflanzen verfügbar gemacht. Darüber hinaus erwärmt sich der Boden im Frühjahr rascher und man erreicht damit frühere Anbauzeiten im Frühjahr. Wesentlich ist auch, dass durch den rascheren Abbau der Ernterückstände die Nahrungsgrundlage für Fusarienpilze reduziert wird." Dass durch den Einsatz der EM-Technologie sogenannte Mykotoxine, also Schimmelpilzgifte, stark reduziert werden, beweist auch eine Studie der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. "Die Effektiven Mikroorganismen helfen, nachhaltig ein gesundes Bodenmilieu zu schaffen. Fusarienpilze zum Beispiel haben bei gesundem Boden nur noch wenig Chancen, sich zu entfalten. So können wir das in der Natur notwendige natürliche Gleichgewicht wieder herstellen", fasst Franz Hummer zusammen.

Von solch positiven Kreisläufen ist auch Bernhard Mayr aufgrund seiner bisherigen Praxiserfahrungen mit der EM-Technologie überzeugt. "Wir bauen alleine schon damit einen guten Grundstock auf, indem wir FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) regelmäßig dem Futter beigeben. Mit gesunden Böden schaffen wir eine gute Basis für gesunde Pflanzen. Ich glaube es ist der richtige Weg, wenn man Effektive Mikroorganismen in den ganzen Kreislauf von der Fütterung bis zur Ausbringung auf das Feld einsetzt."

Wie die EM-Technologie in der Landwirtschaft erfolgreich angewendet wird erfahren Sie unter Landwirtschaft und Ackerbau

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