Effektive Mikroorganismen reduzieren Stängelfäule bei Gurken

13.12.16 Effektive Mikroorganismen reduzieren Stängelfäule bei Gurken

Mit EM alles im grünen Bereich

Gurken, Salate und Schnittlauch für die Gastronomie

Am Rande des 11. Wiener Gemeindebezirks Simmering liegen die ausgedehnten Anbauflächen zahlreicher Gartenbaubetriebe. Viele Gärtnerfamilien hatten sich bereits um 1900 hier im topografisch niedrigst gelegenen Teil Wiens angesiedelt. Im Laufe der Zeit hat sich der Gartenbau in Simmering stark verändert und wurde zusehends auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Bis heute wird eine Vielfalt an Gemüse zur Nahversorgung produziert. Über 100 Betriebe bewirtschaften großteils im geschützten Anbau eine Fläche von rund 300 Hektar mit Gemüse und Zierpflanzen. Zu ihnen gehört auch der Gartenbaubetrieb von Josef Müller.

Vor rund 25 Jahren hat der Gemüseproduzent den Famlienbetrieb übernommen, hat Modernisierungen durchgeführt, entspricht damit geltenden EU-Standards und bewirtschaftet insgesamt 15.000 m² Freilandfläche und 11.000 m² Fläche in beheizbaren Gewächshäusern. Im Freiland werden Kochsalat und Schnittlauch kultiviert, in den Gewächshäusern Häupelsalat, Gurken und ebenfalls Schnittlauch. Sämtliche Produkte liefert Josef Müller an das Gemüsehandelsunternehmen Perlinger und den Großmarkt Inzersdorf. Von dort werden sie österreichweit verschiedensten Gastronomiebetrieben zugestellt. „Wir produzieren den ganzen Schnittlauch, die Salate und Gurken für Hotels, Gasthäuser, Restaurants und Cafés.“

Kulturfolge im Jahreskreis

Im Jänner werden in den Gewächshäusern die ersten Salatpflanzen gesetzt. Sobald der Salat abgeerntet ist, werden im April die Gurken ausgepflanzt. „Im Juli haben wir gehörig viel mit der Gurkenernte zu tun. Darauf hin setzen wir Schnittlauch an, den wir bis in den Dezember hinein produzieren.“ schildert Josef Müller die Kulturfolge in den Gewächshäusern. Kochsalat wird im Freiland unter Flies Ende Februar gesetzt und dann alle zwei Wochen in Etappen geerntet und weiter gesetzt.

In den Gewächshäusern wird im Jänner und Februar mit der Kultivierung pausiert. „Wir müssen die Gewächshäuser beheizen und für eine durchgehende Bewirtschaftung sind die Heizkosten zu hoch.“ Das heißt nicht, dass es in der Zeit keine Arbeit gäbe. Die Winterpause wird für die Reinigung der Gewächshäuser genutzt, die zur Vorbeugung von Krankheitserregern enorm wichtig ist. Josef Müller spielt seit einiger Zeit mit dem Gedanken, dabei auf die EMc®-Reiniger von Multikraft umzustellen und zwar deshalb, weil er mit der EM-Technologie im Gartenbau seit zwei Jahren sehr gute Erfahrungen sammelt.

Regelmäßiger EM-Einsatz

Kennengerlernt hat er sie durch die Gebrüder Kasehs, die als alteingesessene Gartenbaufamilien in Wien Simmering ihre Betriebe führen. „Ich bin mit der EM-Technologie schön langsam ins Laufen gekommen und tausche mich mit Karl Kahses, der sie schon länger anwendet, immer wieder aus.

Für mich war auch die Händlertagung bei Multikraft zu Jahresbeginn sehr interessant und es ist hilfreich, auch von den EM-Erfahrungen anderer Gemüseproduzenten zu hören. Ich habe mir für meine Arbeit im Betrieb viel mitgenomen.“ erzählt Josef Müller, der alle seine Kulturen regelmäßig einmal pro Woche mit einer EM-Sprühlösung behandelt. Sie setzt sich aus BB-Blatt, Terrafert Blatt, MK5, Keramikpulver und Fermentierten Pflanzenextrakt zusammen. Machen sich bei den Kulturen da oder dort Probleme bemerkbar – sei es, dass die Blätter der Gurken- und Salatpflanzen schlaff sind oder der Schnittlauch die Spitzen schließt – fügt Josef Müller der laufenden Bewässerung noch die Komponente BB-Boden (EM-Aktiv) hinzu. „Die Pflanzen erholen sich dadurch sehr schnell. Überhaupt sind die Pflanzen allesamt seit der regelmäßigen Anwendung Effektiver Mikroorganismen viel robuster und gesünder. Sie stehen viel kräftiger da.“

Wesentlich geringere Stängelfäule

Besonders auffällig ist das bessere und gesündere Wurzelwachstum der Gurken. Dasselbe gilt für die Stängel der Gurkenpflanzen. Diese waren oftmals von Botrytis betroffen, einer Pilzerkrankung, die zum fortschreitenden Zerfall des Pflanzengewebes führt und große Schäden anrichten kann. Die Stängel der Gurkenpflanzen verfaulen von unten her und müssen aus der Kultur schnellstens entfernt werden. Die Pilzerkrankung bringt also auch einen größeren Arbeitsaufwand mit sich. Mit Hilfe der EM-Technologie konnte die Botrytis erfolgreich eingedämmt werden. „Durch die Anwendung der EM-Produkte von Multikraft haben wir deutlich weniger Stängelfäule bei den Gurken. Das ist ein riesiger Vorteil. Der Anteil der von Stängelfäule betroffenen Gurken liegt jetzt nur noch bei 2 – 4%. Wir haben dadurch nicht mehr so viele kaputte Gurken, die ausgerissen werden müssen.“ Diese Arbeitserleichterung schätzt Josef Müller sehr, genauso wie dass er durch den gesünderen Bestand der Kulturen eine bessere Ernte einfährt.

Abschließend ist es ihm wichtig zu betonen: „Das gelingt nur, wenn man die EM-Technologie richtig anwendet. Im ersten Jahr habe ich mit der EM-Anwendung zu spät begonnen. Jetzt besprühe ich alle Pflanzen mit der EM-Mischung gleich von Beginn an und zwar wirklich regelmäßig. So lassen sich auch die Erfolge schön sehen.“ Damit ist also alles im grünen Bereich.

 

Mehr Informationen zu den Multikraft-Produkten:

BB Blatt

Terrafert Blatt

MK 5

Keramikpulver

FPE

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