Biozertifizierter Weinbau mit Effektiven Mikroorganismen im Burgenland

19.12.16 Biozertifizierter Weinbau mit Effektiven Mikroorganismen im Burgenland

Erlesene Bio-Weine vom Andrelhof in Gols

Mit feinem, frischem und jugendlichem Charakter kommt der Rheinriesling daher, mit samtig weichem Rot leuchtet der St. Laurent aus dem Glas. Der Andrelhof war auch heuer wieder am Multikraft Thementag mit einem Stand beim EM-Bio-Bauernmarkt vertreten - und das aus gutem Grund. Die biozertifizierten Weine und Säfte von Inge und Herbert Allacher aus Gols im nördlichen Burgenland werden für ihre hervorragende Qualität und Bekömmlichkeit geschätzt.

„Wir vermarkten größtenteils direkt ab Hof, beliefern Kunden in ganz Österreich, darunter viele Restaurants, ein kleiner Teil ist im Handel.“ schildert Inge Allacher. „Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist uns wichtig uns so fahren wir vom Neusiedlersee auch bis ans andere Ende von Österreich nach Vorarlberg.“ erzählt Herbert Allacher, der zusammen mit seiner Frau  das Weingut 1993 von seinem Vater übernommen hat. Im Familienbetrieb bewirtschaften sie rund zwölf Hektar Weingärten, in denen rund ein Drittel Rotwein- und zwei Drittel Weißweinreben kultiviert werden. Zu den Produkten zählen auch Roséweine, naturtrübe Traubensäfte und Schnaps.

Umstellung zur Biozertifzierung

Seit August 2006 arbeiten sie nach den Richtlinien des biologisch organischen Landbaues, das heißt dass seit der Ernte 2009 Weine und Traubensaft aus kontrolliert biologischem Anbau angeboten werden. Was die beiden zu diesem Schritt bewogen hat? „Für uns war es schon immer problematisch, mit Giften und Kunstdünger zu arbeiten, vor allem auch von den Kosten her. Wir haben eigentlich schon zwanzig Jahre vorher begonnen, den Betrieb langsam umzustellen. Das war kein Schritt von heute auf morgen. Über die Jahre haben wir nach und nach Chemie weggelassen und uns mit der Begrünung von Weingärten beschäftigt. Aufgrund dieser jahrelangen Erfahrungen ist uns die Umstellung leicht gefallen.“

EM in den Weingärten

In der Bewirtschaftung kommen auch Effektive Mikroorganismen zum Einsatz, die Inge Allacher 2009 über Bekannte kennengelernt und über Internet bei Multikraft bestellt hat. Nach guten Erfahrungen bei der Gartenarbeit und Kompostierung starteten die Allachers 2010 erste Versuche in den Weingärten und setzen seither EM zur Bodenpflege, Pflanzenstärkung und Reinigung des Betriebes regelmäßig ein.

„Weinreben sind gegenüber Pilzerkrankungen sehr empfindlich. Damit sie widerstandsfähiger sind, braucht es unbedingt gesunde Böden. Wir arbeiten seit 25 Jahren für die Bodengesundheit und wenden nun dabei auch unterstützend EM, EM-Keramikpulver und Urgesteinsmehl an. Wichtig ist die Humusbildung. Wir bringen sehr viel organische Masse in Verbindung mit EM aus und achten vor allem darauf, den Boden so wenig als möglich offen zu halten. Der Boden ist immer entweder bedeckt oder begrünt. Das nördliche Burgenland ist ein Trockengebiet. Wenn wir ständig wachsende Pflanzen haben, bekommen wir Probleme mit dem Wasser und so arbeiten wir auch viel mit Bedeckung, die kein Wasser verbraucht und die Verdunstung vom Boden abhält.“ erklärt der Weinbauer.

Zur Pflanzenstärkung werden die Weinreben ab Anfang Juni bis Ende Juli alle 8 – 10 Tage mit einer EM-Mischung besprüht. Darin enthalten ist Molkepulver, Urgesteinsmehl, EMA, MK5, Pflanzenmehl sowie Keramikpulver und bei Bedarf Netzschwefel.

„Nur noch bei ganz extremen Wetterverhältnissen greifen wir auf Kupfer und Schwefel zurück, die im biologischen Weinbau erlaubt sind. Durch die Unterstützung mit der EM-Technologie konnten wir die Aufwandmenge um bis zu 50% reduzieren.“ Darüber hinaus werden die Fässer und Tanks mit eMC-Citrusreiniger gereinigt. Regelmäßig wird auch der Keller mit verdünnter EM-Klar-Urlösung besprüht. „Wir schaffen und erhalten damit ein gutes Milieu“, so Inge Allacher, die auch im ganzen Haushalt die eMC-Reiniger verwendet.

Qualität und Bekömmlichkeit

Seit dem konsequenten Einsatz von EM sind einige Veränderungen auffällig. „Im konventionellen Weinbau ist es üblich, die Weine stark zu filtrieren, das heißt alle Mikroorganismen heraus zu nehmen. Wir machen das nicht mehr und filtrieren relativ grob, um die Effektiven Mikroorganismen, die wir ja im ganzen Weinbau einsetzen, zu belassen. Dadurch sind die Weine in der Lagerung viel stabiler.“ Obwohl nicht mehr so stark filtiert wird, finden in den Flaschen kaum noch Nachgärungen statt. Inge und Herbert Allacher schätzen die EM-Produkte auch deshalb, weil damit die Arbeit einfacher geworden ist.

Die Kunden wiederum schätzen die Qualität und Bekömmlichkeit der Weine und Säfte. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass sich die Leute unsere Weine schmecken lassen. Wir bekommen immer wieder bestätigt, dass unsere Weine so gut verträglich und die Taubensäfte so geschmackvoll sind.“ freut sich Herbert Allacher. Die Traubensäfte sind allesamt naturtrüb, werden nur pasteurisiert und ihnen wird keinerlei Ascorbinsäure hinzugefügt. „Für uns ist die biologische Arbeit eine Frage der Haltung und insgesamt eine Lebensweise.“ sagt Herbert Allacher und Inge Allacher fügt hinzu: „Die Wertschätzung im Umgang mit der Natur bedeutet, allem, was wächst und entsteht, Demut und Dankbarkeit entgegenzubringen. Wir freuen uns, zu einem positiven Ganzen einen Beitrag leisten zu können. Deshalb sind wir auch gerne Teil der EM-Gemeinschaft.“

 

Mehr Informationen zu den Multikraft-Produkten:

EM Aktiv

EM-Keramikpulver

Zeobas Urgesteinsmehl

MK 5

eMC Reiniger

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