Naturnaher Gemüsebau - Qualität ist die Devise

21.03.18 Naturnaher Gemüsebau - Qualität ist die Devise

Schön, wenn etwas so richtig gut aufgeht. Dieses Vorhaben, jener Plan. Und das Gemüse im Garten. Markus Hillebrand hat seinen Familienbetrieb über die Jahre umgekrempelt und den Fokus auf naturnahen Gemüsebau gelegt. Was früher ein Milchvieh- und Ackerbaubetrieb war, ist heute ein vielfach ausgezeichneter Genussbauernhof. Hier zeitigt das Multikraft-System schon nach zwei Jahren tolle Erfolge, die weiter anspornen.

Zusammen mit dem hofeigenen Genussladen und der 2012 eingerichteten Genusskochschule floriert der in der Steiermark in Zettling gelegene Hof. In dieser schönen Gegend südlich von Graz gibt es die idealen Böden für frisches Gemüse, das von Familie Hillebrand seit Generationen angebaut wird. Markus Hillebrand, der den Betrieb 2007 übernommen hat und ihn heute noch zusammen mit den Eltern bewirtschaftet, legt dabei den Fokus auf naturnahe Anbauverfahren. Auf 30 Hektar Ackerflächen kultiviert er unter anderem Erdäpfel, Kraut, Mais, Ölkürbisse, Salate und weitere saisonale Gemüsesorten. In Gewächshäusern, auf rund 1.100 Quadratmetern, reifen Tomaten, Paprika, Gurken, Melanzani, Zucchini und Pfefferoni heran. Die in heimischen Küchen immer beliebter werdenden Süßkartoffeln sind seit 2017 ebenso neu im Sortiment wie die Käferbohnen.

Keine Kompromisse, wenn es um die Qualität von Lebensmitteln geht, lautet die Devise. Die integrierte Produktion unterliegt der AMA-Gütesiegel-Kontrolle und erfolgt unter anderem nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltprogrammes und vorbeugendem Gewässerschutz.
Bei der ganzen Palette an Frucht- und Wurzelgemüse wendet Markus Hillebrand seit rund zwei Jahren deshalb auch das Multikraft-System an.

Stärkung von Boden & Blatt

"Wir haben 2016 bei einzelnen Kulturen mit Versuchen gestartet und die Produkte von Multikraft ausprobiert. Seit 2017 setzen wir das Multikraft-System flächendeckend ein, das heißt: wir führen sowohl im Freiland als auch in den Glashäusern regelmäßige Boden- und Blattbehandlungen durch. Wir arbeiten BB-Boden und Terrafert-Boden in den Boden ein und spritzen die Gemüsekulturen wöchentlich mit einer Mischung aus BB-Blatt, Terrafert-Blatt, MK5, EM-Keramikpulver und Urgesteinsmehl." erzählt Markus Hillebrand, der bisher schon nach dem Prinzip der Pflanzenstärkung arbeitete, um vor allem witterungsbedingte Stressphasen für die Pflanzen zu kompensieren.

Vitales Gemüse

Mit dem Multikraft-System sind sämtliche Salatsorten - auch das beliebte, besonders knackige "Grazer Krauthäupel" - so wie all die anderen Gemüsepflanzen vitaler und sichtbar gesünder im Wachstum. Markus Hillebrand ist nicht nur Obmann des Vereins "Grazer Krauthäupel", die Erzeugung des Premstättner Sauerkrauts ist ebenfalls eine Spezialität der Hillebrands. "Mir ist es wichtig das Premstättner Kraut als Sorte zu erhalten. In unserer Gegend haben Bauern mit Hybridsorten oft große Probleme. Ich habe das Saatgut mit EM-Keramikpulver gebeizt und Boden- und Blattbehandlungen durchgeführt. Unser Kraut ist 2017 wunderschön gewachsen, die Pflanzen waren gesund und kräftig."

Weniger Pflanzenschutzmittel

Diese auffälligen Veränderungen zeigen sich bei Frucht- und Wurzelgemüse durch die Bank. "Beim Kartoffelanbau bin ich mit dem Multikraft-System hinsichtlich Krautfäule besser abgesichert, habe sehr gute Ernten und spare wie bei anderen Kulturen Pflanzenschutzmittel ein. Wir sehen, dass es gut mit dem Nützlingseinsatz zusammen passt und für die kleinen Helfer ein gutes Milieu schafft." berichtet der innovative Gemüsebauer.

 

Schlüssel zum Erfolg

"Entsprechend der Erfordernisse stimmen wir die einzelnen Komponenten von Multikraft aufeinander ab." Als Mehltaudruck bei Gurkenkulturen gegeben war, reagierte Hillebrand mit intensiveren Blattbehandlungen und steuerte so dagegen. "Der Schlüssel zum Erfolg sind die Bodenbearbeitung, die regelmäßigen Behandlungen und das Beizen des Saatguts. Was es unbedingt braucht, ist die konsequente Anwendung." erzählt Markus Hillebrand. Die fachkundige, individuell auf den Betrieb abgestimmte Beratung durch Multikraft-Experten Günther Soukup schätzt er dabei sehr.

Zeigt eine Anwendung nicht sofortige Wirkung, darf man nicht gleich den Hut darauf hauen. Es geht darum, konsequent weiter zu machen, Erfahrungen zu sammeln und den Böden etwas Zeit zu geben, damit sie dank der regelmäßigen Multikraft-Anwendungen ein gesundes Milieu aufbauen. "Die Zusammenstellung der EM-Komponenten und die Arbeitsabläufe spielen sich mit der Zeit ein." so Markus Hillebrand, der die Anwendungen des  Multikraft-Systems im Betrieb weiter ausdehnen will.

Insgesamt liegt der Fokus darauf, die Sortenvielfalt des Gemüses beizubehalten und gleichzeitig Pflanzenschutzmittel so weit einzusparen, dass sie zur Gänze weggelassen werden können oder nur noch als Notnagel dienen.

"Wir wollen gesunde, regionale Produkte erzeugen und für die Menschen einen guten Bezug zu Lebensmitteln herstellen." sagt Markus Hillebrand, der mit seiner Familie jährlich über tausend Leute am Hof zu Information und Genuss einlädt. Kinder ernten direkt vom Acker Kartoffeln und das Hoffest ist jedes Jahr ein Highlight. Endverbraucher, Gastronomie und Bildungseinrichtungen kaufen im Genussladen unverpacktes, frisches Gemüse und regionale Produkte von rund 45 Bauern. Die Kochkurse mit Seminarbäuerin Sandra Hillebrand erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein abwechslungsreiches, oft auch prominent besetztes Kursprogramm zeigt, wie sich aus regionalen und saisonalen Produkten tolle Kreationen auf den Tisch zaubern lassen. Worum es bei allem geht? Markus Hillebrand: "Wir stehen für Qualität. Vom Anbau bis zur Ernte, vom Verkauf bis zum Genuss." Schön, wenn etwas so richtig gut aufgeht.

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