Marke Eigenbau: Selbstversorgung mit Gemüse aus dem eigenen Garten

15.03.21 Marke Eigenbau: Selbstversorgung mit Gemüse aus dem eigenen Garten

Knackige Radieschen, frischer Salat, duftende Kräuter, süße Erdbeeren. Frisch aus dem eigenen Anbau schmecken Gemüse, Salate und Kräuter am besten. Gesundes Essen vom Beet bis auf den Teller selber gemacht ist von unschätzbarem Wert und so finden immer mehr Menschen große Freude an der Selbstversorgung. Der Start in die Gartenarbeit gelingt am besten mit hilfreichem Basiswissen. Einige Basics für die Anwendung des Multikraft-Systems erleichtern obendrein das Gartenleben ungemein. Mit Hilfe der Boden- und Pflanzenhilfsstoffe von Multikraft werden Pflanzen dank Effektiver Mikroorganismen auf natürliche Weise gestärkt. Es kann also losgehen mit den kleinen und großen Gartenfreuden im Frühling!

Basiswissen

70 % allen Lebens unserer Erde bestehen aus Mikroorganismen. Sie sind Teil der Menschen und Tiere, der Pflanzenwelt, des Erdreichs und der Gewässer. Effektive Mikroorganismen sind Mikrobenmischkulturen, die vornehmlich aus Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien bestehen. Diese Mikroorganismen-Kulturen sind die Basis für alle Produkte von Multikraft, die durch Fermentation entstehen. Die Haupteigenschaft der Multikraft-Kulturen besteht darin, Fäulnis und die dabei entstehenden giftigen Stoffwechselendprodukte zu unterbinden und regenerative (erneuerbare) Prozesse zu unterstützen. Daraus ergibt sich eine große Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten. 

Ein positives Mikroorganismen-Milieu ist die Grundlage fruchtbarer Böden. Der konsequente Einsatz Effektiver Mikroorganismen fördert den Humusaufbau und die Bodenfruchtbarkeit. Die Multikraft-Pflanzenhilfsmittel dienen der vorbeugenden Pflanzenstärkung zur Vermeidung von Schädlingsbefall oder Pilzerkrankungen auf ganz natürliche Weise.


Selbstversorgung auf kleinem Platz 

Wer keinen eigenen Garten hat, muss den Kopf nicht in den Sand stecken. Gärtnerische Selbstversorgung geht auch mit wenig Platz. Ein Topf Erde auf der Fensterbank reicht schon aus, um kleine Gartenfreuden zu genießen. Viele Gemüse können am Balkon problemlos in Pflanzsäcken, Trögen oder einem kleinen Hochbeet angebaut werden, und selbst ein Blumentopf auf der Fensterbank kann so manch schöne Ernte bereithalten. Kräuter oder Chilis im Topf sind besonders dekorativ und mit einem sonnigen Plätzchen glücklich.

Für Einsteiger und gärtnerische Neulinge eignen sich vor allem unkomplizierte Gemüsesorten wie Radieschen, Spinat und Mangold, Karotten und Zucchini oder Pflücksalate wie Rucola. Karotten im Topf? Ja, das geht sehr gut. Die Karotten brauchen einen hohen Topf, ansonsten sind sie recht anspruchslos. Regelmäßiges Gießen und ein geschütztes helles Plätzchen lassen sie gut gedeihen. Sogar Kartoffeln lassen sich im Topf anbauen. Sie brauchen mindestens einen 20-Liter-Topf. Wichtig ist regelmäßiges Gießen, damit die Erde nicht austrocknet, Staunässe soll dabei aber nicht entstehen. Es gibt also viele Ideen und Möglichkeiten, mit der Selbstversorgung auf kleinem Raum in den Frühling zu starten!


Vom guten Abstand

Die Vorfreude auf einen großen Erntekorb verleitet leicht dazu, Gemüsepflanzen viel zu eng zu setzen. Was gute Absicht war, blockiert später die Pflanzen im Wachstum. Damit Pflanzen in der Wachstumsphase bis zur Ernte ausreichend Licht und Platz haben, gilt es, ganz zu Beginn die Pflanzabstände zu beachten.

Als Gartenneuling ist es am einfachsten, die auf den Saatgutsäckchen empfohlenen Pflanzabstände einzuhalten. Selbst vorgezogene Jungpflanzen sollten ebenfalls mit den in Ansetzplänen empfohlenen Abständen gesetzt werden.Hilfreich ist, sich vor Augen zu führen, wie groß die Pflanze sein wird, wenn sie erntereif ist. Dementsprechend viel Abstand benötigen die Pflanzen voneinander, um sich gut entwickeln zu können.


Selbstverständlich mulchen

Richtiges Mulchen verbessert die Bodenqualität. Das Abdecken des Bodens mit natürlichen, leicht verrottbaren organischen Materialien hält Böden und Wurzeln bei längerer Hitze feucht, liefert Futter für nützliche Bodenbewohner und unterdrückt Unkrautwuchs. Tipp: 10 ml Multikraft Wurzelgold (Alternativ: 20 ml EM Aktiv, 10 ml Terrafert Boden) auf 10 L Wasser mischen und diese Sprühlösung beim Mulchen aufsprühen. Dadurch wird ein regeneratives, lebendiges Bodenmilieu unterstützt.

Je nach Material entfaltet Mulch unterschiedliche Wirkungen. Rasenschnitt ist bei allen Pflanzen anwendbar, sollte allerdings leicht angetrocknet und in dünner Schicht ausgebracht werden, sonst besteht Fäulnisgefahr. Er reichert den Boden mit Stickstoff und Kalium an. Getrocknete Brennnesseln verrotten schnell und sind öfter nachzumulchen in durchaus dicken, zehn Zentimeter hohen Schichten. Sie reichern den Boden während ihrer Zersetzung mit Mineralien an und eignen sich gut für Gurken, Tomaten oder Bohnen. Auf Strohmulch reifende Erdbeeren bleiben sauber und weniger anfällig für Schnecken und Grauschimmel. 


Pflanzpartner in der Mischkultur

Wer im Garten oder Hochbeet mehrere Gemüsesorten anbauen möchte, sollte sich für die Mischkultur entscheiden. Die Mischkultur gelingt selbst auf kleinen Flächen, und mit einem ausgeklügelten Anbauplan erzielt man vom Frühjahr bis in den Herbst hinein eine reichliche Ernte. Es ist bewährtes altes Gartenwissen: Mit den richtigen Partnern gehen Gemüsepflanzen in der Mischkultur sinnvolle Symbiosen ein. Werden die Gemüsearten im Beet entsprechend gruppiert, fördern sich die Pflanzen gegenseitig im Wachstum und im Schutz vor Schädlingen. In Mischkulturen tun sich unliebsame Gartenbewohner wesentlich schwerer, sich auszubreiten, denn dort müssen sie sich ihre bevorzugten Pflanzen erst mühsam suchen. Richtig kombiniert, unterstützen die Pflanzen einander hinsichtlich Wachstum und Gesundheit. Mit den richtigen Partnern wachsen die Pflanzen auch besser, weil die Nährstoff-Konkurrenz geringer ist. 

Kräuter in der Mischkultur halten auf natürliche Weise ebenfalls Schädlinge fern. Mit Hilfe ihrer ätherischen Öle vertreiben Salbei, Rosmarin, Thymian und Minze den Kohlweißling. Wird Schnittlauch zwischen Erdbeeren gepflanzt, läuft man weniger Gefahr, dass Grauschimmel die Pflanzen befällt.Für gesundes, kräftiges Wachstum in der Mischkultur sorgen auch gute Bodenverhältnisse, ausreichend Licht und die richtigen Pflanzabstände.

Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur – Gartenneulinge kann das ganz schön überfordern. Es ist also hilfreich, sich einen Anbauplan zu machen. Gerade im Winter, wenn der Garten ruht, ist die ideale Zeit, den Anbauplan für die kommende Gartensaison auszutüfteln. Welche Pflanzen sollen angebaut werden? Die, die man gerne isst. Gartenneulinge starten am besten mit unkomplizierten und robusten Pflanzen wie Kräuter, Salat, Radieschen oder Kohlrabi. Mit Hilfe von Mischkulturtabellen werden Gemüse, Kräuter und Blumen für die Beete so gruppiert, dass sie ideale Pflanzpartnerschaften bilden. In der Illustration finden Sie einen Vorschlag zur Mischkultur auf kleiner Fläche.

Schritt für Schritt

  • Grundriss des Gartens aufzeichnen und Beete eintragen
  • Liste mit Pflanzen erstellen
  • Gruppierung nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern
  • Anordnung anhand von Mischkulturtabellen

Lange hat sich das Gerücht gehalten, ein Gartenleben bestünde hauptsächlich aus Gießen. Dem ist nicht so. Im Gegenteil. Beim Gießen lässt sich Arbeit und Wasser sparen. Viel besser ist, weniger oft zu gießen, dafür so, dass die Erde wirklich durchdringend nass ist. Morgens ist die beste Zeit zum Gießen. Der Boden ist noch kühl, das Wasser sickert gut ein, anstatt zu verdunsten. 

Nach dem Setzen von Jungpflanzen gilt, sie gut und durchdringend anzugießen und in den ersten Tagen nach dem Pflanzen den Boden ohne Staunässe schön feucht zu halten. Haben die Pflanzen ihren ersten Wachstumsschub hinter sich, ist seltener gießen angesagt. Biogärtner Andrea Palmieri: „Ich gieße Jungpflanzen nicht zu viel, damit die Pflanzen lernen, selber nach Wasser zu suchen und stärker in die Tiefe zu wurzeln. Die Wurzeln werden dadurch kräftiger und robuster.“ 

Gemüsebeete vertragen es, seltener, dafür aber ausgiebiger gegossen zu werden, damit der Boden das Wasser speichert. Außerdem empfiehlt es sich,  auf Gemüsebeete eine Mulchschicht aufzutragen und diese einmal wöchentlich mit EM Aktiv zu besprühen. So wird der Gartenboden gut durchlüftet und vor Austrocknung geschützt. Dank größerem Wasserspeichervermögen muss seltener gegossen werden.


Gießen mit dem Multikraft-System

Zur Wurzelstärkung und Verbesserung der Bodengesundheit dient das regelmäßige Gießen mit 10 ml Multikraft Wurzelgold auf 10 L Wasser. Alternativ: 20 ml EM Aktiv, 10 ml Terrafert Boden  auf 10 L Wasser. Gießen Sie sofort nach dem Vermischen. Die regelmäßige Anwendung hält die Böden gesund und voller Leben und stärkt die Pflanzen auf ganz natürliche Weise. 

Multikraft Pflanzenstärkung

Regelmäßiges Besprühen mit 40 ml EM Aktiv, 10 ml Terrafert Blatt, 10 ml MK 5 auf 1 Liter Wasser stärkt die Abwehrkräfte und beugt Schädlingen sowie Pilzkrankheiten vor, etwa dem Falschen Mehltau an Zucchini und Gurken, dem Echten Mehltau an Gurken oder  der Blütenendfäule an Tomaten und Paprika. Von Natur aus gestärkte Pflanzen sind gesünder und widerstandsfähiger!

Luftige, lebendige Böden sind Gold wert. Multikraft Wurzelgold sorgt für ein aktives Bodenleben und für gesunde Pflanzen. Der Bodenhilfsstoff kräftigt die Wurzeln und erhöht die Widerstandskraft gegenüber Schädlingen und Pilzkrankheiten gleich von Anfang an.


Angießen

Es geht ganz einfach: Nach dem Setzen werden die Pflanzen durchdringend angegossen, pro Liter Gießwasser benötigt man 10 ml Multikraft Wurzelgold.


Regelmäßiges Gießen

Anschließend wird regelmäßig einmal pro Woche gegossen, mit einer Mischung aus 10 ml Multikraft Wurzelgold auf 10 Liter Gießwasser. Die fertige Lösung ist am besten immer sofort zu verbrauchen. Der Vergleich macht sicher. Regelmäßig mit Multikraft Wurzelgold versorgte Pflanzen bilden viel stärkere Wurzeln aus und gedeihen dadurch bereits als Jungpflanzen viel robuster und gesünder. 

 

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