Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

03.06.20 Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Wild- und Gartenkräuter bereichern nicht nur unseren Speiseplan, sie sind auch eine wertvolle Unterstützung bei den verschiedensten Beschwerden und Krankheiten. Aber sie helfen nicht nur Mensch und Tier! Sie unterstützen mit ihren Inhaltsstoffen auch unsere Pflanzen im Obst- und Gemüsegarten, indem sie sie in Form von Kräuterjauchen, Pflanzenbrühen oder Tees kräftigen und Schädlinge von ihnen fernhalten. Außerdem schließen sie als Pionierpflanzen für uns den Boden auf. Auch Effektive Mikroorganismen können hier einen wertvollen Beitrag leisten!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen "Brennnessel Extrakt Konzentrat" und "Schachtelhalm Extrakt Konzentrat"?

Brennnessel stärkt die Pflanzen und hilft gegen Läuse und Spinnmilben. Das Brennnesseleck im Garten ist nicht nur ein Paradies für Schmetterlinge, die bekannte Pflanze enthält unter anderem Nesselgift und Ameisensäure, die pflanzenstärkend wirken. Ihre weiteren Wirkstoffe wie Acetylcholin oder Histamin werden von Schild- und Blattläusen nicht vertragen.

Brennnesseljauche wird idealerweise ab dem Frühjahr einmal wöchentlich ausgebracht. Neben allgemeiner Pflanzenstärkung wird gleichzeitig biologischer Stickstoff gedüngt. Auch als Wurzelbad oder zum Gießen der Tomaten während der Blüte (Verhältnis 1:20) ist sie sehr effektiv. Das fertige Multikraft Brennnessel Extrakt Konzentrat ist zusätzlich mit Effektiven Mikroorganismen angereichert und gibt es auch als Sprühlösung.

Schachtelhalm dient der Pflanzenstärkung gegen Pilzkrankheiten. Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut genannt, ist sehr vielseitig einsetzbar. Die Kieselsäure stärkt das Blattgewebe und die Zellwände von Gemüse und Co. Dadurch können Pilze abgehalten werden. 

Im August gesammelter Ackerschachtelhalm hat übrigens den höchsten Kieselsäuregehalt (bis zu 10 %). Sollten Sie sich in der Pflanzenkenntnis nicht sicher sein, ist es jedoch besser, sich das Zinnkraut in der Apotheke zu besorgen, da die Pflanze gerne mit dem leicht giftigen Sumpfschachtelhalm verwechselt wird! Das fertige Multikraft Schachtelhalm Extrakt Konzentrat ist zusätzlich mit Effektiven Mikroorganismen angereichert und ist ebenfalls als Sprühlösung erhältlich.

Wie hält man Kartoffelkäfer und Kohlweißling in Zaum?

Regelmäßige EM-Behandlungen schützen schon vorbeugend gegen den Kartoffelkäfer. Das Mulchen der aufgehäuften Reihen ist ebenfalls empfehlenswert. Auch eine Pflanzengemeinschaft mit Kren oder Farnkraut eignet sich als Abwehrstrategie.

Wenn Kartoffelkäfer vermehrt auftreten: Pflanzen mit je 10 ml EM Aktiv, MK 5 und Brennnessel Extrakt Konzentrat auf 1 L Wasser besprühen und zusätzlich mit ZeoBas Urgesteinsmehl üppig einstauben.

Kaltwasserauszug mit Tomatenkraut: Tomaten bilden Tomatin – eine Substanz, die ihrer Verwandten, der Kartoffel, fehlt und die Entwicklung der Larven des Kartoffelkäfers hemmt. Dazu Tomatenkraut in Wasser einlegen und 24 Stunden einweichen. Den abgesiebten Auszug unverdünnt gießen und versprühen. Der Tomatenkrautauszug ist übrigens auch gegen den Kohlweißling sehr effektiv.

Wermut-Tee gegen den Kohlweißling: Neben Tomatenkrautauszug hilft auch Wermut gegen die lästigen Raupen. Dafür 2 L Wasser kochendes Wasser über 200 g frischen oder getrockneten Wermut gießen und 10 min. ziehen lassen. Abseihen, auskühlen lassen und mit einer Sprühflasche noch am selben Tag 3-mal innerhalb weniger Stunden auf die Kohl-Pflanzen spritzen. Damit wird das Ablegen der Eier verhindert.

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