Gartenarbeit im Frühsommer

29.05.19 Gartenarbeit im Frühsommer

Viele stecken schon mittendrin, andere fangen vielleicht erst jetzt an: Die Gartenarbeit. Noch ist es nicht zu spät sich sein eigenes Gemüse zu pflanzen oder nach der ersten Ernte nochmal nachzulegen.

Kräuter im Topf

Wer bisher noch nicht zum Gärtnern gekommen ist, kann sich mit allen möglichen Kräutern austoben, egal ob man viel oder wenig Platz hat - Freude bringt es genauso viel! Ein paar Kleinigkeiten sind zu beachten. Die meisten Kräuter sind richtige Sonnenanbeter. Mediterrane Kräuter wie Oregano, Thymian, Salbei, Rosmarin mögen Sonne von früh bis spät. Im Halbschatten fühlen sich Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze und Basilikum wohler.  Beim Anpflanzen in verschiedene Töpfe und Gefäße sollte ihnen auch genügend Abstand gegeben werden, damit sie ausreichend Platz zum Entfalten haben. Übrigens je mehr du von den Kräutern erntest, desto üppiger wachsen sie nach. Ernte führt hier zu neuem Wachstum.

 

Düngen mit selbst hergestelltem Bokashi

Was genau Bokashi ist und wie einfach – entgegen dem Namen – es sich selbst herstellen lässt, könnt ihr in diesem Blog-Beitrag nachlesen. Im Gemüsebeet, wo z.B. Kartoffeln, Kürbisgewächse oder andere Starkzehrer heranwachsen, kann der Boden eine gute Portion an Nährstoffen brauchen. Da der pH-Wert des fermentierten Bio-Abfalls zu sauer ist und Wurzeln verätzen könnten, einfach mit einem Abstand von 20 bis 30 cm von den Pflanzen entfernt vergraben.

Mulchen nicht vergessen

Der Rasen wurde im Garten schon ein paar Mal geschnitten und der wertvolle Rasenschnitt hoffentlich verwendet. Manche fragen sich jetzt vielleicht: wozu verwendet? Oder anders gefragt: Jäten Sie noch oder mulchen Sie schon?

Durch richtiges Mulchen fördern Sie das Bodenmilieu, führen der Pflanze wichtige Nährstoffe zu und ersparen sich lästiges Unkrautjäten. Am besten frisch geschnittenen Rasen ca. 3–5 cm dick zwischen den Pflanzen ausbringen und anschließend mit EM Aktiv und Terrafert Boden die Pflanzen besprühen. Weiße Strahlenpilze im und am Mulch, die häufig mit weißem Schimmel verwechselt werden, entstehen aufgrund eines natürlichen Fermentationsprozesses und wirken sich positiv auf das Bodenmilieu aus. Nach rund drei Wochen ist der Mulch durch Nützlinge (Regenwürmer) verarbeitet und es kann wieder eine neue Mulchschicht ausgebracht werden. Während der ganzen Saison sollte das gesamte Beet darüber hinaus etwa ein Mal pro Woche mit EM Aktiv und Terrafert Blatt besprüht werden.

Rasen

Wer kahle Stellen seines Rasens noch ausbessern möchte sät besser jetzt noch. Später im Hochsommer würden die Samen sonst leicht austrocknen. Hier nicht vergessen, gleich eine Intensivbehandlung mit EM Aktiv, Terrafert Boden und EM Keramikpulver durchzuführen. Hier geht’s zum Anwendungsrechner zur einfachen Berechnung.

 

Bienensummen fördern

Bienen benötigen Blumen, welche offen blühen, damit sie den Nektar gut erreichen. Nicht nur im Garten kann man Bienen Anlaufstellen ermöglichen. Ein bepflanzter Balkon kann ebenso eine Anlaufstelle sein. So kann jeder ganz einfach zum Artenschutz beitragen. Die Liste der geeignetsten Pflanzen für Insekten- und Bienenfutter ist endlos. Dass das ganze Jahr über etwas blüht wäre natürlich optimal.

Bienen lieben zum Beispiel: Wildrosen, Kapuzinerkresse, Lavendel, Sommerflieder, Margeriten und Sonnenblumen.

Es muss aber auch nicht immer extra etwas angebaut werden. Wenn ein Rasen nicht immer ganz gemäht wird und sogenannte „wilde Ecken oder Inseln“ stehen bleiben, freuen sich die Insekten und Bienen ebenfalls.

 

Blütezeit von Zierblumen verlängern

Wie man Balkonblumen länger zum Blühen bringen? Wenn man verblühte Blüten sofort entfernt, regt das das Wachstum an. Funktioniert zum Beispiel bei Geranien, Fuchsien, Buschmargeriten und Rittersporn sehr gut.

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