Aluminium, Parabene & Co.: Tabus in der Naturkosmetik

01.06.18 Aluminium, Parabene & Co.: Tabus in der Naturkosmetik

Kosmetikprodukte aus dem Drogeriemarkt sind für angenehme Düfte, schöne Farben und günstige Preise beliebt. Doch Qualität hat ihren Preis: Hinter den Kulissen von feinen Duftstoffen und geschmeidigen Weichmachern stecken oft giftige Inhaltsstoffe wie Erdöl oder Aluminium, die unsere Haut mehr schädigen als pflegen. Grund genug, einen Blick auf die Naturkosmetik zu werfen!

Naturkosmetik greift auf hochwertige und rein natürliche Inhaltsstoffe zurück. Mit ihr kann man Hautirritationen sowie -krankheiten vorbeugen und ganz nebenbei die Umwelt schonen. Beim Essen achten Menschen längst auf gesunde Inhaltsstoffe und einwandfreie Herstellung. Warum aber kommt immer noch so häufig pure Chemie auf die Haut? Das ist heute nicht mehr notwendig – und war es genau genommen nie. Seit 15 Jahren entwickelt Multikraft von Oberösterreich aus Pflegeprodukte mit rein natürlichen Inhaltsstoffen. Worauf man beim Kauf von Kosmetik achten muss und auf welche Stoffe man besser verzichtet, folgt nun:

 

·     Aluminium: Aluminiumfreie Deos boomen – und das vollkommen berechtigt. Aluminiumsalze drosseln die Schweißproduktion und wirken antibakteriell gegen Geruchsbildung, doch Alzheimer oder Krebs sind schwere Folgeschäden von Aluminiumablagerungen in unserem Körper. Die Naturkosmetik greift hierbei auf natürliche Zutaten wie ätherische Öle zurück, die auf natürliche Weise denselben Effekt wie herkömmliche Deos erzielen.

·     Paraffine, Petrolatum und andere Erdölprodukte: Sie findet man normalerweise in Autowerkstätten, genauso oft aber leider auch in der Kosmetik. Paraffine machen die Haut glatt und geschmeidig, denn sie liefern den nötigen Fettanteil bei herkömmlichen Kosmetikprodukten. Doch Vorsicht: „Diese Stoffe sind Destillate aus Erdöl trocknen die Haut eher aus, anstatt sie zu pflegen. Paraffine fördern auch die Faltenbildung und verstopfen die Poren“, warnt die bioemsan-Spezialistin Krebs. In der Naturkosmetik kompensiert man den notwendigen Fettanteil beispielsweise mit hochwertigen biologischen Pflanzenölen wie Mandelöl, Distelöl, Jojobaöl und viele weitere oder Sheabutter.

·     Polyethylenglykol (PEG): Polyethylenglykol ist ein synthethischer Stoff, der in vielen Kosmetikprodukten als Emulgator zum Einsatz kommt. PEG sorgt für die cremige Zusammensetzung beliebter Bodylotions. Durch den Hauptstoff Ethylenoxid und weitere Zusatzstoffe kann allerdings die Membranfunktion der Haut geschädigt und so eine größere Angriffsfläche für Schadstoffe geschaffen werden. „In der Naturkosmetik machen wir Lotions & Co. mit einem sehr hochwertigen Emulgator aus Olivenöl oder einem pflanzlichen Emulgator cremig“, sagt Krebs.

·     Parabene: Damit Kosmetikprodukte möglichst lange halten und Bakterien abgetötet werden, werden häufig Parabene ergänzt. Diese gängigen Konservierungsstoffe sind in der Kosmetik allerdings gefährliche Allergieauslöser sowie Krebserreger und können unseren Hormonhaushalt langfristig schädigen. „Wir setzen lieber auf Kaliumsorbat, das macht Kosmetik genauso gut haltbar und keimfrei“, erklärt die bioemsan-Entwicklerin.

·     Phtalate: Bereits im Kindesalter werden wir mit Weichmachern in Berührung gebracht, wenn mit Kinderspielzeug aus Kunststoff gespielt wird. Das Gefährliche daran ist, dass Phtalate über die Haut in den Körper gelangen und dadurch den menschlichen Hormonhaushalt stark beeinflussen können. Vorrangig sind Phtalate in Shampoos, Zahnpasten, Duschgels, Sonnencremes oder Haarsprays enthalten. In der Naturkosmetik arbeitet man stattdessen mit hochwertigen ausgewählten biologischen Rohstoffen.

·     Künstliche Farb-und Duftstoffe: Herkömmliche Kosmetika setzen auf diverse künstliche Duftstoffe, wie gängige Moschusverbindungen aus der Drüse des Moschushirschen, welche in großen Mengen industriell produziert werden. Allerdings kommen solche Duftstoffe aus dem Labor und können sich im schlimmsten Fall in unserem Fettgewebe ablagern sowie Allergien auslösen. Nicht nur künstliche Duftstoffe, sondern auch künstliche Farbstoffe stehen häufig in Kritik, da die meisten synthetischen Farbstoffe aus Erdölprodukten hergestellt werden. Dabei gilt der „Azofarbstoff“ als besonders allergieauslösend und krebserregend. Erkennbar ist der Stoff durch das Kürzel „CI“ und einem fünfstelligen Zahlencode dahinter.

 

Natur Pur

Tatsächlich gibt es noch viele weitere Zutaten in Pflegeprodukten, die unbewusst auf unseren Körper und unsere Gesundheit einwirken und somit unangenehme Folgen mit sich bringen können. „Der Kauf kontrolliert-zertifizierter Naturkosmetik ist eine Entscheidung für die eigene Gesundheit und unterstützt zugleich unsere Umwelt. Hersteller von Naturkosmetika setzen zusätzlich auf faire Arbeitsbedingungen, wir verzichten sogar auf Tierversuche und produzieren oftmals vegan“, so Krebs.

Multikraft verwendet Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. mehr erfahren
Ich stimme zu!