Blick über den Tellerrand bei der Anwendung von Effektiven Mikroorganismen im Gartenbaubetrieb

24.03.16 Blick über den Tellerrand bei der Anwendung von Effektiven Mikroorganismen im Gartenbaubetrieb

Seit 1994 ist der Betrieb von Karl Gleissner in Brunn am Gebirge in der Nähe von Wien zu einem namhaften Blumengroßhandel gewachsen.

Blick über den Tellerrand

Multikosmos Ausgabe 00019

Im 1946 vom Großvater gegründeten und später vom Vater geführten Gartenbaubetrieb aufgewachsen, ist Karl Gleissner die Gärtnerei von klein auf vertraut. Vor mittlerweile vier Jahren hat er auch den väterlichen Betrieb übernommen. Auf 1,5 Hektar Kulturflächen produziert er das ganze Jahr über ein reichhaltiges Sortiment an Zierpflanzen sowie Beet- und Balkonblumen.  „Wir haben alles, was blühen soll und gern ins Balkonkisterl kommt, im Frühling vor allem Primeln, Violen, Pelargonien in den verschiedensten Farben.“ so Karl Gleissner. Den Herbst verschönern vor allem Chrysantemen in all ihrer Farbenpracht und Karl Gleissner versteht sich gut darauf, sie in großen Büschen wachsen zu lassen. Ab Sommer bis zum Valentinstag bilden Cyklamen in den verschiedensten Größen einen besonderen Schwerpunkt im Sortiment.

„Da ist die Mikrocyklame genau so dabei wie eine Mammutcyklame mit bis zu 50 Zentimeter Durchmesser. Mit Cyklamen haben wir uns in Österreich einen Namen gemacht.“ Damit sie ihre Vitalität und Größe erreichen, braucht es genug Zeit, zu wachsen und - wie Karl Gleissner sagt - vor allem das Geschick des Gärtners und die entsprechende Pflege. An die 100.000 Cyklamen kommen pro Jahr aus der Gärtnerei Gleissner in den Fachhandel. „Wir beliefern Gärtner und Fachmärkte in ganz Österreich, von Wien bis nach Tirol, vom südlichen Kärnten bis ins nördlichste Waldviertel.“ erzählt Karl Gleissner, dem die gute Qualität seiner Pflanzen ein großes Anliegen ist.

Für Pflege und Qualität der Pflanzen blickt er immer wieder über den eigenen Tellerrand und informiert sich in nahen und fernen Ländern bei Jungpflanzen- und Produktionsbetrieben sowie Züchtern. „Mein Großvater sagte immer, beim Wirt bei einem Achterl Wein erfährt man mehr als daheim. Statt zum Wirt fahre ich in andere Länder, rede mit Pflanzenzüchtern und mache mich schlau. Wir tauschen Erfahrungen dahin gehend aus, was gut funktioniert und wie mit Beschaffenheit, Resistenz, Haltbarkeit, Form, Größe und Farben der Pflanzen gearbeitet wird. Für diese Fragen braucht es ein gutes Gespür und diese Arbeit taugt mir einfach“ so Karl Gleissner weiter, der sich dabei laufend informiert, wie er seinen Pflanzen das Beste angedeihen lassen kann. Dadurch hat er auch die Effektiven Mikroorganismen entdeckt und setzt sie seit vier Jahren regelmäßig ein.

Bereits die Jungpflanzen, die drei bis vier Tage in Quarantäne kommen, werden mit EM Aktiv und Terrafert Blatt eingegossen. „Angeliefert werden die Jungpflanzen aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden. Transport, ein- und auspacken, Temperaturschwankungen sind für sie dabei eine große Belastung. Wir besprühen sie mit EM und holen sie so vom Stress herunter.“ schildert Karl Gleissner. Alle Pflanzen der Gärtnerei werden nach dem Eintopfen permanent bei jedem Gießgang mit EM behandelt und einmal pro Woche mit Terrafert Blatt besprüht. Im Herbst wird das Besprühen wegen Sprühflecken auf den Blättern eingestellt, EM jedoch weiterhin über das Bewässerungssystem den Pflanzen zugeführt. „Die Anwendung von EM funktioniert für uns einfach gut. Wir haben seither zum Beispiel den Einsatz von Fungiziden völlig auf Null herunter geschraubt.“ stellt Karl Gleissner zufrieden fest: „Die Pflanzen sind grundsätzlich vitaler, lassen nicht gleich welk ihre Blätter hängen und leiden weniger unter Schwankungen zwischen trocken und nass.“ Positiv für ihn ist auch die erhöhte Widerstandskraft gegenüber Schädlingen genau so wie der verringerte Bedarf an Dünger, da bereits das Wurzelsystem der Pflanzen die Nährstoffe über den Boden besser und kompakter aufnimmt.

„Das Um und Auf bei EM ist auf alle Fälle die regelmäßige Anwendung, das gilt auch für die Blumenbeete oder Balkonblumen zu Hause. Pflanzen, die stark blühen, brauchen genug gutes Futter.“ Karl Gleissner empfiehlt, Blühpflanzen und umliegende Hecken so oft wie möglich auch mit Kräuterextrakt von Multikraft zu besprühen, da dies Schädlinge, die den Geruch dieser Kräuter nicht mögen, fernhält. „Werden die Pflanzen frisch eingesetzt, ist es gut, sie mit EM einzugießen. Dadurch wird das Substrat belebt und die Pflanzen nehmen die Nährstoffe viel besser aus dem Boden auf. All das macht Sinn und zeigt sich in kräftig blühenden Pflanzen.“ so Karl Gleissner abschließend, der bereits wieder seine Koffer packt und auf den Sprung ins nächste Land zur nächsten Fachmesse ist.

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