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Familie SchützenhoferTipps von der EM-Gärtnerei
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Für das Mulchen, also das Aufbringen von Pflanzenmaterial auf der Erdoberfläche, gibt es viele gute Gründe:
- Weniger Arbeit für Sie. Durch die Abdeckung der Oberfläche: minimale Beikrautkeimung, Winderrosion, Verdunstung. Das bedeutet weniger Unkrautjäten und viel weniger Gießen.
- Schutz für Nützlinge und gegen Quälgeister: Unter der Mulchschicht bleibt es angenehm feucht, sie bietet dadurch optimale Bedingungen für Regenwürmer und co. In Kombination mit EM-Aktiv (EMa) kann die eingetrocknete Mulchschicht auch als Barriere gegen Schnecken dienen.
- "Reststoffe" verwerten: „Reststoffe“ wie Pflanzen- oder Rasenschnitt können verwertet werden.
- Humusaufbau: Die Mulchschicht wird verarbeitet und dient in weiterer Folge als Dünger.
- Gemulchte Flächen haben auch einen optischen Reiz.
So wird es gemacht:
- Vor dem Mulchen das Gemüse mit Mestbest, EM Keramikpulver und Urgesteinsmehl behandeln.(siehe EM im Gartenbau)
- Danach Mulch ca. 5 cm dick aufgetragen. Dafür eignen sichRasen-, Pflanzenschnitt, Stroh, Heu oder Laub – je vielfältiger desto besser. (Vorsicht: Bei reiner Strohmulchung kann es aber zu Verrottungsproblemen kommen, da das Kohlenstoff-Stickstoffverhältnis nicht passt.)
- Die Fläche mit EMa (EM Aktiv) und MK5 (jeweils ca. 0,5%-Lösung) besprühen. Eventuell kann auch Fermentierter Pflanzenextrakt (FPE) eingesetzt werden.
- Nach einem bis eineinhalb Monaten reißt die Mulchschicht auf, dann sollte erneut gemuchlt werden.
Rohr im Kremstal, Juli 2010

