Familie Schützenhofer

Tipps von der EM-Gärtnerei


Der Familienbetrieb in Rohr im Kremstal (OÖ) arbeitet seit 2003 mit Effektiven Mikroorganismen und ist auf Gemüseproduktion, Kräuterpflanzen, Zierpflanzen und Floristik spezialisiert. Für Multikraft hat Familie Schützenhofer ihre Rezepte für einen pflegeleichten Garten zusammengestellt.

 

 

 

Für das Mulchen, also das Aufbringen von Pflanzenmaterial auf der Erdoberfläche, gibt es viele gute Gründe:

  • Weniger Arbeit für Sie. Durch die Abdeckung der Oberfläche: minimale Beikrautkeimung, Winderrosion, Verdunstung. Das bedeutet weniger Unkrautjäten und viel weniger Gießen.
  • Schutz für Nützlinge und gegen Quälgeister: Unter der Mulchschicht bleibt es angenehm feucht, sie bietet dadurch optimale Bedingungen für Regenwürmer und co. In Kombination mit EM-Aktiv (EMa) kann die eingetrocknete Mulchschicht auch als Barriere gegen Schnecken dienen.
  • "Reststoffe" verwerten: „Reststoffe“ wie Pflanzen- oder Rasenschnitt können verwertet werden.
  • Humusaufbau: Die Mulchschicht wird verarbeitet und dient in weiterer Folge als Dünger.
  • Gemulchte Flächen haben auch einen optischen Reiz.

 

So wird es gemacht:

  • Vor dem Mulchen das Gemüse mit Mestbest, EM Keramikpulver und Urgesteinsmehl behandeln.(siehe EM im Gartenbau)
  • Danach Mulch ca. 5 cm dick aufgetragen. Dafür eignen sichRasen-, Pflanzenschnitt, Stroh, Heu oder Laub – je vielfältiger desto besser. (Vorsicht: Bei reiner Strohmulchung kann es aber zu Verrottungsproblemen kommen, da das Kohlenstoff-Stickstoffverhältnis nicht passt.)
  • Die Fläche mit EMa (EM Aktiv) und MK5 (jeweils ca. 0,5%-Lösung) besprühen. Eventuell kann auch Fermentierter Pflanzenextrakt (FPE) eingesetzt werden.
  • Nach einem bis eineinhalb Monaten reißt die Mulchschicht auf, dann sollte erneut gemuchlt werden.

 


Rohr im Kremstal, Juli 2010