Wirkung von Effektiven Mikroorganismen im Obstbau
Steigerung des Ertrages bei gleichzeitiger Senkung der Betriebsmittelkosten, denn:
- die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit wird gefördert
- der Humusaufbau (Bildung des Ton-Humus-Komplexes) wird gesteigert
- das Bodenleben wird aktiviert – viele Regenwürmer besiedeln den Boden
- das Wasser- und Nährstoffspeichervermögen des Bodens wird erhöht
- durch eine raschere Bodenerwärmung im Frühjahr setzt der Vegetationsbeginn früher ein (EM-Böden sind 3 – 4 °C wärmer)
- das Wurzelwachstum wird angeregt und die Widerstandskraft der Pflanzen erhöht
- die Düngerkosten werden durch bessere Nährstoffverfügbarkeit gesenkt
Steigerung der Qualität der Früchte, denn:
- die Früchte haben ein besseres Aussehen und eine schönere Farbe
- die Früchte zeichnen sich durch hervorragenden Geschmack aus
- die Früchte werden gleichmäßiger reif und haben eine einheitlichere Größe
- die Früchte enthalten mehr Antioxidantien und bioaktive Substanzen wie Vitamine, Spurenelemente etc.
- wenig Ernteausfälle
- die Lagerfähigkeit der Ernte wird deutlich verlängert
Anwendung
Setzlingsbehandlung
Zur Förderung der Wurzelbildung bei den Jungbäumen die Wurzeln vor dem Pflanzen kurz in eine EM-Lösung von 1:100 (EM-Aktiv : Wasser) tauchen und anschließend die Wurzeln mit Urgesteinsmehl und EM Keramikpulver (4:1) bestreuen.
Regelmäßiges Besprühen der Obstbäume
Regelmäßiges Besprühen mit EM stärkt die Abwehrkraft der Obstbäume, d.h. sie werden widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche der Bäume ein Milieu, das von Erregern gemieden wird. Das Urgesteinsmehl bildet eine zusätzliche Behausung für die Effektiven Mikroorganismen, und das Silizium im Urgesteinsmehl optimiert die Wirkungsweise der Sonneneinstrahlung. Das EM-Keramikpulver bewirkt ein gleichmäßiges Wachstum der Früchte.
1. Vor der Blüte:
Basisbehandlung pro ha
30 l EM-Aktiv
400 l Wasser
5 kg ultrafeines Urgesteinsmehl
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich
1 kg EM-Keramikpulver
1 l MK 5
1 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Häufigkeit: 1-mal vor der Blüte
2. In der Blüte:
Basisbehandlung pro ha
30 l EM-Aktiv
600 l Wasser
2 kg ultrafeines Urgesteinsmehl
2 kg Molkepulver
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich
1 kg EM-Keramikpulver
0,5 l MK 5
0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Häufigkeit: 1-mal in der Blüte
2a. Bei Feuerbrand:
Intensivbehandlung
8 l EM-Aktiv
600 l Wasser
2 kg ultrafeines Urgesteinsmehl
2 kg Molkepulver
1 kg EM-Keramikpulver
0,5 l MK 5
0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv, Wasser, MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Häufigkeit: alle 4 Tage sprühen
3. Nach der Blüte:
Basisbehandlung pro ha
15 l EM-Aktiv (bei schwachen Kulturen eine Dosierung von 30 l EM-Aktiv verwenden)
400 l Wasser
4 kg ultrafeines Urgesteinsmehl
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich
0,5 kg EM-Keramikpulver
1 l MK 5
1 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Häufigkeit: Alle 14 Tage bis zur Ernte. Um graue Spuren auf den Früchten zu vermeiden, EM-Keramikpulver und das Urgesteinsmehl 4 – 6 Wochen vor der Ernte nicht mehr der Sprühlösung beimengen.
4. Nach dem Laubfall, jedoch vor den ersten Frösten:
Basisbehandlung pro ha
40 l EM-Aktiv
400 l Wasser
4 kg ultrafeines Urgesteinsmehl
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich
1 kg EM-Keramikpulver
1 l MK 5
1 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Häufigkeit: 1-mal nach dem Laubfall
Zeitpunkt: Lösung nicht in der prallen Sonne, sondern morgens oder abends aufsprühen.
Zugabe von Bokashi (EM-Kompost) zur Bodenverbesserung
Bokashi bringt viel organische Masse in den Boden ein, durch das Besprühen mit EM-Aktiv wird rascher ein stabiles Milieu aufgebaut und die Umsetzung der organischen Masse in Humus gefördert.
Sie wollen Bokashi selbst herstellen? Hier ist die Anleitung.
Erster Arbeitsschritt: Selbst hergestelltes Bokashi und Urgesteinsmehl unter die Obstbäume streuen.
Menge pro ha
3 – 5 t Bokashi je nach vorhandenem Material
1 – 2 t Urgesteinsmehl
Zweiter Arbeitsschritt: Nach Aufbringen des Bokashis den Boden mit folgender EM-Lösung besprühen bzw. gießen und in den Boden einarbeiten.
Im Obstbau bildet das Mulchen eine Alternative zum Einarbeiten in den Boden.
Menge pro ha
100 l EM-Aktiv
600 l Wasser (mit EM-Keramik aktiviert)
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich:
2 kg EM-Keramikpulver
Das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren.
Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Zeitpunkt und Häufigkeit: Diese Bodenverbesserungsmaßnahme 1-mal im Herbst oder im Frühling durchführen.
Gießen mit EM-Lösung (alternativ zur Bokashi-Variante) zur Bodenverbesserung
Als Alternative zum Ausbringen von Bokashi folgende Lösung sprühen oder gießen:
Menge pro ha
10 kg EM-Keramikpulver
400 l EM-Aktiv
2.000 l Wasser
Zusätzlich alle 2 Jahre 1 – 2 t Urgesteinsmehl ausbringen. (Alternativ dazu können 40 kg ultrafeines Urgesteinsmehl in die beschriebene EM-Lösung gemischt und ausgesprüht werden.)
Das EM-Keramikpulver in einer kleinen Menge EM-Aktiv gut auflösen, anschließend in die gesamte Menge EM-Aktiv und Wasser einrühren. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Keramikpulver in Schwebe.
Zeitpunkt und Häufigkeit: Diese Bodenverbesserungsmaßnahme 1-mal im Herbst oder im Frühling durchführen.
Mulchbehandlung zur Bodenverbesserung
EM-Lösung in einem Verhältnis von 1 : 10 (EM-Aktiv : Wasser) beim Mulchen aufsprühen.
Dosierung pro Mulchvorgang:
Menge pro ha
60 l EM-Aktiv
600 l Wasser
Zeitpunkt: Mulchen im Morgentau oder abends, nicht bei starker Sonneneinstrahlung.
Baumstamm bestreichen
Durch das Auftragen der Paste auf den Baumstamm werden Schädlinge, die im Bereich des Stammes überwintern, gehemmt und Wunden bzw. Eintrittspforten für Pilze und Bakterien geschlossen und deren Sporen gehemmt. Durch die hellgraue Farbe der Paste wird das Sonnenlicht stärker reflektiert, wodurch Temperaturschwankungen gemildert werden.
1 Teil EM-Keramikpulver
5 Teile ultrafeines Urgesteinsmehl
mit EM-Aktiv und Zellulose-Tapetenkleister oder Wasserglas zu einer Paste mischen
Zeitpunkt und Häufigkeit: Im Herbst oder bis Mitte März, ein Mal jährlich
Bewässerung
Wassermenge je nach Obstbaumart, Feuchtigkeits- und Bodenverhältnissen variabel
Mischungsverhältnis:
1 l EM-Aktiv auf 1000 l Gießwasser (1:1000) bzw. 30 l EM-Aktiv / ha / Woche

