Obstbau

 

Der Erfolg im Obstbau hängt in erster Linie von der Bodenfruchtbarkeit ab. Die Effektiven Mikroorganismen fördern die regenerativen Mikroorganismen und Bodenlebewesen. Sie unterstützen die Umwandlung des organischen Materials in pflanzenverfügbare Nährstoffe und bilden ein Milieu, in dem pathogenen Keimen und Schädlingen der Lebensraum entzogen wird.

 

Mit Hilfe der Effektiven Mikroorganismen wird die Bodenfruchtbarkeit wesentlich erhöht und das Wachstum und die Abwehrkraft der Pflanzen gestärkt. Diese Behandlung bietet Möglichkeiten, organische Substanzen, die durch die Ernte entnommen werden, im Boden wieder pflanzenverfügbar zu machen. Das bewirkt eine Senkung der Betriebsmittelkosten bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität und des Ertrags.

 

EM im Obstbau

Beitrag: ORF Sendung Konkret

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Wirkung von Effektiven Mikroorganismen im Obstbau

 

Steigerung des Ertrages bei gleichzeitiger Senkung der Betriebsmittelkosten, denn:

  • die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit wird gefördert
  • der Humusaufbau (Bildung des Ton-Humus-Komplexes) wird gesteigert
  • das Bodenleben wird aktiviert – viele Regenwürmer besiedeln den Boden
  • das Wasser- und Nährstoffspeichervermögen des Bodens wird erhöht
  • durch eine raschere Bodenerwärmung im Frühjahr setzt der Vegetationsbeginn früher ein (EM-Böden sind 3 – 4 °C wärmer)
  • das Wurzelwachstum wird angeregt und die Widerstandskraft der Pflanzen erhöht
  • die Düngerkosten werden durch bessere Nährstoffverfügbarkeit gesenkt

 

Steigerung der Qualität der Früchte, denn:

  • die Früchte haben ein besseres Aussehen und eine schönere Farbe
  • die Früchte zeichnen sich durch hervorragenden Geschmack aus
  • die Früchte werden gleichmäßiger reif und haben eine einheitlichere Größe
  • die Früchte enthalten mehr Antioxidantien und bioaktive Substanzen wie Vitamine, Spurenelemente etc.
  • wenig Ernteausfälle
  • die Lagerfähigkeit der Ernte wird deutlich verlängert

 

Anwendung

 

 

Setzlingsbehandlung

Zur Förderung der Wurzelbildung bei den Jungbäumen die Wurzeln vor dem Pflanzen kurz in eine EM-Lösung von 1:100 (EM-Aktiv : Wasser) tauchen und anschließend die Wurzeln mit Urgesteinsmehl und EM Keramikpulver (4:1) bestreuen.

 


 

Regelmäßiges Besprühen der Obstbäume

Regelmäßiges Besprühen mit EM stärkt die Abwehrkraft der Obstbäume, d.h. sie werden widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche der Bäume ein Milieu, das von Erregern gemieden wird. Das Urgesteinsmehl bildet eine zusätzliche Behausung für die Effektiven Mikroorganismen, und das Silizium im Urgesteinsmehl optimiert die Wirkungsweise der Sonneneinstrahlung. Das EM-Keramikpulver bewirkt ein gleichmäßiges Wachstum der Früchte.

 

1. Vor der Blüte:

Basisbehandlung pro ha

30 l EM-Aktiv 

400 l Wasser

5 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich

1 kg EM-Keramikpulver

1 l MK 5

1 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.


Häufigkeit: 1-mal vor der Blüte

 

  

2. In der Blüte:

Basisbehandlung pro ha

30 l EM-Aktiv

600 l Wasser

2 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

2 kg Molkepulver

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich

1 kg EM-Keramikpulver

0,5 l MK 5

0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Häufigkeit: 1-mal in der Blüte

 

 

2a. Bei Feuerbrand:

Intensivbehandlung    

8 l EM-Aktiv

600 l Wasser

2 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

2 kg Molkepulver

1 kg EM-Keramikpulver

0,5 l MK 5

0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv, Wasser, MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Häufigkeit: alle 4 Tage sprühen

 

 

3. Nach der Blüte:

Basisbehandlung pro ha

15 l EM-Aktiv (bei schwachen Kulturen eine Dosierung von 30 l EM-Aktiv verwenden)

400 l Wasser

4 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

 

Intensivbehandlung  (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich

0,5 kg EM-Keramikpulver

1 l MK 5

1 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Häufigkeit: Alle 14 Tage bis zur Ernte. Um graue Spuren auf den Früchten zu vermeiden, EM-Keramikpulver und das Urgesteinsmehl 4 – 6 Wochen vor der Ernte nicht mehr der Sprühlösung beimengen.

 

 

4. Nach dem Laubfall, jedoch vor den ersten Frösten:

Basisbehandlung pro ha

40 l EM-Aktiv

400 l Wasser

4 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich

1 kg EM-Keramikpulver

1 l MK 5

1 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, wird die restliche Menge EM-Aktiv und Wasser bzw. bei Bedarf MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Häufigkeit: 1-mal nach dem Laubfall

Zeitpunkt: Lösung nicht in der prallen Sonne, sondern morgens oder abends aufsprühen.

 


 

Zugabe von Bokashi (EM-Kompost) zur Bodenverbesserung

Bokashi bringt viel organische Masse in den Boden ein, durch das Besprühen mit EM-Aktiv wird rascher ein stabiles Milieu aufgebaut und die Umsetzung der organischen Masse in Humus gefördert.

Sie wollen Bokashi selbst herstellen? Hier ist die Anleitung.

 

Erster Arbeitsschritt: Selbst hergestelltes Bokashi und Urgesteinsmehl unter die Obstbäume streuen.

Menge pro ha

3 – 5 t Bokashi je nach vorhandenem Material

1 – 2 t Urgesteinsmehl

 

Zweiter Arbeitsschritt: Nach Aufbringen des Bokashis den Boden mit folgender EM-Lösung besprühen bzw. gießen und in den Boden einarbeiten.

Im Obstbau bildet das Mulchen eine Alternative zum Einarbeiten in den Boden.

Menge pro ha

100 l EM-Aktiv

600 l Wasser (mit EM-Keramik aktiviert)

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich:

2 kg EM-Keramikpulver

 

Das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren.

Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Zeitpunkt und Häufigkeit: Diese Bodenverbesserungsmaßnahme 1-mal im Herbst oder im Frühling durchführen. 

 


 

Gießen mit EM-Lösung (alternativ zur Bokashi-Variante) zur Bodenverbesserung 

Als Alternative zum Ausbringen von Bokashi folgende Lösung sprühen oder gießen:

 

Menge pro ha

10 kg EM-Keramikpulver

400 l EM-Aktiv

2.000 l Wasser

 

Zusätzlich alle 2 Jahre 1 – 2 t Urgesteinsmehl ausbringen. (Alternativ dazu können 40 kg ultrafeines Urgesteinsmehl in die beschriebene EM-Lösung gemischt und ausgesprüht werden.)

Das EM-Keramikpulver in einer kleinen Menge EM-Aktiv gut auflösen, anschließend in die gesamte Menge EM-Aktiv und Wasser einrühren. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Keramikpulver in Schwebe.

 

Zeitpunkt und Häufigkeit: Diese Bodenverbesserungsmaßnahme 1-mal im Herbst oder im Frühling durchführen.

 


 

Mulchbehandlung zur Bodenverbesserung

EM-Lösung in einem Verhältnis von 1 : 10 (EM-Aktiv : Wasser) beim Mulchen aufsprühen.

 

Dosierung pro Mulchvorgang:

Menge pro ha

60 l EM-Aktiv

600 l Wasser

 

Zeitpunkt: Mulchen im Morgentau oder abends, nicht bei starker Sonneneinstrahlung.

 


 

Baumstamm bestreichen

Durch das Auftragen der Paste auf den Baumstamm werden Schädlinge, die im Bereich des Stammes überwintern, gehemmt und Wunden bzw. Eintrittspforten für Pilze und Bakterien geschlossen und deren Sporen gehemmt. Durch die hellgraue Farbe der Paste wird das Sonnenlicht stärker reflektiert, wodurch Temperaturschwankungen gemildert werden.

 

1 Teil EM-Keramikpulver

5 Teile ultrafeines Urgesteinsmehl

mit EM-Aktiv und Zellulose-Tapetenkleister oder Wasserglas zu einer Paste mischen

 

Zeitpunkt und Häufigkeit: Im Herbst oder bis Mitte März, ein Mal jährlich

 


 

Bewässerung

Wassermenge je nach Obstbaumart, Feuchtigkeits- und Bodenverhältnissen variabel

 

Mischungsverhältnis:

1 l EM-Aktiv auf 1000 l Gießwasser (1:1000) bzw. 30 l EM-Aktiv / ha / Woche