Wirkung der Effektiven Mikroorganismen im AckerbauSteigerung des Ertrags bei gleichzeitiger Senkung der Betriebsmittelkosten, denn:
Steigerung der Qualität der Ernte, denn:
ANWENDUNG
StrohrotteDurch die Behandlung des Strohs mit Effektiven Mikroorganismen wird die Fäulnisbildung verhindert und das auf dem Feld verbleibende Stroh schneller und leichter zu Humus umgewandelt.
Menge pro ha: 60 l EM-Aktiv 300 – 600 l Wasser Das gehäckselte Stroh bzw. die Strohstoppeln mit dem Gemisch aus EM-Aktiv und Wasser besprühen und umgehend mit einem Grubber einarbeiten. Alternativ dazu können 60 l EM-Aktiv pro ha auch gemeinsam mit EM-Gülle bzw. EM-Jauche ausgebracht werden (siehe „Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauche“).
GründüngungZwischenfrüchte bringen wertvolle organische Masse in den Boden ein. Durch das Besprühen der Gründüngung mit EM-Aktiv unmittelbar vor dem Einarbeiten in den Boden wird die Umwandlung der organischen Substanzen stark gefördert und Fäulnisprozesse im Boden werden verhindert.
Menge pro ha: 60 l EM-Aktiv 300 – 600 l Wasser
Die Gründüngung mit der EM-Aktiv-Lösung besprühen und umgehend mit einem Grubber einarbeiten. Alternativ dazu können 60 l EM-Aktiv pro ha auch gemeinsam mit EM-Gülle bzw. EM-Jauche ausgebracht werden (siehe „Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauche“).
Regelmäßiges Besprühen von PflanzenRegelmäßiges Besprühen mit Effektiven Mikroorganismen stärkt die Abwehrkraft der Pflanzen, d.h. sie werden widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche der Pflanzen ein Milieu, das von Erregern gemieden wird. Das Urgesteinsmehl bildet eine zusätzliche Behausung für die Effektiven Mikroorganismen. Das Silizium im Urgesteinsmehl optimiert die Wirkungsweise der Sonneneinstrahlung. Der Zusatz von EM-Keramikpulver zu dieser Mischung bewirkt ein gleichmäßiges Wachstum der Pflanzen und Früchte.
Basisbehandlung pro ha: 5 kg ultrafeines Urgesteinsmehl 30 l EM-Aktiv 300 l Wasser
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich: 1 kg EM-Keramikpulver 0,5 l MK 5 0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt
Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, werden die restliche Menge EM-Aktiv und das Wasser bzw. zusätzlich MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.
Zeitpunkt und Häufigkeit Die Sprühlösung 2- bis 5-mal während der Wachstumsphase auf das Blatt aufbringen. Nicht in der prallen Sonne, am besten abends aussprühen.
Zugabe von Bokashi (EM-Kompost) oder EM-FestmistZur einmaligen oder regelmäßigen Bodenverbesserung Sie wollen Bokashi selbst herstellen? Hier ist die Anleitung.
Bokashi oder EM-Festmist bringt viel organische Masse in den Boden ein. Durch das Besprühen mit EM-Aktiv wird rascher ein stabiles Milieu aufgebaut und die Umsetzung der organischen Masse in Humus gefördert.
Erster Arbeitsschritt: Selbst hergestelltes Bokashi oder mit EM-Aktiv behandelten Festmist – idealerweise kombiniert mit Urgesteinsmehl – auf das Feld ausbringen.
Menge pro ha: 3 – 20 t Bokashi, je nach vorhandenem Material 1– 2 t Urgesteinsmehl
Zweiter Arbeitsschritt: EM-Lösung wie angegeben über das ausgebrachte organische Material sprühen und anschließend mittels Grubber oder Scheibenegge einarbeiten (ca. 5–10 cm tief).
Menge pro ha: 60 l EM-Aktiv 300 –600 l Wasser
Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich: 5 kg EM-Keramikpulver
Das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Anschließend das Wasser nach und nach einrühren. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, dem Bokashi (EM-Kompost) oder dem EM-Festmist bereits mit dem ersten Arbeitsgang das EM-Aktiv (in geringer Verdünnung mit Wasser) und das Keramikpulver beizugeben. Dadurch kann der zweite Arbeitsgang eingespart werden.
Zeitpunkt und Häufigkeit Je nach Fruchtfolge 1- bis 2-mal jährlich nach der Ernte bzw. vor der Saat (Winter- und Sommersaat). Das Ausbringen von Bokashi (EM-Kompost) muss mindestens 14 Tage vor der Aussaat oder Pflanzung erfolgen, um den pH-Wert zu neutralisieren. Durch das Bokashi und das Sprühen der EM-Lösung wird auch die Keimung der Beikrautsamen angeregt. Dieses Beikraut kann dann vor der Aussaat oder Pflanzung mechanisch bearbeitet werden (mit Grubber, Scheibenegge, ...).
Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauchezur einmaligen oder regelmäßigen Bodenverbesserung
Versuche der Universität für Bodenkultur Wien haben bewiesen, dass Gülle oder Jauche, die mit EM-Aktiv behandelt wurde, wesentlich weniger Faulstoffe enthält und dadurch weniger Nährstoffe in die Luft abgibt, die dadurch verloren gehen würden. Zudem bewirken die Effektiven Mikroorganismen eine Aktivierung der Bodenlebewesen.
Menge pro ha: 30 l EM-Aktiv kurz vor dem Ausbringen in die EM-Gülle oder EM-Jauche einrühren
Mit diesem Schritt wird die Gülle oder Jauche vor der Einarbeitung in den Boden mit EM-Aktiv versetzt, damit die regenerativen Mikroorganismen rascher ein stabiles Milieu aufbauen können und um die Düngewirkung der Gülle bzw. Jauche, die bereits mit EM versetzt ist, noch weiter zu erhöhen.
SaatgutbeizungDurch die Saatgutbeizung mit Effektiven Mikroorganismen wird die Keimdauer verkürzt, die Keimfähigkeit erhöht und ein gleichmäßiger Aufgang der Saat bewirkt. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche des Saatgutes ein Milieu, das Erreger meiden.
Saatgut im Mischer mit einer EM-Lösung (EM-Aktiv und Wasser im Verhältnis 1:1) benetzen und danach mit 3 Teilen ultrafeinem Urgesteinsmehl und 1 Teil EM-Keramikpulver vermischen, bis das Saatgut rieselfähig wird.
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