Wirkung der Effektiven Mikroorganismen im Ackerbau

 

Steigerung des Ertrags bei gleichzeitiger Senkung der Betriebsmittelkosten, denn:

  • die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit wird gefördert
  • der Humusaufbau (Bildung des Ton-Humus-Komplexes) wird gesteigert
  • das Bodenleben wird aktiviert – viele Regenwürmer besiedeln den Boden
  • das Wasser- und Nährstoffspeichervermögen des Bodens wird erhöht
  • durch eine raschere Bodenerwärmung im Frühjahr setzt der Vegetationsbeginn früher ein (EM-Böden
    sind 3 – 4 °C wärmer)
  • das Wurzelwachstum wird angeregt und die Widerstandskraft der Pflanzen erhöht
  • die Düngerkosten werden durch bessere Nährstoffverfügbarkeit gesenkt

 

Steigerung der Qualität der Ernte, denn:

  • die Früchte werden gleichmäßiger reif
  • die Pflanzen bzw. Früchte enthalten mehr Antioxidantien und bioaktive Substanzen wie Vitamine, Spurenelemente etc.
  • die Lagerfähigkeit der Ernte wird deutlich verbessert

 

 

 

ANWENDUNG

 

 

Strohrotte

Durch die Behandlung des Strohs mit Effektiven Mikroorganismen wird die Fäulnisbildung verhindert und das auf dem Feld verbleibende Stroh schneller und leichter zu Humus umgewandelt.

 

Menge pro ha:

60 l EM-Aktiv

300 – 600 l Wasser

Das gehäckselte Stroh bzw. die Strohstoppeln mit dem Gemisch aus EM-Aktiv und Wasser besprühen und umgehend mit einem Grubber einarbeiten.

Alternativ dazu können 60 l EM-Aktiv pro ha auch gemeinsam mit EM-Gülle bzw. EM-Jauche ausgebracht werden (siehe „Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauche“). 

 


 

Gründüngung

Zwischenfrüchte bringen wertvolle organische Masse in den Boden ein. Durch das Besprühen der Gründüngung mit EM-Aktiv unmittelbar vor dem Einarbeiten in den Boden wird die Umwandlung der organischen Substanzen stark gefördert und Fäulnisprozesse im Boden werden verhindert.

 

Menge pro ha:

60 l EM-Aktiv

300 – 600 l Wasser

 

Die Gründüngung mit der EM-Aktiv-Lösung besprühen und umgehend mit einem Grubber einarbeiten. Alternativ dazu können 60 l EM-Aktiv pro ha auch gemeinsam mit EM-Gülle bzw. EM-Jauche ausgebracht werden (siehe „Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauche“). 

 


 

Regelmäßiges Besprühen von Pflanzen

Regelmäßiges Besprühen mit Effektiven Mikroorganismen stärkt die Abwehrkraft der Pflanzen, d.h. sie werden widerstandsfähiger gegenüber  Krankheiten und Schädlingen. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche der Pflanzen ein Milieu, das von Erregern gemieden wird.

Das Urgesteinsmehl bildet eine zusätzliche Behausung für die Effektiven Mikroorganismen. Das Silizium im Urgesteinsmehl optimiert die Wirkungsweise der Sonneneinstrahlung. Der Zusatz von EM-Keramikpulver zu dieser Mischung bewirkt ein gleichmäßiges Wachstum der Pflanzen und Früchte.

 

Basisbehandlung pro ha:

5 kg ultrafeines Urgesteinsmehl

30 l EM-Aktiv

300 l Wasser

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich:

1 kg EM-Keramikpulver

0,5 l MK 5

0,5 l Fermentierter Pflanzenextrakt

 

Das ultrafeine Urgesteinsmehl bzw. das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Sobald sich das gesamte Gesteinsmehl gut aufgelöst hat, werden die restliche Menge EM-Aktiv und das Wasser bzw. zusätzlich MK 5 und Fermentierter Pflanzenextrakt beigemengt. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe.

 

Zeitpunkt und Häufigkeit

Die Sprühlösung 2- bis 5-mal während der Wachstumsphase auf das Blatt aufbringen.

Nicht in der prallen Sonne, am besten abends aussprühen. 

 

 


 

 

Zugabe von Bokashi (EM-Kompost) oder EM-Festmist

Zur einmaligen oder regelmäßigen Bodenverbesserung

Sie wollen Bokashi selbst herstellen? Hier ist die Anleitung.

 

Bokashi oder EM-Festmist bringt viel organische Masse in den Boden ein. Durch das Besprühen mit EM-Aktiv wird rascher ein stabiles Milieu aufgebaut und die Umsetzung der organischen Masse in Humus gefördert.

 

Erster Arbeitsschritt:

Selbst hergestelltes Bokashi oder mit EM-Aktiv behandelten Festmist – idealerweise kombiniert mit Urgesteinsmehl – auf das Feld ausbringen.

 

Menge pro ha:

3 – 20 t Bokashi, je nach vorhandenem Material

1– 2 t Urgesteinsmehl

 

Zweiter Arbeitsschritt:

EM-Lösung wie angegeben über das ausgebrachte organische Material sprühen und anschließend mittels Grubber oder Scheibenegge einarbeiten (ca. 5–10 cm tief).

 

Menge pro ha:

60 l EM-Aktiv

300 –600 l Wasser

 

Intensivbehandlung (bei hohem Schädlings- und/oder Pilzdruck) pro ha zusätzlich:

5 kg EM-Keramikpulver

 

Das EM-Keramikpulver mit einer kleinen Menge EM-Aktiv zu einer flüssigen, klumpenfreien Masse verrühren. Anschließend das Wasser nach und nach einrühren. Ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk hält das Pulver in Schwebe. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, dem Bokashi (EM-Kompost) oder dem EM-Festmist bereits mit dem ersten Arbeitsgang das EM-Aktiv (in geringer Verdünnung mit Wasser) und das Keramikpulver beizugeben. Dadurch kann der zweite Arbeitsgang eingespart werden. 

 

Zeitpunkt und Häufigkeit

Je nach Fruchtfolge 1- bis 2-mal jährlich nach der Ernte bzw. vor der Saat (Winter- und Sommersaat). Das Ausbringen von Bokashi (EM-Kompost) muss mindestens 14 Tage vor der Aussaat oder Pflanzung erfolgen, um den pH-Wert zu neutralisieren. Durch das Bokashi und das Sprühen der EM-Lösung wird auch die Keimung der Beikrautsamen angeregt. Dieses Beikraut kann dann vor der Aussaat oder Pflanzung mechanisch bearbeitet werden (mit Grubber, Scheibenegge, ...).

 


 

Düngen mit EM-Gülle oder EM-Jauche

zur einmaligen oder regelmäßigen Bodenverbesserung

 

Versuche der Universität für Bodenkultur Wien haben bewiesen, dass Gülle oder Jauche, die mit EM-Aktiv behandelt wurde, wesentlich weniger Faulstoffe enthält und dadurch weniger Nährstoffe in die Luft abgibt, die dadurch verloren gehen würden. Zudem bewirken die Effektiven Mikroorganismen eine Aktivierung der Bodenlebewesen.

 

Menge pro ha:

30 l EM-Aktiv

kurz vor dem Ausbringen in die EM-Gülle oder EM-Jauche einrühren

 

Mit diesem Schritt wird die Gülle oder Jauche vor der Einarbeitung in den Boden mit EM-Aktiv versetzt, damit die regenerativen Mikroorganismen rascher ein stabiles Milieu aufbauen können und um die Düngewirkung der Gülle bzw. Jauche, die bereits mit EM versetzt ist, noch weiter zu erhöhen. 

 


 

Saatgutbeizung

Durch die Saatgutbeizung mit Effektiven Mikroorganismen wird die Keimdauer verkürzt, die Keimfähigkeit erhöht und ein gleichmäßiger Aufgang der Saat bewirkt. Die Effektiven Mikroorganismen bilden an der Oberfläche des Saatgutes ein Milieu, das Erreger meiden.

 

Saatgut im Mischer mit einer EM-Lösung (EM-Aktiv und Wasser im Verhältnis 1:1) benetzen und danach mit

3 Teilen ultrafeinem Urgesteinsmehl und 1 Teil EM-Keramikpulver vermischen, bis das Saatgut rieselfähig wird.